2 Min Lesezeit· 302 Wörter
Schrift:
Al-Manāqib, Aḥmad b. Isḥāq sagte:
"Ich trat bei Abū Muḥammad [Imām al-ʿAskarī] (as.) ein und bat ihn zu schreiben, damit ich seine Schrift sehe und sie erkenne, wenn etwas von ihm kommt. Er sagte: 'Ja.' Dann sagte er: 'Aḥmad, die Schrift wird dir unterschiedlich erscheinen, zwischen der dicken und der feinen Feder. So zweifle nicht.' Dann ließ er das Tintenfass bringen. Ich sagte mir: Ich werde ihn um die Feder bitten, mit der er geschrieben hat. Als er mit dem Schreiben fertig war, wandte er sich mir zu und redete mit mir, während er die Feder eine Weile mit dem Tuch des Tintenfasses abwischte. Dann sagte er: 'Da, Aḥmad', und reichte sie mir. Ich sagte: 'Gott mache mich dir geopfert, mich bekümmert etwas, das mir an mir selbst zustößt. Ich wollte deinen Vater danach fragen, doch es war mir nicht beschieden.' Er sagte: 'Was ist es, Aḥmad?' Ich sagte: 'Mein Herr, uns ist von deinen Vätern überliefert, dass die Propheten auf dem Rücken schlafen, die Gläubigen auf der rechten Seite, die Heuchler auf der linken Seite und die Satane auf dem Gesicht.' Er sagte: 'So ist es.' Ich sagte: 'Mein Herr, ich bemühe mich, auf meiner rechten Seite zu schlafen, doch es gelingt mir nicht, und der Schlaf kommt nicht über mich auf ihr.' Er schwieg eine Weile, dann sagte er: 'Aḥmad, komm näher zu mir.' Ich näherte mich ihm, und er sagte: 'Steck deine Hand unter deine Kleider.' Ich tat es. Er zog seine Hand unter seinen Kleidern hervor, steckte sie unter meine Kleider und strich mit seiner Rechten dreimal über meine linke Seite und mit seiner Linken über meine rechte Seite. Aḥmad sagte: Seit er das an mir getan hat, kann ich nicht mehr auf meiner linken Seite schlafen, und der Schlaf kommt überhaupt nicht mehr auf ihr über mich."
قب: أحمد بن إسحاق قال: دخلت إلى أبي محمد (ع) فسألته أن يكتب لأنظر إلى خطه فأعرفه إذا ورد، فقال: نعم ثم قال: يا أحمد إن الخط سيختلف عليك ما بين القلم الغليظ والقلم الدقيق فلا تشكن، ثم دعا بالدواة، فقلت في نفسي: أستوهبه القلم الذي كتب به، فلما فرغ من الكتابة أقبل يحدثني وهو يمسح القلم بمنديل الدواة ساعة، ثم قال: هاك يا أحمد فناولنيه فقلت: جعلت فداك إني أغتم بشئ يصيبني في نفسي، وقد أردت أن أسأل أباك فلم يقض لي ذلك، فقال: وما هو يا أحمد؟ فقلت: سيدي روي لنا عن آبائك أن نوم الانبياء على أقفيتهم ونوم المؤمنين على أيمانهم، ونوم المنافقين على شمائلهم ونوم الشياطين على وجوههم فقال: كذلك هو، فقلت: سيدي فاني أجتهد أن أنام على يميني فما يمكنني، ولا يأخذني النوم عليها. فسكت ساعة ثم قال: يا أحمد ادن مني فدنوت منه، فقال: أدخل يدك تحت ثيابك فأدخلتها فأخرج يده من تحت ثيابه، وأدخلها تحت ثيابي فمسح بيده اليمنى على جانبي الايسر، وبيده اليسرى على جانبي الايمن ثلاث مرات. فقال أحمد: فما أقدر أن أنام على يساري منذ فعل بي ذلك، وما يأخذني نوم عليها أصلا.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 50, S. 286–287 (nach Manāqib Āl Abī Ṭālib)