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al-Faḍl b. Abī Qurra as-Samandī berichtete:
Abū ʿAbdillāh (aṣ-Ṣādiq), Friede sei mit ihm, sagte zu mir: "Weißt du, wer der Habsüchtige (šaḥīḥ) ist?" Ich sagte: "Es ist der Geizige." Da sagte er:
"Die Habsucht (šuḥḥ) ist schlimmer als der Geiz. Der Geizige (baḫīl) geizt mit dem, was in seiner Hand ist; der Habsüchtige aber geizt mit dem, was in den Händen der Menschen ist, ebenso wie mit dem, was in seiner Hand ist, bis er nichts in den Händen der Menschen sieht, ohne zu wünschen, es gehörte ihm, sei es auf erlaubte oder auf verbotene Weise; und er gibt sich nicht zufrieden mit dem, womit Gott, der Erhabene und Mächtige, ihn versorgt hat."
الشُّحُّ أَشَدُّ مِنَ الْبُخْلِ؛ إِنَّ الْبَخِيلَ يَبْخَلُ بِمَا فِي يَدِهِ، وَالشَّحِيحُ يَشُحُّ بِمَا فِي أَيْدِي النَّاسِ وَعَلَىٰ مَا فِي يَدِهِ، حَتَّىٰ لَا يَرَىٰ فِي أَيْدِي النَّاسِ شَيْئًا إِلَّا تَمَنَّىٰ أَنْ يَكُونَ لَهُ بِالْحِلِّ وَالْحَرَامِ، وَلَا يَقْنَعُ بِمَا رَزَقَهُ اللّٰهُ عَزَّ وَجَلَّ.
Quelle
Man lā yaḥḍuruhu l-Faqīh, B. 2, S. 63