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27. Rabīʿ aṯ-Ṯānī 1448n.H.
10. Okt. 2026
Quellentext zu Ġadīr Ḫumm

Tafsīr Furāt: Das Fest der Vollendung

Imām aṣ-Ṣādiq (as.) über die Vollendung der Religion, die Einsetzung ʿAlīs (as.) und die Freude am Festtag.

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Dieser Text aus einer schiitischen Quelle gehört zum Quellenapparat des Ġadīr-Artikels. Die einzelnen Fassungen werden nicht miteinander vermischt.

Eigene deutsche Übersetzung nach dem arabischen Digitaltext der jeweils genannten Ausgabe. Ein Quellenbeleg ist noch kein Urteil über die Zuverlässigkeit seiner Überlieferungskette.

Nr. 3: Besser als das Fastenbrechen, das Opferfest und der Freitag

Furāt sagte: Es berichtete mir Ǧaʿfar ibn Muḥammad al-Azdī, er sagte: Es berichtete uns Muḥammad, das ist Ibn al-Ḥusain aṣ-Ṣāʾiġ, er sagte: Es berichtete uns al-Ḥasan ibn ʿAlī aṣ-Ṣairafī, von Muḥammad ibn al-Bazzāz, von Furāt ibn Aḥnaf, von Abū ʿAbdillāh [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.), er sagte:

Ich sagte [zu ihm]: Geopfert sei ich dir! Gibt es für die Muslime ein Fest, das besser ist als das Fest des Fastenbrechens, das Opferfest, der Freitag und der Tag von ʿArafa? Da sagte er zu mir: Ja, das beste von ihnen, das größte von ihnen und das edelste von ihnen im Rang bei Gott. Und es ist der Tag, an dem Gott die Religion vervollkommnete und Seinem Propheten herabsandte: ﴾Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islam als Religion für euch zufrieden.﴿ (5:3) Ich sagte: Und welcher Tag ist es? Da sagte er zu mir: Wenn einer der Propheten der Banū Isrāʾīl (Kinder Israels) das Testament und die Führung (al-waṣiyya wa-l-imāma) für den Testamentsvollstrecker nach ihm festlegen wollte und dies tat, machten sie diesen Tag zu einem Fest. Und er ist der Tag, an dem der Gesandte Gottes (s.) ʿAlī für die Menschen als Wegzeichen (ʿalam) einsetzte, an dem herabgesandt wurde, was herabgesandt wurde, an dem die Religion vollkommen wurde und die Gnade für die Gläubigen vollendet wurde. Ich sagte: Und welcher Tag ist es im Jahr? Da sagte er zu mir: Die Tage rücken vor und zurück. Manchmal ist es ein Samstag, ein Sonntag, ein Montag, und so bis zum letzten der [sieben] Tage. Ich sagte: Was ziemt es sich für uns, an diesem Tag zu tun? Er sagte: Es ist ein Tag des Gottesdienstes, des Gebets, des Dankes an Gott [den Erhabenen], des Lobes für Ihn und der Freude über das, womit Gott euch begnadet hat, nämlich unsere Führerschaft (walāya). Und ich möchte gern, dass ihr ihn fastet.
فُرَاتٌ قَالَ حَدَّثَنِي جَعْفَرُ بْنُ مُحَمَّدٍ الْأَزْدِيُّ قَالَ حَدَّثَنَا مُحَمَّدٌ يَعْنِي ابْنَ الْحُسَيْنِ الصَّائِغِ قَالَ حَدَّثَنَا الْحَسَنُ بْنُ عَلِيٍّ الصَّيْرَفِيُّ عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ الْبَزَّازِ عَنْ فُرَاتِ بْنِ أَحْنَفَ عَنْ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ ع قَالَ: قُلْتُ [لَهُ] جُعِلْتُ فِدَاكَ لِلْمُسْلِمِينَ عِيدٌ أَفْضَلُ مِنَ الْفِطْرِ وَ الْأَضْحَى وَ يَوْمِ الْجُمُعَةِ وَ يَوْمِ عَرَفَةَ قَالَ فَقَالَ لِي نَعَمْ أَفْضَلُهَا وَ أَعْظَمُهَا وَ أَشْرَفُهَا عِنْدَ اللَّهِ مَنْزِلَةً وَ هُوَ الْيَوْمُ الَّذِي أَكْمَلَ اللَّهُ فِيهِ الدِّينَ وَ أَنْزَلَ عَلَى نَبِيِّهِ ﴿الْيَوْمَ أَكْمَلْتُ لَكُمْ دِينَكُمْ وَ أَتْمَمْتُ عَلَيْكُمْ نِعْمَتِي وَ رَضِيتُ لَكُمُ الْإِسْلَامَ دِيناً﴾ (5:3) قَالَ قُلْتُ وَ أَيُّ يَوْمٍ هُوَ قَالَ فَقَالَ لِي إِنَّ أَنْبِيَاءَ بَنِي إِسْرَائِيلَ كَانُوا إِذَا أَرَادَ أَحَدُهُمْ أَنْ يَعْقِدَ الْوَصِيَّةَ وَ الْإِمَامَةَ لِلْوَصِيِّ مِنْ بَعْدِهِ فَفَعَلَ ذَلِكَ جَعَلُوا ذَلِكَ الْيَوْمَ عِيداً وَ إِنَّهُ الْيَوْمُ الَّذِي نَصَبَ فِيهِ رَسُولُ اللَّهِ ص عَلِيّاً لِلنَّاسِ عَلَماً وَ أُنْزِلَ فِيهِ مَا أُنْزِلَ وَ كَمَلَ [أُكْمِلَ] فِيهِ الدِّينُ وَ تَمَّتْ فِيهِ النِّعْمَةُ عَلَى الْمُؤْمِنِينَ قَالَ قُلْتُ وَ أَيُّ يَوْمٍ هُوَ فِي السَّنَةِ قَالَ فَقَالَ لِي إِنَّ الْأَيَّامَ تَتَقَدَّمُ وَ تَتَأَخَّرُ فَرُبَّمَا كَانَ يَوْمَ السَّبْتِ وَ الْأَحَدِ وَ الْإِثْنَيْنِ إِلَى آخِرِ الْأَيَّامِ [السَّبْعَةِ] قَالَ قُلْتُ فَمَا يَنْبَغِي لَنَا أَنْ نَعْمَلَ فِي ذَلِكَ الْيَوْمِ قَالَ هُوَ يَوْمُ عِبَادَةٍ وَ صَلَاةٍ وَ شُكْرٍ لِلَّهِ [تَعَالَى] وَ حَمْدٍ لَهُ وَ سُرُورٍ لِمَا مَنَّ اللَّهُ بِهِ عَلَيْكُمْ مِنْ وَلَايَتِنَا وَ إِنِّي أُحِبُّ لَكُمْ أَنْ تَصُومُوهُ [تَصُومُوا].

Quelle: [Tafsīr Furāt al-Kūfī (Furāt ibn Ibrāhīm), B. 1, S. 117–118, Nr. 3 zu 5:3]

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