2 Min Lesezeit· 386 Wörter
Schrift:
Es berichtete uns ʿAbd al-Wāḥid b. Muḥammad b. ʿAbdūs an-Naisābūrī al-ʿAṭṭār in Naisābūr im Šaʿbān des Jahres 352, er sagte: Es berichtete uns Muḥammad b. ʿAlī b. Muḥammad b. Qutaiba an-Naisābūrī, von al-Faḍl b. Šāḏān, der sagte: Ich hörte ar-Riḍā (as.) sagen:
"Als Gott, der Gesegnete und Erhabene, Ibrāhīm (Abraham) (as.) befahl, anstelle seines Sohnes Ismāʿīl den Widder zu schlachten, den Er zu ihm herabgesandt hatte, wünschte sich Ibrāhīm (as.), er hätte seinen Sohn Ismāʿīl (as.) mit eigener Hand geschlachtet und ihm wäre nicht befohlen worden, an seiner Stelle den Widder zu schlachten, damit in sein Herz einkehre, was in das Herz eines Vaters einkehrt, der das liebste seiner Kinder mit eigener Hand schlachtet, und er dadurch die höchsten Stufen derer verdiene, die für ihre Heimsuchungen belohnt werden. Da offenbarte Gott, der Mächtige und Majestätische, ihm: 'O Ibrāhīm, wer von Meinen Geschöpfen ist dir der liebste?' Er sagte: 'O Herr, Du hast kein Geschöpf erschaffen, das mir lieber wäre als Dein Geliebter Muḥammad (s.).' Da offenbarte Gott, der Mächtige und Majestätische, ihm: 'O Ibrāhīm, ist er dir lieber oder du selbst?' Er sagte: 'Er ist mir lieber als ich selbst.' Er sagte: 'Ist dir sein Kind lieber oder dein Kind?' Er sagte: 'Sein Kind.' Er sagte: 'Schmerzt es dein Herz mehr, dass sein Kind ungerecht durch seine Feinde geschlachtet wird, oder dass du dein Kind mit eigener Hand in Gehorsam gegen Mich schlachtest?' Er sagte: 'O Herr, dass er durch die Hände seiner Feinde geschlachtet wird, schmerzt mein Herz mehr.' Er sagte: 'O Ibrāhīm, eine Gruppe, die behauptet, zur Gemeinde Muḥammads (s.) zu gehören, wird nach ihm seinen Sohn al-Ḥusain (as.) in Ungerechtigkeit und Feindseligkeit töten, wie ein Widder geschlachtet wird, und sie ziehen sich dadurch Meinen Zorn zu.' Da geriet Ibrāhīm (as.) darüber in Bestürzung, sein Herz schmerzte, und er begann zu weinen. Da offenbarte Gott, der Mächtige und Majestätische, ihm: 'O Ibrāhīm, Ich habe deine Bestürzung um deinen Sohn Ismāʿīl, hättest du ihn mit eigener Hand geschlachtet, durch deine Bestürzung um al-Ḥusain (as.) und seine Tötung abgelöst und dir die höchsten Stufen derer zuerkannt, die für ihre Heimsuchungen belohnt werden.' Das ist das Wort Gottes, des Mächtigen und Majestätischen: ﴾Und Wir lösten ihn mit einem gewaltigen Schlachtopfer aus.﴿37:107 (37:107) Und es gibt keine Macht und keine Kraft außer bei Gott, dem Hohen, dem Gewaltigen."
حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَاحِدِ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ عُبْدُوسٍ النَّيْسَابُورِيُّ الْعَطَّارُ بِنَيْسَابُورَ فِي شَعْبَانَ سَنَةَ اثْنَتَيْنِ وَ خَمْسِينَ وَ ثَلَاثِمِائَةٍ قَالَ حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَلِيِّ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ قُتَيْبَةَ النَّيْسَابُورِيُّ عَنِ الْفَضْلِ بْنِ شَاذَانَ قَالَ سَمِعْتُ الرِّضَا (ع) يَقُولُ
لَمَّا أَمَرَ اللَّهُ تَبَارَكَ وَ تَعَالَى إِبْرَاهِيمَ (ع) أَنْ يَذْبَحَ مَكَانَ ابْنِهِ إِسْمَاعِيلَ الْكَبْشَ الَّذِي أَنْزَلَهُ عَلَيْهِ تَمَنَّى إِبْرَاهِيمُ (ع) أَنْ يَكُونَ يَذْبَحُ ابْنَهُ إِسْمَاعِيلَ (ع) بِيَدِهِ وَ أَنَّهُ لَمْ يُؤْمَرْ بِذَبْحِ الْكَبْشِ مَكَانَهُ لِيَرْجِعَ إِلَى قَلْبِهِ مَا يَرْجِعُ إِلَى قَلْبِ الْوَالِدِ الَّذِي يَذْبَحُ أَعَزَّ وُلْدِهِ بِيَدِهِ فَيَسْتَحِقَّ بِذَلِكَ أَرْفَعَ دَرَجَاتِ أَهْلِ الثَّوَابِ عَلَى الْمَصَائِبِ فَأَوْحَى اللَّهُ عَزَّ وَ جَلَّ إِلَيْهِ يَا إِبْرَاهِيمُ مَنْ أَحَبُّ خَلْقِي إِلَيْكَ فَقَالَ يَا رَبِّ مَا خَلَقْتَ خَلْقاً هُوَ أَحَبُّ إِلَيَّ مِنْ حَبِيبِكَ مُحَمَّدٍ (ص) فَأَوْحَى اللَّهُ عَزَّ وَ جَلَّ إِلَيْهِ يَا إِبْرَاهِيمُ أَ فَهُوَ أَحَبُّ إِلَيْكَ أَوْ نَفْسُكَ قَالَ بَلْ هُوَ أَحَبُّ إِلَيَّ مِنْ نَفْسِي قَالَ فَوَلَدُهُ أَحَبُّ إِلَيْكَ أَوْ وَلَدُكَ قَالَ بَلْ وَلَدُهُ قَالَ فَذَبْحُ وَلَدِهِ ظُلْماً عَلَى أَعْدَائِهِ أَوجَعُ لِقَلْبِكَ أَوْ ذَبْحُ وَلَدِكَ بِيَدِكَ فِي طَاعَتِي قَالَ يَا رَبِّ بَلْ ذَبْحُهُ عَلَى أَيْدِي أَعْدَائِهِ أَوْجَعُ لِقَلْبِي قَالَ يَا إِبْرَاهِيمُ فَإِنَّ طَائِفَةً تَزْعُمُ أَنَّهَا مِنْ أُمَّةِ مُحَمَّدٍ (ص) سَتَقْتُلُ الْحُسَيْنَ (ع) ابْنَهُ مِنْ بَعْدِهِ ظُلْماً وَ عُدْوَاناً كَمَا يُذْبَحُ الْكَبْشُ فَيَسْتَوْجِبُونَ بِذَلِكَ سَخَطِي فَجَزِعَ إِبْرَاهِيمُ (ع) لِذَلِكَ وَ تَوَجَّعَ قَلْبُهُ وَ أَقْبَلَ يَبْكِي فَأَوْحَى اللَّهُ عَزَّ وَ جَلَّ إِلَيْهِ يَا إِبْرَاهِيمُ قَدْ فَدَيْتُ جَزَعَكَ عَلَى ابْنِكَ إِسْمَاعِيلَ لَوْ ذَبَحْتَهُ بِيَدِكَ بِجَزَعِكَ عَلَى الْحُسَيْنِ (ع) وَ قَتْلِهِ وَ أَوْجَبْتُ لَكَ أَرْفَعَ دَرَجَاتِ أَهْلِ الثَّوَابِ عَلَى الْمَصَائِبِ فَذَلِكَ قَوْلُ اللَّهِ عَزَّ وَ جَلَ ﴿وَ فَدَيْناهُ بِذِبْحٍ عَظِيمٍ﴾ وَ لَا حَوْلَ وَ لَا قُوَّةَ إِلَّا بِاللَّهِ الْعَلِيِّ الْعَظِيمِ
Quelle
ʿUyūn Aḫbār ar-Riḍā, aṣ-Ṣadūq, B. 1, S. 209, Bāb 17, Ḥadīṯ 1