ʿAlī b. Ibrāhīm berichtete von seinem Vater, von an-Naḍr b. Suwaid, von Hišām b. al-Ḥakam,
dass er Abū ʿAbdillāh [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.) über Gottes Namen und ihre Ableitung befragte: "Woraus leitet sich Gott (Allāh) ab?"
Er sagte: Da sprach er zu mir: "O Hišām, Gott leitet sich aus Gottheit (ilāh) ab und die Gottheit erfordert etwas, dem als Gott gehuldigt wird und der Name ist nicht das Benannte selbst. Wer nun dem Namen anstelle des Sinnes diente, der ist ungläubig geworden und diente nichts und wer dem Namen und dem Sinn diente, der ist ungläubig geworden und diente zweien und wer dem Sinn anstelle des Namens diente, so ist jenes das Einheitsbekenntnis (tawḥīd). Leuchtete dir das ein, o Hišām?' Ich sprach: 'Gewähre mir mehr.' Er sprach: 'Gott hat neunundneunzig Namen. Wäre der Name das Benannte selbst, dann wäre jeder Name von ihnen ein Gott, aber Gott ist ein Sinn, auf den diese Namen hindeuten und sie alle sind nicht Er selbst. O Hišām, Brot ist ein Name für das Verzehrte und Wasser ist ein Name für das Getrunkene und Gewand ist ein Name für das Getragene und Feuer ist ein Name für das Verbrennende. Leuchtete dir das ein, o Hišām? Damit entkräftest und schlägst du unsere Feinde und diejenigen, die sich andere außer Gott nehmen.' Ich sprach: 'Ja.' Da sprach er: 'Gott lasse dich davon profitieren und festige dich, o Hišām.'"
Hišām sagte: "Bei Gott, niemand hat mich im tawḥīd bezwungen, bis ich diese meine Stellung einnahm."
عَلِيُّ بْنُ إِبْرَاهِيمَ عَنْ أَبِيهِ عَنِ النَّضْرِ بْنِ سُوَيْدٍ عَنْ هِشَامِ بْنِ الْحَكَمِ
أَنَّهُ سَأَلَ أَبَا عَبْدِ الله (عَلَيْهِ السَّلام) عَنْ أَسْمَاءِ الله وَاشْتِقَاقِهَا الله مِمَّا هُوَ مُشْتَقٌّ قَالَ فَقَالَ لِي يَا هِشَامُ الله مُشْتَقٌّ مِنْ إِلَهٍ وَالالَهُ يَقْتَضِي مَأْلُوهاً وَالاسْمُ غَيْرُ الْمُسَمَّى فَمَنْ عَبَدَ الاسْمَ دُونَ الْمَعْنَى فَقَدْ كَفَرَ وَلَمْ يَعْبُدْ شَيْئاً وَمَنْ عَبَدَ الاسْمَ وَالْمَعْنَى فَقَدْ كَفَرَ وَعَبَدَ اثْنَيْنِ وَمَنْ عَبَدَ الْمَعْنَى دُونَ الاسْمِ فَذَاكَ التَّوْحِيدُ أَ فَهِمْتَ يَا هِشَامُ قَالَ فَقُلْتُ زِدْنِي قَالَ إِنَّ لله تِسْعَةً وَتِسْعِينَ اسْماً فَلَوْ كَانَ الاسْمُ هُوَ الْمُسَمَّى لَكَانَ كُلُّ اسْمٍ مِنْهَا إِلَهاً وَلَكِنَّ الله مَعْنًى يُدَلُّ عَلَيْهِ بِهَذِهِ الاسْمَاءِ وَكُلُّهَا غَيْرُهُ يَا هِشَامُ الْخُبْزُ اسْمٌ لِلْمَأْكُولِ وَالْمَاءُ اسْمٌ لِلْمَشْرُوبِ وَالثَّوْبُ اسْمٌ لِلْمَلْبُوسِ وَالنَّارُ اسْمٌ لِلْمُحْرِقِ أَ فَهِمْتَ يَا هِشَامُ فَهْماً تَدْفَعُ بِهِ وَتُنَاضِلُ بِهِ أَعْدَاءَنَا وَالْمُتَّخِذِينَ مَعَ الله جَلَّ وَعَزَّ غَيْرَهُ قُلْتُ نَعَمْ قَالَ فَقَالَ نَفَعَكَ الله بِهِ وَثَبَّتَكَ يَا هِشَامُ قَالَ هِشَامٌ فَوَ الله مَا قَهَرَنِي أَحَدٌ فِي التَّوْحِيدِ حَتَّى قُمْتُ مَقَامِي هَذَا.
Quelle
al-Kāfī (al-Kulainī), B. 1, S. 87, Ḥadīṯ 2 (Parallele: aṣ-Ṣadūq, at-Tawḥīd, Kap. 29, Ḥadīṯ 13)