2 Min Lesezeit· 451 Wörter
Schrift:
Muḥammad b. Qūlawaih al-Qummī sagte: Mir erzählte einer der Lehrer, dessen Namen er nicht nannte, von ʿAlī b. Ǧaʿfar b. Muḥammad, der sagte:
"Muḥammad b. Ismāʿīl b. Ǧaʿfar kam zu mir und bat mich, Abū l-Ḥasan Mūsā (as.) zu bitten, ihm die Reise in den Irak zu erlauben, ihm wohlgesinnt zu sein und ihm ein Vermächtnis mitzugeben. Er [der Imām] wich aus, bis er in den Waschraum ging und wieder herauskam, und das war die Zeit, in der ich mit ihm allein sein und mit ihm reden konnte. Als er herauskam, sagte ich zu ihm: 'Dein Neffe Muḥammad b. Ismāʿīl bittet dich, ihm die Reise in den Irak zu erlauben und ihm ein Vermächtnis mitzugeben.' Er (as.) erlaubte es ihm. Als er zu seinem Sitz zurückkehrte, stand Muḥammad b. Ismāʿīl auf und sagte: 'Onkel, ich möchte, dass du mir ein Vermächtnis gibst.' Er sagte: 'Ich trage dir auf, Gott zu fürchten in Bezug auf mein Blut.' Er sagte: 'Gott verfluche den, der nach deinem Blut trachtet.' Dann sagte er: 'Onkel, gib mir ein Vermächtnis.' Er sagte: 'Ich trage dir auf, Gott zu fürchten in Bezug auf mein Blut.' Dann reichte ihm Abū l-Ḥasan (as.) einen Beutel mit hundertfünfzig Dinar, und Muḥammad nahm ihn. Dann reichte er ihm einen weiteren mit hundertfünfzig Dinar, und er nahm ihn. Dann gab er ihm noch einen Beutel mit hundertfünfzig Dinar, und er nahm ihn. Dann ließ er ihm tausendfünfhundert Dirham geben, die er bei sich hatte. Ich sprach ihn darauf an und fand es zu viel, doch er sagte: 'Das soll meinen Beweis gegen ihn umso fester machen, wenn er mit mir bricht, während ich die Bande zu ihm pflege.' Da reiste er in den Irak. Als er an den Hof Hārūns kam, ging er in seinen Reisekleidern, noch bevor er abgestiegen war, an die Tür Hārūns, bat um Einlass und sagte zum Kämmerer: 'Sag dem Befehlshaber der Gläubigen, Muḥammad b. Ismāʿīl b. Ǧaʿfar b. Muḥammad steht an der Tür.' Der Kämmerer sagte: 'Steig erst ab, wechsle deine Reisekleider und komm wieder, dann lasse ich dich ohne Erlaubnis zu ihm ein; der Befehlshaber der Gläubigen schläft zu dieser Stunde.' Er sagte: 'Teile dem Befehlshaber der Gläubigen mit, dass ich gekommen bin und du mich nicht eingelassen hast.' Der Kämmerer ging hinein und meldete Hārūn die Worte Muḥammad b. Ismāʿīls. Er befahl, ihn einzulassen, und er trat ein und sagte: 'Befehlshaber der Gläubigen, zwei Kalifen gibt es auf der Erde: Mūsā b. Ǧaʿfar in Medina, dem die Steuer eingetrieben wird, und du im Irak, dem die Steuer eingetrieben wird.' Er sagte: 'Bei Gott?' Er sagte: 'Bei Gott.' Noch in jener Nacht starb er, und am nächsten Tag wurde das Geld, das man ihm gebracht hatte, zurückgeholt."
محمد بن قولويه القمي قال: حدثني بعض المشايخ ولم يذكر اسمه، عن علي بن جعفر بن محمد قال:
جاءني محمد بن إسماعيل بن جعفر يسألني أن أسأل أبا الحسن موسى (ع) أن يأذن له في الخروج إلى العراق، وأن يرضى عنه ويوصيه بوصية قال فتجنب حتى دخل المتوضا، وخرج وهو وقت كان يتهيأ لي أن أخلو به واكلمه قال: فلما خرج قلت له: إن ابن أخيك محمد بن إسماعيل يسألك أن تأذن له في الخروج إلى العراق وأن توصيه، فأذن له (ع). فلما رجع إلى مجلسه قام محمد بن إسماعيل وقال: يا عم احب أن توصيني فقال: اوصيك أن تتقي الله في دمي فقال: لعن الله من يسعى في دمك، ثم قال: يا عم أوصني فقال: اوصيك أن تتقي الله في دمي، قال: ثم ناوله أبو الحسن (ع) صرة فيها مائة وخمسون دينارا فقبضها محمد، ثم ناوله اخرى فيها مائة وخمسون دينارا فقبضها، ثم أعطاه صرة اخرى فيها مائة وخمسون دينارا فقبضها، ثم أمر له بألف وخمسمائة درهم كانت عنده، فقلت له في ذلك ولاستكثرته فقال: هذا ليكون أوكد لحجتي إذا قطعني ووصلته. قال: فخرج إلى العراق فلما ورد حضرة هارون أتى باب هرون بثياب طريقه قبل أن ينزل واستأذن على هارون وقال للحاجب: قل لامير المؤمنين إن محمد بن إسماعيل بن جعفر بن محمد بالباب فقال الحاجب: انزل أولا وغير ثياب طريقك وعد لادخلك إليه بغير إذن فقد نام أمير المؤمنين في هذا الوقت فقال: اعلم أمير المؤمنين أني حضرت ولم تأذن لي فدخل الحاجب وأعلم هارون قول محمد بن إسماعيل فأمر بدخوله فدخل قال: يا أمير المؤمنين خليفتان في الارض موسى بن جعفر بالمدينة يجبى له الخراج وأنت بالعراق يجبى لك الخراج فقال: والله!؟ فقال: في جوف ليلته فمات وحول من الغد المال الذي حمل إليه.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 48, S. 239–240, Ḥadīṯ 48 (nach Riǧāl al-Kaššī)