20. Ḏū l-Ḥiǧǧa
6. Juni 2026
at-Tawḥīd

Imām aṣ-Ṣādiq (as.)

Gott
1 Min Lesezeit· 224 Wörter
Schrift:
Nadr Ibn Suwaid berichtete über Hisham Ibnu l-Hakam: " Er befragte Abū ʿAbdillāh (As-Sadiq) über Gottes Namen und ihre Ableitung: "Woraus leitet sich Gott (Allāh (swt.)) ab?" Er sagte: "So sprach er zu mir: "O Hisham, Gott leitet sich aus Gottheit (Ilah) ab und die Gottheit erfordert etwas, dem als Gott gehuldigt wird und der Name ist nicht das Benannte selbst. Wer nun dem Namen anstelle des Sinnes diente, der ist ungläubig geworden und diente nichts und wer dem Namen und dem Sinn diente, der ist ungläubig geworden und diente zweien und wer dem Sinn anstelle des Namens diente, so ist jenes das Einheitsbekenntnis (Tawhid). Leuchtete dir das ein, o Hisham?" So sprach ich: "Gewähre mir mehr." Er sprach: "Gott hat neunundneunzig Namen. Wäre der Name das Benannte selbst, dann wäre jeder Name von ihnen ein Gott, aber Gott ist ein Sinn, auf den diese Namen hindeuten und sie alle sind nicht Er selbst. O Hisham, Brot ist ein Name für das Verzehrte und Wasser ist ein Name für das Getrunkene und Gewand ist ein Name für das Getragene und Feuer ist ein Name für das Verbrennende. Leuchtete dir das ein, o Hisham? Damit entkräftest und schlägst du unsere Feinde und diejenigen, die sich andere außer Gott nehmen." Ich sprach: "Ja." Da sprach er: "Gott lasse dich davon profitieren und festige dich, o Hisham."
Arabischer Originaltext
Wird zurzeit recherchiert und ergänzt, inšāʾAllāh.
Quelle
at-Tawḥīd, aṣ-Ṣadūq, S. 194 – 195, Ḥadīṯ 8
via Al-Ghadir