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Aš-Šaiḫ al-Mufīd berichtet im Iršād:
Abū ʿAbdallāh (as.) hatte zehn Kinder: Ismāʿīl, ʿAbdallāh und Umm Farwa, deren Mutter FāṭimaFaṭima az-Zahrāʾ (as.)Tochter des Propheten (ṣ.), Herrin der Frauen der Welten.→ Alle Aḥādīṯ ansehen, die Tochter al-Ḥasan b. ʿAlī b. al-Ḥusain b. ʿAlī b. Abī Ṭālibs, war, Mūsā (as.), Isḥāq und Muḥammad von einer Sklavin, die ihm Kinder gebar, sowie al-ʿAbbās, ʿAlī, Asmāʾ und Fāṭima von verschiedenen Sklavinnen. Ismāʿīl war der älteste seiner Geschwister, und Abū ʿAbdallāh (as.) liebte ihn sehr, tat ihm Gutes und sorgte sich um ihn. Eine Gruppe der Schia glaubte, er werde nach seinem Vater der Aufrechtstehende und sein Nachfolger sein, weil er der Älteste seiner Geschwister war und weil sein Vater ihm zugeneigt war und ihn ehrte. Er starb aber zu Lebzeiten seines Vaters (as.) in al-ʿUraiḍ und wurde auf den Schultern der Männer zu seinem Vater nach Medina getragen und auf dem Baqīʿ begraben. Es wird überliefert, dass Abū ʿAbdallāh (as.) heftig um ihn bangte und große Trauer um ihn trug. Er ging vor seiner Bahre ohne Schuhe und ohne Obergewand, ließ seine Bahre viele Male auf den Boden setzen, enthüllte sein Gesicht und sah ihn an. Er wollte damit die Tatsache seines Todes bei denen festmachen, die glaubten, er werde nach ihm sein Nachfolger sein, und den Zweifel über ihn zu seinen Lebzeiten beseitigen. Als Ismāʿīl, Gottes Erbarmen auf ihm, gestorben war, wandten sich die von den Gefährten seines Vaters (as.), die geglaubt hatten, er werde nach seinem Vater Imām sein, von dieser Lehre ab. Eine kleine Schar aber blieb bei der Behauptung, er lebe, Leute, die nicht zu den Vertrauten seines Vaters gehörten und nicht zu den Überlieferern von ihm, sondern Fernstehende und Randfiguren waren. Als aṣ-Ṣādiq (as.) gestorben war, ging ein Teil von ihnen zur Lehre vom Imāmat Mūsā b. Ǧaʿfars (as.) nach seinem Vater über, und die Übrigen spalteten sich in zwei Gruppen. Eine Gruppe kam vom Weiterleben Ismāʿīls ab und bekannte sich zum Imāmat seines Sohnes Muḥammad b. Ismāʿīl, weil sie meinten, das Imāmat sei bei seinem Vater gewesen und der Sohn habe mehr Anrecht auf die Stellung des Imāmats als der Bruder. Eine Gruppe blieb beim Weiterleben Ismāʿīls, und das sind heute Vereinzelte, von denen keiner bekannt ist, auf den man weisen könnte. Diese beiden Gruppen werden Ismāʿīliten genannt, und die heute bekannten von ihnen sind die, die behaupten, das Imāmat sei nach Ismāʿīl bei seinen Kindern und Kindeskindern bis zum Ende der Zeit.
ʿAbdallāh b. Ǧaʿfar war nach Ismāʿīl der Älteste seiner Geschwister, und seine Stellung bei seinem Vater war nicht die seiner anderen Kinder an Ehre. Er stand im Verdacht, in der Glaubenslehre von seinem Vater abzuweichen, man sagt, er habe mit den Ḥašwiyya verkehrt und zu den Lehren der Murǧiʾa geneigt. Nach seinem Vater beanspruchte er das Imāmat und berief sich darauf, dass er der Älteste seiner noch lebenden Geschwister sei. Eine Gruppe der Gefährten Abū ʿAbdallāhs (as.) folgte ihm darin, dann aber kehrten die meisten von ihnen zur Lehre vom Imāmat seines Bruders Mūsā (as.) zurück, als ihnen die Schwäche seines Anspruchs und die Stärke der Sache Abū l-Ḥasans klar wurden, die Zeichen seiner Wahrheit und die Beweise seines Imāmats. Ein kleiner Rest von ihnen blieb bei seiner Sache und bekannte sich zum Imāmat ʿAbdallāhs, und das ist die Gruppe, die Faṭḥiyya genannt wird. Diesen Namen tragen sie, weil sie das Imāmat ʿAbdallāhs vertraten, der breite Füße hatte, oder, wie man auch sagt, weil der, der sie zum Imāmat ʿAbdallāhs rief, ʿAbdallāh b. Afṭaḥ hieß.
Isḥāq b. Ǧaʿfar gehörte zu den Leuten von Vorzug, Rechtschaffenheit, Gottesfurcht und Anstrengung. Die Leute überlieferten von ihm Ḥadīṯ und Nachrichten, und Ibn Kāsib sagte, wenn er von ihm überlieferte: "Mir berichtete der Vertrauenswürdige, der Wohlgefällige, Isḥāq b. Ǧaʿfar (as.)." Isḥāq bekannte sich zum Imāmat seines Bruders Mūsā b. Ǧaʿfar (as.) und überlieferte von seinem Vater die ausdrückliche Einsetzung seines Bruders Mūsā (as.) zum Imām. Muḥammad b. Ǧaʿfar war freigebig und tapfer, fastete einen Tag und brach das FastenṢawm — FastenDas Fasten, besonders im Monat Ramaḍān — eine der Säulen der Religion.→ Verwandte Aḥādīṯ am nächsten und vertrat die Ansicht der Zaiditen, mit dem Schwert aufzustehen. [...] ʿAlī b. Ǧaʿfar, Gott sei mit ihm zufrieden, war ein Überlieferer des Ḥadīṯ, von geradem Weg, großer Gottesfurcht und reichem Vorzug. Er hielt sich an seinen Bruder Mūsā (as.) und überlieferte vieles von ihm. Al-ʿAbbās b. Ǧaʿfar, Gottes Erbarmen auf ihm, war ein Mann von Vorzug. Mūsā b. Ǧaʿfar (as.) aber war das angesehenste der Kinder Abū ʿAbdallāhs an Rang, das größte an Stellung und das weitesten bekannte unter den Leuten. Man sah zu seiner Zeit keinen Freigebigeren als ihn und keinen von edlerer Seele und edlerem Umgang. Er war der Gottesdienstigste seiner Zeit, der Gottesfürchtigste, der Angesehenste und der Rechtskundigste. Die große Mehrheit der Anhänger seines Vaters (as.) einigte sich auf die Lehre von seinem Imāmat, auf die Achtung seines Rechts und die Ergebung unter seinen Befehl. Sie überlieferten von seinem Vater (as.) ausdrückliche Einsetzungen zum Imāmat und Hinweise auf seine Nachfolge und übernahmen von ihm die Lehren ihrer Religion. Von ihm werden Zeichen und Wunder überliefert, durch die man seinen Beweis und die Richtigkeit der Lehre von seinem Imāmat mit Gewissheit erkennt.
كان لأبي عبد الله (ع) عشرة أولاد إسماعيل وعبد الله وأم فروة أمهم فاطمة بنت الحسن بن علي بن الحسين بن علي بن أبي طالب وموسى (ع) وإسحاق ومحمد لأم ولد والعباس وعلي وأسماء وفاطمة لأمهات أولاد شتى وكان إسماعيل أكبر إخوته وكان أبو عبد الله (ع) شديد المحبة له والبر به والإشفاق عليه وكان قوم من الشيعة يظنون أنه القائم بعد أبيه والخليفة له من بعده إذ كان أكبر إخوته سنا ولميل أبيه إليه وإكرامه له فمات في حياة أبيه (ع) بالعريض وحمل على رقاب الرجال إلى أبيه بالمدينة حتى دفن بالبقيع. وروي أن أبا عبد الله (ع) جزع عليه جزعا شديدا وحزن عليه حزنا عظيما وتقدم سريره بغير حذاء ولا رداء وأمر بوضع سريره على الأرض مرارا كثيرة وكان يكشف عن وجهه وينظر إليه يريد بذلك تحقيق أمر وفاته عند الظانين خلافته له من بعده وإزالة الشبهة عنه في حياته ولما مات إسماعيل رحمة الله عليه انصرف عن القول بإمامتة بعد أبيه من كان يظن ذلك ويعتقده من أصحاب أبيه (ع) وأقام على حياته شرذمة لم تكن من خاصة أبيه ولا من الرواة عنه وكانوا من الأباعد والأطراف فلما مات الصادق (ع) انتقل فريق منهم إلى القول بإمامة موسى بن جعفر (ع) بعد أبيه وافترق الباقون فرقتين فريق منهم رجعوا على حياة إسماعيل وقالوا بإمامة ابنه محمد بن إسماعيل لظنهم أن الإمامة كانت في أبيه وأن الابن أحق بمقام الإمامة من الأخ وفريق ثبتوا على حياة إسماعيل وهم اليوم شذاذ لا يعرف منهم أحد يومأ إليه وهذان الفريقان يسميان بالإسماعيلية والمعروف منهم الآن من يزعم أن الإمامة بعد إسماعيل في ولده وولد ولده إلى آخر الزمان. وكان عبد الله بن جعفر أكبر إخوته بعد إسماعيل ولم يكن منزلته عند أبيه منزلة غيره من ولده في الإكرام وكان متهما بالخلاف على أبيه في الاعتقاد فيقال
إنه كان يخالط الحشوية ويميل إلى مذاهب المرجئة وادعى بعد أبيه الإمامة واحتج بأنه أكبر إخوته الباقين فتابعه على قوله جماعة من أصحاب أبي عبد الله (ع) ثم رجع أكثرهم بعد ذلك إلى القول بإمامة أخيه موسى (ع) لما تبينوا ضعف دعواه وقوة أمر أبي الحسن ودلالة حقيقته وبراهين إمامته وأقام نفر يسير منهم على أمرهم ودانوا بإمامة عبد الله وهم الطائفة الملقبة بالفطحية وإنما لزمهم هذا اللقب لقولهم بإمامة عبد الله وكان أفطح الرجلين ويقال إنهم لقبوا بذلك لأن داعيهم إلى إمامة عبد الله كان يقال له عبد الله بن أفطح. وكان إسحاق بن جعفر من أهل الفضل والصلاح والورع والاجتهاد وروى عنه الناس الحديث والآثار وكان ابن كاسب إذا حدث عنه يقول حدثني الثقة الرضي إسحاق بن جعفر (ع) وكان إسحاق يقول بإمامة أخيه موسى بن جعفر (ع) وروى عن أبيه النص بالإمامة على أخيه موسى (ع). وكان محمد بن جعفر سخيا شجاعا وكان يصوم يوما ويفطر يوما ويرى رأي الزيدية بالخروج بالسيف. [...] وكان علي بن جعفر رضي الله عنه راوية للحديث سديد الطريق شديد الورع كثير الفضل ولزم موسى أخاه (ع) وروى عنه شيئا كثيرا. وكان العباس بن جعفر رحمه الله فاضلا. وكان موسى بن جعفر (ع) أجل ولد أبي عبد الله قدرا وأعظمهم محلا وأبعدهم في الناس صيتا ولم ير في زمانه أسخى منه ولا أكرم نفسا وعشرة وكان أعبد أهل زمانه وأورعهم وأجلهم وأفقههم واجتمع جمهور شيعة أبيه (ع) على القول بإمامته والتعظيم لحقه والتسليم لأمره ورووا عن أبيه (ع) نصوصا عليه بالإمامة وإشارات إليه بالخلافة وأخذوا عنه معالم دينهم وروي عنه من الآيات والمعجزات ما يقطع بها على حجته وصواب القول بإمامته.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 47, S. 241–245, Ḥadīṯ 2 (nach al-Iršād des aš-Šaiḫ al-Mufīd)