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Muḥammad b. Ibrāhīm al-Ǧaʿfarī überliefert von Ḥakīma, der Tochter ar-Riḍās (as.), die sagte:
"Als mein Bruder Muḥammad, der Sohn ar-Riḍās (as.), gestorben war, ging ich eines Tages wegen einer Sache, in der ich sie brauchte, zu seiner Frau Umm al-Faḍl. Während wir uns an den Vorzug Muḥammads, seine Großzügigkeit und das Wissen und die Weisheit erinnerten, die ihm gegeben waren, sagte seine Frau Umm al-Faḍl: 'Ḥakīma, ich erzähle dir von Abū Ǧaʿfar, dem Sohn ar-Riḍās (as.), ein Wunder, wie niemand seinesgleichen gehört hat.' Ich sagte: 'Was denn?' Sie sagte: 'Er machte mich manchmal eifersüchtig, einmal mit einer Sklavin, einmal mit einer Heirat. Ich klagte dann bei al-Maʾmūn über ihn, und er sagte: Töchterchen, ertrag es, denn er ist der Sohn des Gesandten GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen (s.). Eines Nachts saß ich da, als eine Frau kam. Ich sagte: Wer bist du? Sie war wie ein Weidenzweig oder ein Rohr von Bambus. Sie sagte: Ich bin eine Frau Abū Ǧaʿfars. Ich sagte: Wer ist Abū Ǧaʿfar? Sie sagte: Muḥammad, der Sohn ar-Riḍās (as.); und ich bin eine Frau aus den Nachkommen ʿAmmār b. Yāsirs. Da überkam mich eine Eifersucht, dass ich mich nicht mehr beherrschen konnte. Ich stand auf der Stelle auf und ging zu al-Maʾmūn, der vom Wein betrunken war; es waren schon Stunden der Nacht vergangen. Ich berichtete ihm, wie es mir ging, und sagte zu ihm: Er beschimpft mich, er beschimpft dich, und er beschimpft al-ʿAbbās und seine Nachkommen. Und ich sagte, was nicht gewesen war. Das erzürnte ihn sehr, und er beherrschte sich in seiner Trunkenheit nicht, stand eilig auf, griff nach seinem Schwert und schwor, er werde ihn mit diesem Schwert zerstückeln, solange es in seiner Hand sei, und ging zu ihm. Da bereute ich es und sagte bei mir: Was habe ich getan! Ich bin verloren und habe ihn ins Verderben gebracht. Ich lief hinter ihm her, um zu sehen, was er tat. Er trat bei ihm ein, während er schlief, legte das Schwert an ihn und zerstückelte ihn Stück für Stück. Dann setzte er sein Schwert an seine Kehle und schlachtete ihn, während ich zusah und Yāsir der Diener, und ging fort, schäumend wie ein Kamel. Als ich das sah, floh ich Hals über Kopf, bis ich in das Haus meines Vaters zurückkam, und verbrachte eine Nacht, in der ich nicht schlief, bis zum Morgen. Am Morgen ging ich zu ihm hinein, während er betete und aus der Trunkenheit erwacht war, und sagte zu ihm: Befehlshaber der Gläubigen, weißt du, was du heute Nacht getan hast? Er sagte: Nein, bei Gott, was habe ich getan, weh dir? Ich sagte: Du bist zum Sohn ar-Riḍās (as.) gegangen, während er schlief, hast ihn in Stücke gehauen, ihn mit deinem Schwert geschlachtet und bist von ihm fortgegangen. Er sagte: Weh dir, was sagst du? Ich sagte: Ich sage, was du getan hast. Da rief er: Yāsir, was sagt diese Verfluchte, weh dir? Er sagte: Sie hat in allem, was sie sagte, die Wahrheit gesagt. Er sagte: ﴾Wir gehören Gott, und zu Ihm kehren wir zurück﴿2:156 (2:156). Wir sind verloren und bloßgestellt. Weh dir, Yāsir, eile zu ihm und bring mir Nachricht von ihm. Er rannte, kam dann eilig zurück und sagte: Befehlshaber der Gläubigen, eine frohe Botschaft! Er sagte: Was bringst du? Er sagte: Ich trat ein, und da saß er und putzte sich die Zähne, bekleidet mit einem Hemd und einem gefütterten Gewand. Ich blieb verwirrt stehen, wollte dann seinen Körper sehen, ob eine Spur daran war, und sagte zu ihm: Ich möchte, dass du mir dieses Hemd schenkst, das du trägst, damit ich daraus Segen ziehe. Er sah mich an und lächelte, als wüsste er, was ich damit wollte, und sagte: Ich kleide dich in ein prächtiges Gewand. Ich sagte: Ich will nichts als dieses Hemd, das du trägst. Da zog er es aus und entblößte seinen ganzen Körper, und bei Gott, ich sah keine Spur. Da fiel al-Maʾmūn in Niederwerfung nieder, schenkte Yāsir tausend Dinar und sagte: Lob sei Gott, der mich nicht mit seinem Blut geprüft hat. Dann sagte er: Yāsir, dass diese Verfluchte zu mir kam und vor mir weinte, daran erinnere ich mich; dass ich aber zu ihm gegangen bin, daran erinnere ich mich nicht. Er sagte: Yāsir, bei Gott, du hast ohne Unterlass mit dem Schwert auf ihn eingeschlagen, während ich und diese hier dir und ihm zusahen, bis du ihn Stück für Stück zerstückelt hattest, dann hast du dein Schwert an seine Kehle gesetzt und ihn geschlachtet, und du schäumtest, wie ein Kamel schäumt. Er sagte: Lob sei Gott. Dann sagte er zu mir: Bei Gott, wenn du danach noch einmal mit etwas von dem kommst, was geschehen ist, bringe ich dich um. Dann sagte er zu Yāsir: Bring ihm zehntausend Dinar, führe ihm das und das Pferd vor und bitte ihn, zu mir zu reiten; und schick die Hāšimiten, die Vornehmen und die Befehlshaber zu ihm, damit sie mit ihm zu mir reiten, und sie sollen zuerst bei ihm eintreten und ihn grüßen. Yāsir tat das, und alle kamen vor ihn, und er ließ alle eintreten. Er sagte: Yāsir, war das die Abmachung zwischen mir und ihm? Ich sagte: Sohn des Gesandten Gottes, dies ist nicht die Zeit für Vorwürfe; beim Recht Muḥammads und ʿAlīs, er wusste von seiner Sache nichts. Da erlaubte er allen Vornehmen den Eintritt außer ʿAbd Allāh und Ḥamza, den beiden Söhnen al-Ḥasans, weil die ihn bei al-Maʾmūn verleumdet und ein Mal nach dem anderen gegen ihn gewirkt hatten. Dann stand er auf, ritt mit der Gruppe und kam zu al-Maʾmūn. Der empfing ihn, küsste ihn zwischen die Augen, setzte ihn auf den Ehrensitz vorn, befahl, dass die Leute sich zur Seite setzten, und begann, sich bei ihm zu entschuldigen. Da sagte Abū Ǧaʿfar (as.): Ich habe einen aufrichtigen Rat für dich, so höre ihn von mir. Er sagte: Gib ihn. Er sagte: Ich rate dir, das berauschende Getränk zu lassen. Er sagte: Dein Vetter sei dein Opfer, ich habe deinen Rat angenommen.'"
روى محمد بن إبراهيم الجعفري، عن حكيمة بنت الرضا (عليهما السلام) قالت:
لما توفي أخي محمد ابن الرضا (عليهما السلام) صرت يوما إلى امرأته ام الفضل بسبب احتجت إليها فيه قالت: فبينما نحن نتذاكر فضل محمد وكرمه وما أعطاه من العلم والحكمة، إذا قالت امرأته ام الفضل: يا حكيمة اخبرك عن أبي جعفر ابن الرضا (ع) باعجوبة لم يسمع أحد بمثلها، قلت: وما ذاك؟ قالت: إنه كان ربما أغارني: مرة بجارية ومرة بتزويج فكنت أشكوه إلى المأمون فيقول: يا بنية احتملي فانه ابن رسول الله (ص). فبينما أنا ذات ليلة جالسة إذ أتت امرأة فقلت: من أنت؟ فكأنها قضيب بان أو غصن خيزران قالت: أنا زوجة لأبي جعفر، قلت: من أبو جعفر؟ قالت: محمد ابن الرضا (عليهما السلام) وأنا امرأة من ولد عمار بن ياسر قالت: فدخل علي من الغيرة ما لم أملك نفسي فنهضت من ساعتي وصرت إلى المأمون وقد كان ثملا من الشراب وقد مضى من الليل ساعات فأخبرته بحالي وقلت له: يشتمني ويشتمك ويشتم العباس وولده قالت: وقلت ما لم يكن، فغاظه ذلك مني جدا ولم يملك نفسه من السكر وقام مسرعا فضرب بيده إلى سيفه، وحلف أنه يقطعه بهذا السيف ما بقي في يده وصار إليه. قالت: فندمت عند ذلك فقلت في نفسي: ما صنعت هلكت وأهلكت، قالت: فعدوت خلفه لأنظر ما يصنع، فدخل إليه، وهو نائم فوضع فيه السيف فقطعه قطعة قطعة، ثم وضع سيفه على حلقه فذبحه، وأنا أنظر إليه وياسر الخادم، وانصرف وهو يزبد مثل الجمل قالت: فلما رأيت ذلك هربت على وجهي حتى رجعت إلى منزل أبي فبت بليلة لم أنم فيها إلى أن أصبحت، قال: فلما أصبحت دخلت إليه وهو يصلي، وقد أفاق من السكر، فقلت له: يا أمير المؤمنين هل تعلم ما صنعت الليلة؟ قال: لا والله فما الذي صنعت ويلك؟ قلت: فانك صرت إلى ابن الرضا (عليهما السلام) وهو نائم فقطعته إربا إربا، وذبحته بسيفك وخرجت من عنده، قال: ويلك ما تقولين؟ قلت: أقول ما فعلت، فصاح: يا ياسر ما تقول هذه الملعونة ويلك؟ قال: صدقت في كل ما قالت: قال: ﴾إنا لله وإنا إليه راجعون﴿ هلكنا وافتضحنا، ويلك يا ياسر بادر إليه وائتني بخبره. فركض ثم عاد مسرعا فقال: يا أمير المؤمنين البشرى قال: وما وراءك؟ قال: دخلت فاذا هو قاعد يستاك، وعليه قميص ودواج فبقيت متحيرا في أمره ثم أردت أن أنظر إلى بدنه هل فيه شئ من الاثر فقلت له: احب أن تهب لي هذا القميص الذي عليك لأتبرك فيه، فنظر إلي وتبسم كأنه علم ما أردت بذلك فقال: أكسوك كسوة فاخرة فقلت: لست اريد غير هذا القميص الذي عليك فخلعه وكشف بدنه كله فوالله ما رأيت أثرا. فخر المأمون ساجدا ووهب لياسر ألف دينار وقال: الحمد لله الذي لم يبتلني بدمه. ثم قال: يا ياسر كلما كان من مجئ هذه الملعونة إلي وبكائها بين يدي فأذكره وأما مصيري إليه فلست أذكره، فقال يا ياسر: والله ما زلت تضربه بالسيف وأنا وهذه ننظر إليك وإليه حتى قطعته قطعة قطعة، ثم وضعت سيفك على حلقه فذبحته وأنت تزبد كما تزبد البعير، فقال: الحمد لله ثم قال لي: والله لئن عدت بعدها في شئ مما جرى لأقتلنك ثم قال لياسر: احمل إليه عشرة آلاف دينار وقد إليه الشهري الفلاني وسله الركوب إلي، وابعث إلى الهاشميين و الاشراف والقواد معه ليركبوا معه إلى عندي، ويبدعوا بالدخول إليه، والتسليم عليه، ففعل ياسر ذلك، وصار الجميع بين يديه، وأذن للجميع، فقال: يا ياسر هذا كان العهد بيني وبينه قلت: يا ابن رسول الله ليس هذا وقت العتاب، فوحق محمد وعلي ما كان يعقل من أمره شيئا فأذن للاشراف كلهم بالدخول إلا عبد الله وحمزة ابني الحسن لانهما كانا وقعا فيه عند المأمون، وسعيا به مرة بعد اخرى، ثم قام فركب مع الجماعة و صار إلى المأمون فتلقاه وقبل ما بين عينيه، وأقعده على المقعد في الصدر، وأمر أن يجلس الناس ناحية، فجعل يعتذر إليه، فقال أبو جعفر (ع): لك عندي نصيحة فاسمعها مني قال: هاتها، قال: اشير عليك بترك الشراب المسكر، قال: فداك ابن عمك قد قبلت نصيحتك.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 50, S. 69–72, Ḥadīṯ 47 (nach al-Ḫarāʾiǧ wa-l-Ǧarāʾiḥ)