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Schrift:
Aṣ-Ṣadūq berichtet in den ʿUyūn Aḫbār ar-Riḍā: Al-Baihaqī, von aṣ-Ṣūlī, von Muḥammad b. Yaḥyā b. Abī ʿAbbād, von seinem Onkel, der sagte:
"Ich hörte ar-Riḍā (as.) eines Tages ein Gedicht vortragen, und selten trug er Gedichte vor:
Wir alle hoffen auf Aufschub der Frist, doch der Tod ist das Verderben der Hoffnung.
Lass dich von den Trugbildern der Wünsche nicht täuschen, halte das rechte Maß und lass die Ausflüchte.
Die Welt ist nur wie ein schwindender Schatten, in dem ein Reiter rastete und dann weiterzog.
Da sagte ich: 'Von wem ist das, Gott stärke den Emir?' Er sagte: 'Von einem Iraker von euch.' Ich sagte: 'Abū l-ʿAtāhiya hat es mir als sein eigenes vorgetragen.' Da sagte er: 'Nenn seinen Namen und lass das. Gott, gepriesen und erhaben, sagt: ﴾Und gebt einander keine Schimpfnamen﴿49:11 (49:11), und vielleicht mag der Mann das nicht.'"
البيهقي، عن الصولي، عن محمد بن يحيى بن أبي عباد، عن عمه قال:
سمعت الرضا (ع) يوما ينشد شعرا وقليلا ما كان ينشد شعرا: كلنا نأمل مدا في الاجل والمنايا هن آفات الامل لا تغرنك أباطيل المنى والزم القصدودع عنك العلل إنما الدنيا كظل زائل حل فيه راكب ثم رحل فقلت: لمن هذا أعز الله الامير لا فقال: لعراقي لكم، قلت: أنشدنيه أبوالعتاهية لنفسه، فقال: هات اسمه ودع عنك هذا، إن الله سبحانه وتعالى يقول: ﴿ولا تنابزوا بالالقاب﴾ ولعل الرجل يكره هذا.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 49, S. 107, Ḥadīṯ 1 (nach ʿUyūn Aḫbār ar-Riḍā des aṣ-Ṣadūq)