20. Ḏū l-Ḥiǧǧa
6. Juni 2026
Tahḏīb al-Aḥkām

Imām ar-Riḍā (as.)

Ehe und Partnerschaft
1 Min Lesezeit· 120 Wörter
Schrift:
ʿAbdullāh b. Ṭāwūs überlieferte: "Ich sprach zu Imām ar-Riḍā (as.): 'Ich habe einen Neffen, der meine Tochter zur Gattin hat. Er trinkt Berauschendes und nennt häufig die Scheidung.' Er sprach: 'Wenn er von deinen Brüdern [im Glauben] ist, so ist es ohne Folge für ihn. Wenn er aber zu jenen [andern] gehört, so trenne sie von ihm.', Er meinte die Trennung [als rechtsgültige Scheidung]. Ich sprach: 'Ich sei dir geopfert, wird nicht von Imām aṣ-Ṣādiq (as.) überliefert, dass er sprach: "Hütet euch vor den dreifach Geschiedenen in einer einzigen Sitzung, denn sie sind [noch] mit Gatten versehen"?' Er sprach: 'Das [gilt] für eure Brüder, nicht für jene. Denn wer sich an die Religion eines Volkes bindet, dem obliegen ihre Urteile.'"
حدثنا أبي – رحمه الله – قال: حدثنا الحسين بن أحمد المالكي، قال: حدثنا عبد الله بن طاووس سنة إحدى وأربعين ومائتين قال: قلت لأبي الحسن الرضا عليه السلام: إن لي ابن أخ زوجته ابنتي وهو يشرب الشراب ويكثر ذكر الطلاق. فقال: إذا كان من إخوانك فلا شئ عليه وإن كان من هؤلاء فأبنها منه. – فإنه عنى الفراق – قال: قلت: جعلت فداك أليس روي عن أبي عبد الله عليه السلام أنه قال: إياكم والمطلقات ثلاثا في مجلس واحد فإنهن ذوات أزواج، فقال: ذاك من إخوانكم لا من هؤلاء لأنه من دان بدين قوم لزمته أحكامهم
Quelle
At-Tahḏīb al-Aḥkām von aṭ-Ṭūsī, B. 8, S. 59, Ḥadīṯ 112
via Al-Ghadir