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Imām aṣ-Ṣādiq (as.) sagte:
"Die Freundschaft (ṣadāqa) hat feste Grenzen. Wer diese Grenzen nicht besitzt, dem schreibe die vollkommene Freundschaft nicht zu; und wer nichts von diesen Grenzen aufweist, dem schreibe überhaupt keine Freundschaft zu. Die erste ist, dass sein Innerstes und sein Äußeres dir gegenüber eins sind. Die zweite ist, dass er deine Zierde als seine eigene Zierde und deine Schande als seine eigene Schande ansieht. Die dritte ist, dass weder Besitz noch Stellung (wilāya) ihn dir gegenüber verändern. Die vierte ist, dass er dir nichts von dem vorenthält, wozu er imstande ist. Und die fünfte ist, dass er dich bei den Schicksalsschlägen (nakabāt) nicht im Stich lässt."
الصَّدَاقَةُ مَحْدُودَةٌ فَمَنْ لَمْ تَكُنْ فِيهِ تِلْكَ الْحُدُودُ فَلَا تَنْسُبْهُ إِلَى كَمَالِ الصَّدَاقَةِ وَ مَنْ لَمْ يَكُنْ فِيهِ شَيْءٌ مِنْ تِلْكَ الْحُدُودِ فَلَا تَنْسُبْهُ إِلَى شَيْءٍ مِنَ الصَّدَاقَةِ أَوَّلُهَا أَنْ تَكُونَ سَرِيرَتُهُ وَ عَلَانِيَتُهُ لَكَ وَاحِدَةً وَ الثَّانِيَةُ أَنْ يَرَى زَيْنَكَ زَيْنَهُ وَ شَيْنَكَ شَيْنَهُ وَ الثَّالِثَةُ أَنْ لَا يُغَيِّرَهُ عَنْكَ مَالٌ وَ لَا وَلَايَةٌ وَ الرَّابِعَةُ أَنْ لَا يَمْنَعَكَ شَيْئًا مِمَّا تَصِلُ إِلَيْهِ مَقْدُرَتُهُ وَ الْخَامِسَةُ أَنْ لَا يُسْلِمَكَ عِنْدَ النَّكَبَاتِ.
Quelle
al-Amālī (aṣ-Ṣadūq), B. 1, S. 669