Sie haben die tosenden Wogen der Wirren (fitan) mit den Bugen der Schiffe der Rettung durchpflügt und die Kronen der Leute des Stolzes durch sämtliche Leute des Verrats herabgerissen. Sie ließen sich vom Licht der Lichter erleuchten. Sie teilten die Hinterlassenschaften der Reinen und Rechtschaffenen unter sich auf. Sie luden sich die Last der Sünden auf durch ihre widerrechtliche Aneignung (ġaṣb) der Gabe (niḥla) des auserwählten Propheten.
Mir ist, als sähe ich euch in der Blindheit umherirren, wie das Kamel in der Mühle umherirrt. Wahrlich, bei Gott, wäre mir erlaubt worden, wovon ihr kein Wissen habt, so hätte ich eure Köpfe von euren Körpern gemäht wie Erntekorn mit scharfen Schwertern aus Eisen und aus den Schädeln eurer Tapferen herausgerissen, womit ich eure Augenwinkel wund machen und eure Wohnstätten öde machen würde.
Denn seit ich den Vernichter der Heere, den Vertilger der Scharen, den Ausrotter eurer Grünflur, den Löscher eures Lärms und den Zieher der Kreisenden kannte, während ihr in euren Häusern zurückgezogen wart. Und gewiss, ich bin euer Gefährte von gestern. Beim Leben meines Vaters und meiner Mutter, ihr werdet es niemals gern haben, dass bei uns die Nachfolge (ḫilāfa) und das Prophetentum (nubuwwa) liegen, während ihr an den Groll von Badr und die Rachegelüste von Uḥud denkt.
Wahrlich, bei Gott, würde ich sagen, was von Gott über euch bereits ergangen ist, so gerieten eure Rippen in eure Bäuche hinein, wie die Zähne eines Mühlsteins ineinandergreifen. Spreche ich, so sagen sie: "Aus Neid!" Und schweige ich, so heißt es: "Ibn Abī Ṭālib hat Angst vor dem Tod!" Wie fern, wie fern! Jetzt wird mir dies gesagt, wo ich doch der Tötende, der Sterbende bin, der Durchwatende der Todesgeschicke in pechschwarzer Nacht, der Träger der zwei schweren Schwerter und der zwei langen Lanzen, der Niederwerfer der Banner im Wogen der Drangsale und der Vertreiber der Nöte vom Antlitz des Besten der Geschöpfe.
Gemach! Bei Gott, Ibn Abī Ṭālib ist vertrauter mit dem Tod als das Kind mit den Milchquellen seiner Mutter. Mögen euch die um ihre Kinder trauernden Frauen verlieren! Würde ich offenlegen, was Gott, gepriesen sei Er, in Seinem Buch über euch herabgesandt hat, ihr würdet zucken wie die Eimerseile in tiefen Brunnen und aus euren Häusern fliehend hinausgehen und ziellos umherirren.
Aber ich erleichtere mir meinen Gram, bis ich meinem Herrn begegne, mit einer abgehackten, leeren Hand, frei von euren Genüssen und ledig eurer Mahlungen.
Das Gleichnis eurer Welt (dunyā) ist bei mir nichts anderes als das Gleichnis einer Wolke, die aufstieg und hoch emporstieg, dann dick wurde und sich ausbreitete, dann zerriss und sich lichtete. Gemach! In Kürze lichtet sich für euch der Kriegsstaub (qasṭal) und ihr pflückt die Frucht eures Tuns bitter und erntet die Pflanzung eurer Hände als sofort tötendes, bitteres Gift und als tödliches Gift.
Und Gott genügt als Richter (ḥakīm), der Gesandte GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen als Widerpart (ḫaṣīm) und die Auferstehung als Standort (mawqif). So möge Gott darin keinen anderen als euch entfernen und keinen anderen als euch ins Verderben stürzen. ﴾Und Friede sei auf dem, der der Rechtleitung folgt﴿ (20:47)
شَقُّوا مُتَلَاطِمَاتِ أَمْوَاجِ الْفِتَنِ بِحَيَازِيمِ سُفُنِ النَّجَاةِ وَ حَطُّوا تِيجَانَ أَهْلِ الْفَخْرِ بِجَمِيعِ أَهْلِ الْغَدْرِ وَ اسْتَضَاءُوا بِنُورِ الْأَنْوَارِ وَ اقْتَسَمُوا مَوَارِيثَ الطَّاهِرَاتِ الْأَبْرَارِ وَ احْتَقَبُوا ثِقَلَ الْأَوْزَارِ بِغَصْبِهِمْ نِحْلَةَ النَّبِيِّ الْمُخْتَارِ
فَكَأَنِّي بِكُمْ تَتَرَدَّدُونَ فِي الْعَمَى كَمَا يَتَرَدَّدُ الْبَعِيرُ فِي الطَّاحُونَةِ أَمَا وَ اللَّهِ لَوْ أُذِنَ لِي بِمَا لَيْسَ لَكُمْ بِهِ عِلْمٌ لَحَصَدْتُ رُءُوسَكُمْ عَنْ أَجْسَادِكُمْ كَحَبِّ الْحَصِيدِ بِقَوَاضِبَ مِنْ حَدِيدٍ وَ لَقَلَعْتُ مِنْ جَمَاجِمِ شُجْعَانِكُمْ مَا أَقْرَحُ بِهِ آمَاقَكُمْ وَ أُوحِشُ بِهِ مَحَالَّكُمْ
فَإِنِّي مُذْ عَرَفْتُ مُرْدِيَ الْعَسَاكِرِ وَ مُفْنِيَ الْجَحَافِلِ وَ مُبِيدَ خَضْرَائِكُمْ وَ مُخْمِدَ ضَوْضَائِكُمْ وَ جَرَّارَ الدَّوَّارِينَ إِذْ أَنْتُمْ فِي بُيُوتِكُمْ مُعْتَكِفُونَ وَ إِنِّي لَصَاحِبُكُمْ بِالْأَمْسِ لَعَمْرُ أَبِي وَ أُمِّي لَنْ تُحِبُّوا أَنْ يَكُونَ فِينَا الْخِلَافَةُ وَ النُّبُوَّةُ وَ أَنْتُمْ تَذْكُرُونَ أَحْقَادَ بَدْرٍ وَ ثَارَاتِ أُحُدٍ
أَمَا وَ اللَّهِ لَوْ قُلْتُ مَا سَبَقَ مِنَ اللَّهِ فِيكُمْ لَتَدَاخَلَتْ أَضْلَاعُكُمْ فِي أَجْوَافِكُمْ كَتَدَاخُلِ أَسْنَانِ دَوَّارَةِ الرَّحَى فَإِنْ نَطَقْتُ يَقُولُونَ حَسَداً- وَ إِنْ سَكَتُّ فَيُقَالُ ابْنُ أَبِي طَالِبٍ جَزِعَ مِنَ الْمَوْتِ هَيْهَاتَ هَيْهَاتَ السَّاعَةَ يُقَالُ لِي هَذَا وَ أَنَا الْمُمِيتُ الْمَائِتُ وَ خَوَّاضُ الْمَنَايَا فِي جَوْفِ لَيْلٍ حَالِكٍ حَامِلُ السَّيْفَيْنِ الثَّقِيلَيْنِ وَ الرُّمْحَيْنِ الطَّوِيلَيْنِ وَ مُنَكِّسُ الرَّايَاتِ فِي غَطَامِطِ الْغَمَرَاتِ وَ مُفَرِّجُ الْكُرُبَاتِ عَنْ وَجْهِ خَيْرِ الْبَرِيَّاتِ
إِيهَنُوا فَوَ اللَّهِ لَابْنُ أَبِي طَالِبٍ آنَسُ بِالْمَوْتِ مِنَ الطِّفْلِ إِلَى مَحَالِبِ أُمِّهِ هَبِلَتْكُمُ الْهَوَابِلُ لَوْ بُحْتُ بِمَا أَنْزَلَ اللَّهُ سُبْحَانَهُ فِي كِتَابِهِ فِيكُمْ لَاضْطَرَبْتُمُ اضْطِرَابَ الْأَرْشِيَةِ فِي الطَّوِيِّ الْبَعِيدَةِ وَ لَخَرَجْتُمْ مِنْ بُيُوتِكُمْ هَارِبِينَ وَ عَلَى وُجُوهِكُمْ هَائِمِينَ
وَ لَكِنِّي أُهَوِّنُ وَجْدِي حَتَّى أَلْقَى رَبِّي- بِيَدٍ جَذَّاءَ صَفْرَاءَ مِنْ لَذَّاتِكُمْ خِلْوٌ مِنْ طَحَنَاتِكُمْ
فَمَا مَثَلُ دُنْيَاكُمْ عِنْدِي إِلَّا كَمَثَلِ غَيْمٍ عَلَا فَاسْتَعْلَى ثُمَّ اسْتَغْلَظَ فَاسْتَوَى ثُمَّ تَمَزَّقَ فَانْجَلَى رُوَيْداً فَعَنْ قَلِيلٍ يَنْجَلِي لَكُمُ الْقَسْطَلُ وَ تَجْنُونَ ثَمَرَ فِعْلِكُمْ مُرّاً وَ تَحْصُدُونَ غَرْسَ أَيْدِيكُمْ ذُعَافاً مُمْقِراً وَ سَمّاً قَاتِلًا
وَ كَفَى بِاللَّهِ حَكِيماً وَ بِرَسُولِ اللَّهِ خَصِيماً وَ بِالْقِيَامَةِ مَوْقِفاً فَلَا أَبْعَدَ اللَّهُ فِيهَا سِوَاكُمْ وَ لَا أَتْعَسَ فِيهَا غَيْرَكُمْ وَ السَّلَامُ عَلَىٰ مَنِ اتَّبَعَ الْهُدَىٰ
Quelle
al-Iḥtiǧāǧ (aṭ-Ṭabrisī), B. 1, S. 95–96