4 Min Lesezeit· 864 Wörter
Schrift:
Al-Ġaiba des aṭ-Ṭūsī, Ibn Abī Ǧīd, von Ibn al-Walīd, von aṣ-Ṣaffār, von Muḥammad b. ʿAbdallāh al-Muṭahharī, von Ḥakīma, der Tochter Muḥammad b. ʿAlī ar-Riḍās, die sagte:
"Abū Muḥammad (as.) schickte im Jahr zweihundertfünfundfünfzig, zur Mitte des Šaʿbān, nach mir und sagte: 'Tante, nimm heute Nacht dein Fastenbrechen bei mir, denn Gott, der Mächtige und Erhabene, wird dich mit Seinem Freund und Seinem Beweis über Seine Geschöpfe erfreuen, meinem Statthalter nach mir.' Ḥakīma sagte: Da erfüllte mich deswegen große Freude, ich nahm meine Kleider und ging sogleich hinaus, bis ich zu Abū Muḥammad (as.) gelangte. Er saß im Hof seines Hauses, und seine Sklavinnen waren um ihn. Ich sagte: 'Ich sei dir geopfert, mein Herr, von wem ist der Nachfolger?' Er sagte: 'Von Sausan.' Ich ließ meinen Blick über sie gehen, sah aber an keiner Sklavin eine Spur außer an Sausan. Ḥakīma sagte: Als ich das Abendgebet und das Nachtgebet verrichtet hatte, wurde der Tisch gebracht, ich brach das FastenṢawm — FastenDas Fasten, besonders im Monat Ramaḍān — eine der Säulen der Religion.→ Verwandte Aḥādīṯ, ich und Sausan, und ich ließ sie bei mir in einem Zimmer übernachten. Ich schlummerte ein wenig, dann erwachte ich und dachte unablässig über das nach, was Abū Muḥammad (as.) mir über die Sache des Freundes Gottes (as.) versprochen hatte. Ich stand vor der Zeit auf, zu der ich jede Nacht zum Gebet aufzustehen pflegte, und verrichtete das Nachtgebet, bis ich zum Witr gelangte. Da sprang Sausan erschrocken auf, ging hinaus, vollzog die Waschung vollständig, kam dann zurück, verrichtete das Nachtgebet und gelangte zum Witr. Da kam mir in den Sinn, dass die Morgendämmerung nahe sei, ich stand auf, um nachzusehen, und siehe, die erste Morgendämmerung war angebrochen. Da schlich sich Zweifel an dem Versprechen Abū Muḥammads (as.) in mein Herz, und er rief mir aus seinem Zimmer zu: 'Zweifle nicht! Es ist, als sähest du die Sache in dieser Stunde, so Gott will.' Ḥakīma sagte: Da schämte ich mich vor Abū Muḥammad (as.) und wegen dessen, was mir in den Sinn gekommen war, und kehrte beschämt in das Zimmer zurück. Da hatte sie das Gebet abgebrochen und war erschrocken herausgekommen, und ich traf sie an der Tür des Zimmers und sagte: 'Mein Vater und meine Mutter für dich, fühlst du etwas?' Sie sagte: 'Ja, Tante, ich spüre etwas Heftiges.' Ich sagte: 'Keine Furcht für dich, so Gott will.' Ich nahm ein Kissen, warf es in die Mitte des Zimmers, setzte sie darauf und setzte mich zu ihr, wie eine Frau sich zu einer Frau bei der Geburt setzt. Sie ergriff meine Hand, drückte sie heftig, dann stöhnte sie einmal und sprach das Glaubensbekenntnis. Ich sah unter sie, und da war der Freund Gottes, Gottes Segen über ihn, die Erde mit den Gliedern der Niederwerfung berührend. Ich nahm ihn bei den Schultern und setzte ihn in meinen Schoß, und siehe, er war rein und fertig. Abū Muḥammad (as.) rief mir zu: 'Tante, komm, bring mir meinen Sohn!' Ich brachte ihn zu ihm, er nahm ihn, streckte seine Zunge heraus und strich damit über seine Augen, da öffnete er sie. Dann führte er sie in seinen Mund und machte ihm den Gaumen weich, dann führte er sie in seine Ohren und setzte ihn auf seine linke Handfläche. Der Freund Gottes saß aufrecht, er strich mit der Hand über seinen Kopf und sagte zu ihm: 'Mein Sohn, sprich durch die Macht Gottes!' Da nahm der Freund Gottes (as.) Zuflucht vor dem gesteinigten Satan und begann: ﴾Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Und Wir wollen denen, die im Land unterdrückt wurden, Gnade erweisen und sie zu Vorbildern [Imāmen] machen und sie zu den Erben machen und ihnen im Land Macht geben und Pharao und Hāmān und ihren Heerscharen durch sie das zeigen, was sie befürchteten﴿28:5 (28:5–6), und sprach den Segen über den Gesandten GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen, über den Befehlshaber der Gläubigen und die Imāme (as.), einen nach dem anderen, bis er bei seinem Vater endete. Abū Muḥammad (as.) gab ihn mir und sagte: 'Tante, gib ihn seiner Mutter zurück, damit ihr Auge sich beruhige und sie nicht traurig sei und sie wisse, dass das Versprechen Gottes wahr ist, aber die meisten Menschen wissen es nicht.' Ich gab ihn seiner Mutter zurück, und da war die zweite Morgendämmerung angebrochen. Ich verrichtete das Pflichtgebet und sprach die Gebete danach, bis die Sonne aufging. Dann verabschiedete ich mich von Abū Muḥammad (as.) und kehrte in mein Haus zurück. Nach drei Tagen sehnte ich mich nach dem Freund Gottes und ging zu ihnen. Ich begann mit dem Zimmer, in dem Sausan gewesen war, sah aber keine Spur und hörte keine Erwähnung. Ich mochte nicht fragen, trat bei Abū Muḥammad (as.) ein und schämte mich, ihn zuerst zu fragen. Da begann er und sagte: 'Tante, er ist im Schutz Gottes, in Seiner Hut, Seiner Verhüllung und unter Seinem Auge, bis Gott ihm erlaubt. Wenn Gott meine Person verbirgt und mich abberuft und du siehst, dass meine Anhänger (Šīʿa) uneins geworden sind, so teile es den Vertrauenswürdigen unter ihnen mit, und es soll bei dir und bei ihnen verborgen bleiben. Denn den Freund Gottes verbirgt Gott vor Seinen Geschöpfen und verhüllt ihn vor Seinen Dienern, sodass ihn niemand sieht, bis Gabriel (as.) ihm sein Pferd vorführt, damit Gott eine Sache vollende, die zu tun war.'"
غط: ابن أبي جيد، عن ابن الوليد، عن الصفار، عن محمد ابن عبد الله المطهري، عن حكيمة بنت محمد بن علي الرضا قالت:
بعث إلي أبو محمد (ع) سنة خمس وخمسين ومأتين في النصف من شعبان وقال: يا عمة اجعلي الليلة إفطارك عندي فان الله عز وجل سيسرك بوليه وحجته على خلقه خليفتي من بعدي قالت حكيمة: فتداخلني لذلك سرور شديد وأخذت ثيابي علي وخرجت من ساعتي حتى انتهيت إلى أبي محمد (ع) وهو جالس في صحن داره وجواريه حوله فقلت: جعلت فداك يا سيدي! الخلف ممن هو؟ قال: من سوسن فأدرت طرفي فيهن فلم أر جارية عليها أثر غير سوسن، قالت حكيمة: فلما أن صليت المغرب والعشاء الآخرة أتيت بالمائدة فأفطرت أنا وسوسن وبايتها في بيت واحد فغفوت غفوة ثم استيقظت فلم أرل مفكرة فيما وعدني أبو محمد (ع) من أمر ولي الله (ع) فقمت قبل الوقت الذي كنت أقوم في كل ليلة للصلاة فصليت صلاة الليل حتى بلغت إلى الوتر فوثبت سوسن فزعة وخرجت وأسبغت الوضوء ثم عادت فصلت صلاة الليل وبلغت إلى الوتر فوقع في قلبي أن الفجر قد قرب فقمت لانظر فاذا بالفجر الاول قد طلع فتداخل قلبي الشك من وعد أبي محمد (ع) فناداني من حجرته: لا تشكي وكأنك بالامر الساعة قد رأيته إن شاء الله. قالت حكيمة: فاستحييت من أبي محمد (ع) ومما وقع في قلببي ورجعت إلى البيت وأنا خجلة فاذا هي قد قطعت الصلاة وخرجت فزعة فلقيتها على باب البيت فقلت: بأبي أنت وامي هل تحسين شيئا؟ قالت: نعم، يا عمة إني لاجد أمرا شديدا قلت: لا خوف عليك إن شاء الله وأخذت وسادة فألقيتها في وسط البيت وأجلستها عليها وجلست منها حيث تقعد المرأة من المرأة للولادة فقبضت على كفي وغمزت غمزة شديدة ثم أنت أنة وتشهدت ونظرت تحتها فإذا أنا بولي الله صلوات الله عليه متلقيا الارض بمساجده فأخذت بكتفيه فأجلسته في حجري وإذا هو نظيف مفروغ منه فناداني أبو محمد (ع) يا عمة هلمي فأتيني بابني فأتيته به فتناوله وأخرج لسانه فمسحه على عينيه ففتحها ثم أدخله في فيه فحنكه ثم أدخله في اذنيه وأجلسه في راحته اليسرى فاستوى ولي الله جالسا فمسح يده على رأسه وقال له: يا بني انطق بقدرة الله فاستعاذ ولي الله (ع) من الشيطان الرجيم واستفتح: ﴾بسم الله الرحمن الرحيم ونريد أن نمن على الذين استضعفوا في الارض ونجعلهم أئمة ونجعلهم الوارثين ونمكن لهم في الارض ونري فرعون وهامان و جنودهما منهم ما كانوا يحذرون﴿ وصلى على رسول الله وعلى أمير المؤمنين والائمة: واحدا واحدا حتى انتهى إلى أبيه فناولنيه أبو محمد (ع) وقال: يا عمة رديه إلى امه حتى تقر عينها ولاتحزن ولتعلم أن وعد الله حق ولكن أكثر الناس لايعلمون فرددته إلى امه وقد انفجر الفجر الثاني فصليت الفريضة وعقبت إلى أن طلعت الشمس ثم ودعت أبا محمد (ع) وانصرفت إلى منزلي فلما كان بعد ثلاث اشتقت إلى ولي الله فصرت إليهم فبدأت بالحجرة التي كانت سوسن فيها فلم أر أثرا ولا سمعت ذكرا فكرهت أن أسأل فدخلت على أبي محمد (ع) فاستحييت أن أبدأه بالسؤال فبدأني فقال: يا عمة في كنف الله وحرزه وستره وعينه حتى يأذن الله له فاذا غيب الله شخصي وتوفاني ورأيت شيعتي قد اختلفوا فأخبري الثقات منهم وليكن عندك وعندهم مكتوما فان ولي الله يغيبه الله عن خلقه ويحجبه عن عباده فلا يراه أحد حتى يقدم له جبرئيل (ع) فرسه ليقضي الله أمرا كان مفعولا.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 51, S. 17–18, Ḥadīṯ 25 (nach al-Ġaiba des aṭ-Ṭūsī)