Aus al-Iqbāl [des Ibn Ṭāwūs], in der Fortsetzung des Berichts des Ḥasan b. Ašnās von Ǧaʿfar b. Muḥammad (as.), von seinem Vater (as.), über die Entsendung ʿAlīs (as.) mit der Sūrat Barāʾa:
Er sagte: ʿAlī (as.) zog los, bis er nach Mekka kam, dann traf er in ʿArafāt ein, kehrte nach Ǧamʿ zurück, dann nach Minā, schlachtete und ließ sich das Haar scheren, stieg auf den überragenden Berg, der als aš-Šiʿb bekannt ist, und rief dreimal: "Hört ihr nicht, ihr Menschen, ich bin der GesandteProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen des Gesandten Gottes (s.) an euch?" Dann sprach er: ﴾Lossagung von Gott und Seinem Gesandten gegenüber denen von den Götzendienern, mit denen ihr einen Vertrag geschlossen habt. So zieht vier Monate im Land umher und wisst, dass ihr Gott nicht schwächen könnt und dass Gott die Ungläubigen zuschanden macht, und eine Verkündigung von Gott und Seinem Gesandten﴿9:1 (9:1–3), bis zu den Worten: ﴾Gott ist Allverzeihend, Barmherzig﴿9:5 (9:5), neun Verse vom Anfang, dann schwang er sein Schwert, ließ es die Leute hören und wiederholte es. Die Leute sagten: "Wer ist das, der unter den Leuten ruft?" Sie sagten: "ʿAlī b. Abī Ṭālib." Wer ihn kannte, sagte: "Das ist der Vetter Muḥammads und nur Muḥammads Sippe würde sich dazu erdreisten."
Er blieb die drei Tage des Tašrīq, rief dies aus und las den Leuten morgens und abends vor. Da riefen ihm Leute von den Götzendienern zu: "Richte deinem Vetter aus, dass wir ihm nur Schwerthiebe und Lanzenstiche schulden."
Dann kehrte ʿAlī (as.) zum Propheten (s.) zurück und zog dabei gemächlich. Die Offenbarung blieb dem Gesandten Gottes (s.) in der Sache ʿAlīs (as.) und dem, was von ihm geschah, aus, da wurde der Prophet (s.) darüber heftig bedrückt, man sah es in seinem Gesicht und er hielt sich aus Sorge und Kummer von den Frauen fern.
Da sagten einige zu anderen: "Vielleicht ist ihm sein Tod angekündigt worden oder ihn hat eine Krankheit befallen." Sie sagten zu Abū Ḏarr: "Wir kennen deine Stellung beim Gesandten Gottes (s.) und du siehst, wie es um ihn steht, wir möchten, dass uns seine Lage bekannt wird." Abū Ḏarr (Gott erbarme sich seiner) fragte den Propheten (s.) danach.
Der Prophet (s.) sagte: "Mir ist nicht angekündigt worden, dass ich sterben werde, und ich habe in meiner Gemeinschaft nur Gutes gefunden. Ich bin nicht krank, sondern (es ist) die Heftigkeit meiner Sehnsucht nach ʿAlī b. Abī Ṭālib und das Ausbleiben der Offenbarung zu mir in seiner Sache. Gott, der Mächtige und Erhabene, hat mir in ʿAlī neun Eigenschaften gegeben: drei für mein Diesseits und zwei für mein Jenseits und zwei, bei denen ich sicher bin, und zwei, bei denen ich Angst habe."
Wenn der Gesandte Gottes (s.) das Morgengebet gebetet hatte, wandte er sich mit dem Gesicht zur Qibla bis zum Sonnenaufgang und gedachte Gottes, des Mächtigen und Erhabenen, ʿAlī b. Abī Ṭālib (as.) trat hinter dem Propheten (s.) vor und wandte sich den Leuten zu und sie baten ihn um Erlaubnis für ihre Anliegen, so hatte es der Gesandte Gottes (s.) ihnen befohlen.
Als ʿAlī (as.) in jene Richtung gezogen war, setzte der Gesandte Gottes (s.) niemanden an ʿAlīs Stelle. Wenn der Gesandte Gottes (s.) gebetet und den Friedensgruß gesprochen hatte, wandte er sich zur Qibla und erlaubte den Leuten, da stand Abū Ḏarr auf und sagte: "Gesandter Gottes, ich habe ein Anliegen." Er sagte: "Geh in dein Anliegen."
Abū Ḏarr ging aus Madīna hinaus, um ʿAlī b. Abī Ṭālib (as.) zu begegnen. Als er auf dem Weg war, sah er einen Reiter auf seiner Kamelstute herankommen und es war ʿAlī (as.). Er ging ihm entgegen, umarmte und küsste ihn und sagte: "Mein Vater und meine Mutter seien dein Opfer, reite gemäßigt, damit ich es bin, der dem Gesandten Gottes (s.) die frohe Botschaft bringt, denn der Gesandte Gottes (s.) ist um deine Sache in schwerem Kummer und Sorge." ʿAlī (as.) sagte zu ihm: "Ja."
Abū Ḏarr eilte los, bis er zum Propheten (s.) kam und sagte: "Frohe Botschaft!" Er sagte: "Was ist deine frohe Botschaft, Abū Ḏarr?" Er sagte: "ʿAlī b. Abī Ṭālib ist angekommen." Er sagte zu ihm: "Dafür gehört dir das Paradies."
Dann ritt der Prophet (s.) und die Leute ritten mit ihm, als er ihn sah, ließ ʿAlī seine Kamelstute niederknien und der Gesandte Gottes (s.) stieg ab, ging ihm entgegen, umarmte ihn, legte seine Wange auf ʿAlīs Schulter und weinte vor Freude über seine Ankunft und ʿAlī (as.) weinte mit ihm. Dann sagte der Gesandte Gottes (s.) zu ihm: "Was hast du getan, mein Vater und meine Mutter seien dein Opfer? Denn die Offenbarung blieb mir in deiner Sache aus." Da berichtete er ihm, was er getan hatte, und der Gesandte Gottes (s.) sagte: "Gott, der Mächtige und Erhabene, wusste besser über dich Bescheid als ich, als Er mir befahl, dich zu senden."
قال: فانطلق علي عليه السلام حتى قدم مكّة ثمّ وافى عرفات، ثمّ رجع إلى جمع، ثم إلى منى، ثم ذبح و حلق، و صعد على الجبل المشرف المعروف بالشعب، فاذّن ثلاث مرّات: الا تسمعون يا أيّها الناس انّي رسول رسول اللّه صلّى اللّه عليه و آله إليكم، ثم قال: ﴿بَراءَةٌ مِنَ اللَّهِ وَ رَسُولِهِ إِلَى الَّذِينَ عاهَدْتُمْ مِنَ الْمُشْرِكِينَ فَسِيحُوا فِي الْأَرْضِ أَرْبَعَةَ أَشْهُرٍ وَ اعْلَمُوا أَنَّكُمْ غَيْرُ مُعْجِزِي اللَّهِ وَ أَنَّ اللَّهَ مُخْزِي الْكافِرِينَ، وَ أَذانٌ مِنَ اللَّهِ وَ رَسُولِهِ﴾ - الى قوله- ﴿إِنَّ اللَّهَ غَفُورٌ رَحِيمٌ﴾. تسع آيات من أوّلها، ثمّ لمع بسيفه فاسمع الناس و كرّرها، فقال الناس: من هذا الّذي ينادي في الناس؟ فقالوا: علي بن أبي طالب، و قال من عرفه من الناس: هذا ابن عمّ محمد، و ما كان ليجترئ على هذا غير عشيرة محمّد.
فأقام أيّام التشريق ثلاثة ينادي بذلك و يقرء على النّاس غدوة و عشيّة، فناداه الناس من المشركين: أبلغ ابن عمّك ان ليس له عندنا الّا ضربا بالسيف و طعنا بالرّماح.
ثم انصرف علي عليه السلام إلى النبي صلّى اللّه عليه و آله و يقصد في السير، و أبطأ الوحي عن رسول اللّه صلّى اللّه عليه و آله في أمر علي عليه السلام و ما كان منه، فاغتمّ النبي صلّى اللّه عليه و آله لذلك غمّا شديدا رئي ذلك في وجهه، و كفّ عن النساء من الهمّ و الغمّ.
فقال بعضهم لبعض: لعلّ قد نعيت إليه نفسه أو عرض له مرض، فقالوا لأبي ذر: قد نعلم منزلتك من رسول اللّه صلّى اللّه عليه و آله و قد ترى ما به، فنحن نحبّ أن يعلم لنا أمره، فسأل أبو ذرّ رحمه اللّه النبي صلّى اللّه عليه و آله عن ذلك.
فقال النبي صلّى اللّه عليه و آله: ما نعيت إلى نفسي و انّي لميّت، و ما وجدت في أمّتي الّا خيرا، و ما بي من مرض و لكن من شدّة وجدي لعلي بن أبي طالب و إبطاء الوحي عنّي في امره، و ان اللّه عزّ و جل قد أعطاني في عليّ تسع خصال: ثلاثة لدنياي و اثنتان لآخرتي، و اثنتان انا منهما آمن و اثنتان أنا منهما خائف.
و قد كان رسول اللّه صلّى اللّه عليه و آله إذا صلّى الغداة استقبل القبلة بوجهه إلى طلوع الشمس يذكر اللّه عزّ و جلّ، و يتقدّم علي بن أبي طالب عليه السلام خلف النبي صلّى اللّه عليه و آله و يستقبل النّاس بوجهه، فيستأذنون في حوائجهم، و بذلك أمرهم رسول اللّه صلّى اللّه عليه و آله.
فلمّا توجّه علي عليه السلام إلى ذلك الوجه لم يجعل رسول اللّه صلّى اللّه عليه و آله مكان عليّ لأحد، و كان رسول اللّه صلّى اللّه عليه و آله إذا صلّى و سلّم استقبل القبلة بوجهه، فاذن للناس، فقام أبو ذر فقال: يا رسول اللّه لي حاجة، قال: انطلق في حاجتك.
فخرج أبو ذر من المدينة يستقبل علي بن أبي طالب عليه السلام، فلمّا كان ببعض الطريق إذا هو براكب مقبل على ناقته، فإذا هو علي عليه السلام، فاستقبله و التزمه و قبّله، و قال: بأبي أنت و أمّي اقصد في مسيرك حتى أكون أنا الذي أبشّر رسول اللّه صلّى اللّه عليه و آله، فانّ رسول اللّه صلّى اللّه عليه و آله من أمرك في غمّ شديد و همّ، فقال له علي عليه السلام: نعم.
فانطلق أبو ذر مسرعا حتى أتى النبي صلّى اللّه عليه و آله فقال: البشرى، قال: و ما بشراك يا أبا ذر؟، قال: قدم علي بن أبي طالب، فقال له: لك بذلك الجنّة،
ثم ركب النبي عليه السلام و ركب معه الناس، فلمّا رآه أناخ ناقته، و نزل رسول اللّه صلّى اللّه عليه و آله فتلقّاه و التزمه و عانقه، و وضع خدّه على منكب علي، و بكى النبي عليه السلام فرحا بقدومه، و بكى علي عليه السلام معه. ثم قال له رسول اللّه صلّى اللّه عليه و آله: ما صنعت بأبي أنت و أمّي، فإنّ الوحي أبطئ عليّ في أمرك، فأخبره بما صنع، فقال رسول اللّه صلّى اللّه عليه و آله: كان اللّه عزّ و جلّ اعلم بك منّي حين أمرني بإرسالك.
Quelle
al-Iqbāl (Ibn Ṭāwūs), B. 2, S. 39–41