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Schrift:
Es berichtete uns Muḥammad b. Ibrāhīm b. Isḥāq aṭ-Ṭālaqānī (r.), er sagte: Es berichtete uns Aḥmad b. Muḥammad b. Saʿīd al-Hamdānī, der Klient der Banū Hāšim, er sagte: Es berichtete uns al-Munḏir b. Muḥammad, er sagte: Es berichtete uns Ismāʿīl b. Ibrāhīm al-Ḫazzāz, von Ismāʿīl b. al-Faḍl al-Hāšimī, der sagte: Ich sagte zu Ǧaʿfar b. Muḥammad [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.):
"Berichte mir von Yaʿqūb (as.): Als seine Söhne zu ihm sagten ﴾O unser Vater, bitte für uns um Vergebung unserer Sünden, wir waren ja Sünder﴿, sagte er ﴾Ich werde meinen Herrn für euch um Vergebung bitten﴿12:97 (12:97–98) und schob die Bitte um Vergebung für sie auf. Yūsuf (as.) aber, als sie zu ihm sagten ﴾Bei Gott, Gott hat dich uns vorgezogen, und wir waren ja Sünder﴿, sagte ﴾Kein Vorwurf soll heute auf euch liegen. Gott vergibt euch, und Er ist der Barmherzigste der Barmherzigen﴿12:91 (12:91–92)." Er sagte: "Weil das Herz des Jungen weicher ist als das Herz des Greises. Das Vergehen der Söhne Yaʿqūbs richtete sich gegen Yūsuf, und ihr Vergehen gegen Yaʿqūb bestand nur in ihrem Vergehen gegen Yūsuf. So eilte Yūsuf, auf sein Recht zu verzichten, Yaʿqūb aber schob die Verzeihung auf, weil seine Verzeihung das Recht eines anderen betraf. So verwies er sie auf die Zeit vor der Morgendämmerung in der Nacht zum Freitag."
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ بْنِ إِسْحَاقَ الطَّالَقَانِيُّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ قَالَ حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ سَعِيدٍ الْهَمْدَانِيُّ مَوْلَى بَنِي هَاشِمٍ قَالَ أَخْبَرَنَا الْمُنْذِرُ بْنُ مُحَمَّدٍ قَالَ حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ الْخَزَّازُ عَنْ إِسْمَاعِيلَ بْنِ الْفَضْلِ الْهَاشِمِيِّ قَالَ
قُلْتُ لِجَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ (ع) أَخْبِرْنِي عَنْ يَعْقُوبَ (ع) لَمَّا قَالَ لَهُ بَنُوهُ يا أَبانَا اسْتَغْفِرْ لَنا ذُنُوبَنا إِنّا كُنّا خاطِئِينَ قالَ سَوْفَ أَسْتَغْفِرُ لَكُمْ رَبِّي فَأَخَّرَ الِاسْتِغْفَارَ لَهُمْ وَ يُوسُفَ (ع) لَمَّا قَالُوا لَهُ تَاللّهِ لَقَدْ آثَرَكَ اللّهُ عَلَيْنا وَ إِنْ كُنّا لَخاطِئِينَ قالَ لا تَثْرِيبَ عَلَيْكُمُ الْيَوْمَ يَغْفِرُ اللّهُ لَكُمْ وَ هُوَ أَرْحَمُ الرّاحِمِينَ قَالَ لِأَنَّ قَلْبَ الشَّابِّ أَرَقُّ مِنْ قَلْبِ الشَّيْخِ وَ كَانَتْ جِنَايَةُ وُلْدِ يَعْقُوبَ عَلَى يُوسُفَ وَ جِنَايَتُهُمْ عَلَى يَعْقُوبَ إِنَّمَا كَانَتْ بِجِنَايَتِهِمْ عَلَى يُوسُفَ فَبَادَرَ يُوسُفُ إِلَى الْعَفْوِ عَنْ حَقِّهِ وَ أَخَّرَ يَعْقُوبُ الْعَفْوَ لِأَنَّ عَفْوَهُ إِنَّمَا كَانَ عَنْ حَقِّ غَيْرِهِ فَأَخَّرَهُمْ إِلَى السَّحَرِ لَيْلَةِ الْجُمُعَةِ
Quelle
ʿIlal aš-Šarāʾiʿ (aṣ-Ṣadūq), B. 1, S. 54, Bāb 46, Ḥadīṯ 1