5 Min Lesezeit· 902 Wörter
Schrift:
Mit unserer Kette bis Hārūn b. Mūsā at-Talʿukbarī, Gott sei mit ihm zufrieden, mit seiner Kette bis Muḥammad b. ʿAǧlān, der sagte: Ich hörte Abū ʿAbd Allāh [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.) sagen:
"Wenn der Monat Ramaḍān begann, schlug ʿAlī b. al-Ḥusain (as.) keinen Sklaven und keine Sklavin. Wenn ein Sklave oder eine Sklavin sich etwas zuschulden kommen ließ, schrieb er bei sich auf: Der und der hat sich an dem und dem Tag vergangen, die und die hat sich an dem und dem Tag vergangen, und bestrafte ihn nicht, so dass sich die Zurechtweisung bei ihnen ansammelte. In der letzten Nacht des Monats Ramaḍān rief er sie, versammelte sie um sich, holte die Schrift hervor und sagte: 'Du, der und der, du hast das und das getan, und ich habe dich nicht zurechtgewiesen. Erinnerst du dich daran?' Und der sagte: 'Ja, o Sohn des Gesandten GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen.' So ging er bis zum Letzten von ihnen und ließ sie alle bekennen. Dann stellte er sich in ihre Mitte und sagte zu ihnen: 'Erhebt eure Stimmen und sprecht: O ʿAlī b. al-Ḥusain, dein Herr hat alles gezählt, was du getan hast, so wie du alles gezählt hast, was wir getan haben. Bei Ihm ist eine Schrift, die gegen dich mit der Wahrheit spricht und weder Kleines noch Großes von dem, was du begangen hast, auslässt, ohne es zu zählen. Du wirst alles, was du getan hast, bei Ihm gegenwärtig finden, so wie wir alles, was wir getan haben, bei dir gegenwärtig gefunden haben. So vergib und verzeih, wie du vom König Vergebung erhoffst, und wie du wünschst, dass der König dir vergibt, so vergib uns, dann wirst du Ihn vergebend finden, dir gegenüber barmherzig und dir verzeihend. Dein Herr tut niemandem Unrecht, so wie bei dir eine Schrift ist, die mit der Wahrheit gegen uns spricht und weder Kleines noch Großes von dem, was wir begangen haben, auslässt, ohne es zu zählen. So gedenke, o ʿAlī b. al-Ḥusain, der Erniedrigung deines Standes vor deinem Herrn, dem gerechten Richter, der nicht um das Gewicht eines Senfkorns Unrecht tut und es am Tag der Auferstehung herbeibringt. Gott genügt als Abrechner und Zeuge. So vergib und verzeih, dann vergibt und verzeiht dir der König, denn Er sagt: ﴾Sie sollen vergeben und verzeihen. Liebt ihr es nicht, dass Gott euch vergibt?﴿24:22 (24:22)'
Das rief er so gegen sich selbst aus und sprach es ihnen vor, und sie riefen mit ihm, während er zwischen ihnen stand, weinte und klagte und sagte: 'Herr, Du hast uns befohlen, dem zu vergeben, der uns Unrecht getan hat. Wir haben dem vergeben, der uns Unrecht getan hat, wie Du befohlen hast, so vergib Du uns, denn Du hast darauf mehr Anspruch als wir und als die, denen es befohlen ist. Du hast uns befohlen, keinen Bittenden von unseren Türen zu weisen. Nun sind wir als Bittende und Arme zu Dir gekommen, wir haben uns in Deinem Hof und an Deiner Tür niedergelassen und bitten um Deine Gabe, Deine Güte und Dein Geschenk. So gewähre uns das und lass uns nicht leer ausgehen, denn Du hast darauf mehr Anspruch als wir und als die, denen es befohlen ist. Mein Gott, Du bist großzügig, so sei großzügig zu mir, da ich zu Deinen Bittenden gehöre. Du bist freigebig mit dem Guten, so nimm mich unter die Empfänger Deiner Gabe auf, o Großzügiger.'
Dann wandte er sich ihnen zu und sagte: 'Ich habe euch vergeben. Habt ihr mir vergeben, und was von mir gegen euch an schlechter Herrschaft ausging? Denn ich bin ein schlechter Herr, gemein und ungerecht, ein Knecht eines großzügigen, freigebigen, gerechten, wohltätigen und gütigen Herrn.' Sie sagten: 'Wir haben dir vergeben, unser Herr, und du hast nichts Schlechtes getan.' Da sagte er zu ihnen: 'Sprecht: O Gott, vergib ʿAlī b. al-Ḥusain, wie er uns vergeben hat, und befreie ihn vom Feuer, wie er unsere Nacken von der Knechtschaft befreit hat.' Sie sprachen es, und er sagte: 'O Gott, Amen, Herr der Welten. Geht, ich habe euch vergeben und eure Nacken befreit, in der Hoffnung auf Vergebung für mich und Befreiung meines Nackens.' Und er ließ sie frei. Am Tag des Fastenbrechens beschenkte er sie mit Gaben, die sie schützten und unabhängig machten von dem, was in den Händen der Menschen ist. Kein Jahr verging, in dem er nicht in der letzten Nacht des Monats Ramaḍān um die zwanzig Köpfe freiließ, etwas weniger oder mehr. Und er pflegte zu sagen: 'Gott, der Erhabene, hat in jeder Nacht des Monats Ramaḍān beim Fastenbrechen siebzigtausendmal tausend Befreite vom Feuer, von denen jeder das Feuer verdient hätte. In der letzten Nacht des Monats Ramaḍān befreit Er so viele, wie Er im ganzen Monat befreit hat. Und ich liebe es, dass Gott mich sieht, wie ich in meinem Besitz Nacken befreit habe in der Welt des Diesseits, in der Hoffnung, dass Er meinen Nacken vom Feuer befreit.'
Er hielt keinen Diener länger als ein Jahr. Wenn er zu Beginn des Jahres oder in seiner Mitte einen Sklaven erwarb, ließ er ihn in der Nacht des Fastenbrechens frei, ersetzte sie im zweiten Jahr durch andere und ließ dann auch diese frei. So tat er es, bis er zu Gott, dem Erhabenen, heimging. Er kaufte Schwarze, ohne dass er sie brauchte, brachte sie nach ʿArafāt und füllte mit ihnen die Lücken und Zwischenräume. Wenn er von ʿArafāt aufbrach, befahl er, ihre Nacken zu befreien und ihnen Gaben aus seinem Vermögen zu geben."
بإسنادنا إلى هارون بن موسى التلعكبري رضي الله عنه، بإسناده إلى محمد بن عجلان، قال: سمعت أبا عبد الله (ع) يقول:
كان علي بن الحسين (عليهما السلام) إذا دخل شهر رمضان لا يضرب عبدا له ولا أمة، وكان إذا أذنب العبد والامة يكتب عنده: أذنب فلان، أذنبت فلانة يوم كذا وكذا، ولم يعاقبه فيجتمع عليهم الادب، حتى إذا كان آخر ليلة من شهر رمضان دعاهم وجمعهم حوله ثم أظهر الكتاب ثم قال: يا فلان فعلت كذا وكذا، ولم اؤدبك أتذكر ذلك؟ فيقول: بلى يا ابن رسول الله، حتى يأتي على آخرهم، ويقررهم جميعا، ثم يقوم وسطهم ويقول لهم: ارفعوا أصواتكم، وقولوا: يا علي بن الحسين إن ربك قد أحصى عليك كلما عملت كما أحصيت علينا كلما عملنا، ولديه كتاب ينطق عليك بالحق، لايغادر صغيرة ولا كبيرة مما أتيت إلا أحصاها، وتجد كلما عملت لديه حاضرا كما وجدنا كلما عملنا لديك حاضرا، فاعف واصفح كما ترجو من المليك العفو، وكما تحب أن يعفو المليك عنك فاعف عنا تجده عفوا، وبك رحيما، ولك غفورا ولايظلم ربك أحدا، كما لديك كتاب ينطق بالحق علينا لايغادر صغيرة ولاكبيرة مما أتيناها إلا أحصاها، فاذكر يا علي بن الحسين ذل مقامك بين يدي ربك الحكم العدل، الذي لا يظلم مثقال حبة من خردل، ويأتي بها يوم القيامة وكفى بالله حسيبا وشهيدا، فاعف واصفح يعف عنك المليك ويصفح، فانه يقول: « وليعفوا وليصفحوا ألا تحبون أن يغفر الله لكم » وهو ينادي بذلك على نفسك ويلقنهم، وهم ينادون معه وهو واقف بينهم يبكي وينوح ويقول: رب إنك أمرتنا أن نعفو عمن ظلمنا، وقد عفونا عمن ظلمنا كما أمرت فاعف عنا، فانك أولى بذلك منا ومن المأمورين وأمرتنا أن لا نرد سائلا عن أبوابنا، وقد أتيناك سؤالا ومساكين وقد أنخنا بفنائك وببابك نطلب نائلك ومعروفك وعطاءك، فامنن بذلك علينا ولا تخيبنا فانك أولى بذلك منا ومن المأمورين، إلهي كرمت فأكرمني إذ كنت من سؤالك وجدت بالمعروف فأخلطني بأهل نوالك يا كريم، ثم يقبل عليهم فيقول: قد عفوت عنكم فهل عفوتم عني ومما كان مني إليكم من سوء ملكة؟ فاني مليك سوء لئيم ظالم مملوك لمليك كريم جواد عادل محسن متفضل؟ فيقولون: قد عفونا عنك يا سيدنا، وما أسأت، فيقول لهم قولوا: اللهم اعف عن علي بن الحسين كما عفا عنا، فاعتقه من النار كما أعتق رقابنا من الرق، فيقولون ذلك، فيقول: اللهم آمين رب العالمين اذهبوا فقد عفوت عنكم وأعتقت رقابكم رجاء للعفو عني وعتق رقبتي فيعتقهم، فإذا كان يوم الفطر أجازهم بجوائز تصونهم وتغنيهم عما في أيدي الناس، وما من سنة إلا وكان يعتق فيها في آخر ليلة من شهر رمضان ما بين العشرين رأسا إلى أقل أو أكثر، وكان يقول: إن لله تعالى في كل ليلة من شهر رمضان عند الافطار سبعين ألف ألف عتيق من النار كلا قد استوجب النار فاذا كان آخر ليلة من شهر رمضان أعتق فيها مثل ما أعتق في جميعه، وإني لاحب أن يراني الله وقد أعتقت رقابا في ملكي في دار الدنيا رجاء أن يعتق رقبتي من النار. وما استخدم خادما فوق حول، كان إذا ملك عبدا في أول السنة أو في وسط السنة إذا كان ليلة الفطر أعتق، واستبدل سواهم في الحول الثاني ثم أعتق، كذلك كان يفعل حتى لحق بالله تعالى، ولقد كان يشتري السودان وما به إليهم من حاجة يأتي بهم عرفات فيسد بهم تلك الفرج والخلال، فاذا أفاض أمر بعتق رقابهم وجوائز لهم من المال.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 46, S. 103–105, Ḥadīṯ 93 (nach Iqbāl al-Aʿmāl)