Und von ʿAbdallāh b. ʿAbd ar-Raḥmān, der sagte:
"Dann gürtete sich ʿUmar mit seinem Lendentuch (izār), begann, in Medina umherzugehen und zu rufen: 'Wohlan! Gewiss, Abū Bakr wurde gehuldigt. So kommt her zur Huldigung (bayʿa)!' Da strömten die Leute herbei und huldigten. Er erfuhr, dass sich eine Gruppe in Häusern verborgen hielt. So suchte er sie mit einer großen Schar auf, überfiel sie und ließ sie in die Moschee bringen, worauf sie huldigten.
Als schließlich einige Tage vergangen waren, kam er mit einer großen Schar zum Haus ʿAlīs (as.) und verlangte von ihm, herauszukommen, doch er weigerte sich. Da verlangte ʿUmar nach Brennholz und Feuer und sagte: 'Bei dem, in dessen Hand ʿUmars Seele liegt, er wird ganz gewiss herauskommen, oder ich werde es ganz gewiss samt dem verbrennen, was darin ist!' Da wurde ihm gesagt: 'Gewiss, FāṭimaFaṭima az-Zahrāʾ (as.)Tochter des Propheten (ṣ.), Herrin der Frauen der Welten.→ Alle Aḥādīṯ ansehen, die Tochter des Gesandten GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen, und die Kinder des Gesandten Gottes und die Hinterlassenschaften (āṯār) des Gesandten Gottes (s.) sind darin.' Die Leute lehnten diese seine Äußerung ab. Als er ihre Ablehnung bemerkte, sagte er: 'Was ist mit euch? Glaubt ihr etwa, ich hätte das getan? Ich wollte nur Schrecken verbreiten (tahwīl).' Da ließ ʿAlī ihnen ausrichten: 'Für mein Herauskommen gibt es keine Möglichkeit, denn ich bin mit dem Zusammentragen des Buches Gottes beschäftigt, das ihr beiseitegeworfen habt und von dem euch die Welt abgelenkt hat. Ich habe geschworen, mein Haus nicht zu verlassen und meinen Umhang nicht auf meiner Schulter zu lassen, bis ich den Qurʾān zusammengetragen habe.'
Er sagte: Und Fāṭima, die Tochter des Gesandten Gottes (s.), trat zu ihnen hinaus, stellte sich hinter die Tür und sagte dann: 'Mir ist kein Volk bekannt, dessen Auftreten (maḥḍar) schlimmer wäre als eures. Ihr habt den Gesandten Gottes (s.) als Leichnam (ǧanāza) vor uns liegen lassen, habt eure Angelegenheit unter euch entschieden, uns nicht zu Befehlshabern eingesetzt und uns kein Recht zugestanden, als wüsstet ihr nicht, was er am Tag von Ġadīr ḪummĠadīr ḪummDer Ort, an dem der Prophet (ṣ.) Imam ʿAlī (as.) zum Nachfolger (Walī) bestimmte.→ Verwandte Aḥādīṯ gesagt hat. Bei Gott, er hat ihm an jenem Tag die Führerschaft (walāʾ) verbindlich geknüpft, um euch dadurch die Hoffnung darauf abzuschneiden. Doch ihr habt die Verbindungen (asbāb) zwischen euch und eurem Propheten durchtrennt. Und Gott ist der Abrechner (ḥasīb) zwischen uns und euch im Diesseits und im Jenseits.'"
وَ عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبْدِ الرَّحْمَنِ قَالَ:
ثُمَّ إِنَّ عُمَرَ احْتَزَمَ بِإِزَارِهِ وَ جَعَلَ يَطُوفُ بِالْمَدِينَةِ وَ يُنَادِي أَلَا إِنَّ أَبَا بَكْرٍ قَدْ بُويِعَ لَهُ فَهَلُمُّوا إِلَى الْبَيْعَةِ فَيَنْثَالُ النَّاسُ يُبَايِعُونَ فَعَرَفَ أَنَّ جَمَاعَةً فِي بُيُوتٍ مُسْتَتِرُونَ فَكَانَ يَقْصِدُهُمْ فِي جَمْعٍ كَثِيرٍ وَ يَكْبِسُهُمْ وَ يُحْضِرُهُمُ الْمَسْجِدَ فَيُبَايِعُونَ
حَتَّى إِذَا مَضَتْ أَيَّامٌ أَقْبَلَ فِي جَمْعٍ كَثِيرٍ إِلَى مَنْزِلِ عَلِيٍّ ع فَطَالَبَهُ بِالْخُرُوجِ فَأَبَى- فَدَعَا عُمَرُ بِحَطَبٍ وَ نَارٍ وَ قَالَ وَ الَّذِي نَفْسُ عُمَرَ بِيَدِهِ لَيَخْرُجَنَّ أَوْ لَأُحْرِقَنَّهُ عَلَى مَا فِيهِ فَقِيلَ لَهُ إِنَّ فَاطِمَةَ بِنْتَ رَسُولِ اللَّهِ وَ وُلْدَ رَسُولِ اللَّهِ وَ آثَارَ رَسُولِ اللَّهِ ص فِيهِ وَ أَنْكَرَ النَّاسُ ذَلِكَ مِنْ قَوْلِهِ فَلَمَّا عَرَفَ إِنْكَارَهُمْ قَالَ مَا بَالُكُمْ أَ تَرَوْنِي فَعَلْتُ ذَلِكَ؟ إِنَّمَا أَرَدْتُ التَّهْوِيلَ فَرَاسَلَهُمْ عَلِيٌّ أَنْ لَيْسَ إِلَى خُرُوجِي حِيلَةٌ لِأَنِّي فِي جَمْعِ كِتَابِ اللَّهِ الَّذِي قَدْ نَبَذْتُمُوهُ وَ أَلْهَتْكُمُ الدُّنْيَا عَنْهُ وَ قَدْ حَلَفْتُ أَنْ لَا أَخْرُجَ مِنْ بَيْتِي وَ لَا أَدَعَ رِدَائِي عَلَى عَاتِقِي حَتَّى أَجْمَعَ الْقُرْآنَ
قَالَ وَ خَرَجَتْ فَاطِمَةُ بِنْتُ رَسُولِ اللَّهِ ص إِلَيْهِمْ فَوَقَفَتْ خَلَفَ الْبَابِ ثُمَّ قَالَتْ لَا عَهْدَ لِي بِقَوْمٍ أَسْوَأَ مَحْضَراً مِنْكُمْ تَرَكْتُمْ رَسُولَ اللَّهِ ص جَنَازَةً بَيْنَ أَيْدِينَا وَ قَطَعْتُمْ أَمْرَكُمْ فِيمَا بَيْنَكُمْ وَ لَمْ تُؤَمِّرُونَا وَ لَمْ تَرَوْا لَنَا حَقّاً كَأَنَّكُمْ لَمْ تَعْلَمُوا مَا قَالَ يَوْمَ غَدِيرِ خُمٍّ وَ اللَّهِ لَقَدْ عَقَدَ لَهُ يَوْمَئِذٍ الْوَلَاءَ لِيَقْطَعَ مِنْكُمْ بِذَلِكَ مِنْهَا الرَّجَاءَ وَ لَكِنَّكُمْ قَطَعْتُمُ الْأَسْبَابَ بَيْنَكُمْ وَ بَيْنَ نَبِيِّكُمْ وَ اللَّهُ حَسِيبٌ بَيْنَنَا وَ بَيْنَكُمْ فِي الدُّنْيَا وَ الْآخِرَةِ.
Quelle
al-Iḥtiǧāǧ (aṭ-Ṭabrisī), B. 1, S. 80
Quellenhinweis: Historischer Bericht: ʿAbdallāh b. ʿAbd ar-Raḥmān berichtet, wie ʿUmar nach der Huldigung an Abū Bakr durch Medina zog, die Zurückgezogenen zur Huldigung holte und schließlich damit drohte, das Haus ʿAlīs (as.) samt seinen Bewohnern zu verbrennen. Fāṭima az-Zahrāʾ (as.) trat daraufhin hinter die Tür und hielt eine Rede an die Männer.