4 Min Lesezeit· 754 Wörter
Schrift:
Al-Qaṭṭān, von as-Sukkarī, von al-Ǧauharī, von Ibn ʿUmāra, von seinem Vater, von aṣ-Ṣādiq [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.), der sagte:
"Dāwūd (as.) wollte Sulaimān (as.) zum Nachfolger einsetzen, denn Gott, der Erhabene, hatte ihm das offenbart und es ihm befohlen. Als er es den Kindern Israels mitteilte, erhoben sie Geschrei darüber und sagten: Er setzt einen Knaben als Nachfolger über uns ein, wo unter uns Ältere sind als er? Da rief er die Stämme der Kinder Israels und sagte zu ihnen: Eure Rede hat mich erreicht. So zeigt mir eure Stäbe. Wessen Stab Früchte trägt, der ist der Inhaber der Sache nach mir. Sie sagten: Wir sind einverstanden. Er sagte: Jeder von euch schreibe seinen Namen auf seinen Stab. Sie schrieben, dann kam Sulaimān mit seinem Stab und schrieb seinen Namen darauf. Dann wurden die Stäbe in ein Haus gebracht, die Tür wurde verschlossen, und die Häupter der Stämme der Kinder Israels bewachten es. Als es Morgen wurde, betete er mit ihnen das Morgengebet, dann trat er hin, öffnete die Tür und holte ihre Stäbe heraus, und der Stab Sulaimāns hatte Blätter getrieben und Früchte getragen. Da gaben sie Dāwūd darin recht. Er prüfte ihn in Anwesenheit der Kinder Israels und sagte zu ihm: Mein Sohn, was ist am kühlsten? Er sagte: Die Vergebung Gottes gegenüber den Menschen und die Vergebung der Menschen untereinander. Er sagte: Mein Sohn, und was ist am süßesten? Er sagte: Die Liebe, sie ist der Geist Gottes in Seinen Dienern. Da lächelte Dāwūd, zog mit ihm unter den Kindern Israels umher und sagte: Dies ist mein Nachfolger unter euch nach mir.
Danach verbarg Sulaimān seine Sache, heiratete eine Frau und hielt sich vor seinen Anhängern verborgen, so lange Gott wollte, dass er verborgen bleibe. Eines Tages sagte seine Frau zu ihm: Bei meinem Vater und meiner Mutter, wie vollkommen sind deine Eigenschaften und wie gut ist dein Duft! Ich kenne keine Eigenschaft an dir, die ich verabscheue, außer dass du auf Kosten meines Vaters lebst. Gingest du auf den Markt und stelltest dich der Versorgung Gottes, so hoffe ich, dass Er dich nicht enttäuscht. Sulaimān sagte zu ihr: Bei Gott, ich habe nie eine Arbeit verrichtet und verstehe mich auf keine. Er ging auf den Markt, lief jenen Tag umher, kehrte zurück und hatte nichts erlangt. Er sagte zu ihr: Ich habe nichts erlangt. Sie sagte: Das macht nichts, wenn es nicht heute war, dann morgen. Am nächsten Tag ging er auf den Markt, lief umher, konnte nichts erlangen, kehrte zurück und berichtete es ihr. Sie sagte: Dann morgen, so Gott will. Am dritten Tag ging er, bis er an die Küste des Meeres kam, und da war ein Fischer. Er sagte zu ihm: Darf ich dir helfen, und du gibst uns etwas? Er sagte: Ja. Er half ihm, und als er fertig war, gab ihm der Fischer zwei Fische. Er nahm sie und lobte Gott, den Erhabenen. Dann schnitt er den Bauch des einen auf, und da war ein Ring in seinem Bauch. Er nahm ihn, barg ihn in seinem Gewand und lobte Gott, bereitete die beiden Fische zu und brachte sie in seine Wohnung. Seine Frau freute sich darüber und sagte zu ihm: Ich möchte, dass du meine Eltern einlädst, damit sie wissen, dass du etwas verdient hast. Er lud sie ein, und sie aßen mit ihm. Als sie fertig waren, sagte er zu ihnen: Kennt ihr mich? Sie sagten: Nein, bei Gott, nur dass wir keinen Besseren gesehen haben als dich. Da holte er seinen Ring hervor und legte ihn an, und die Vögel und der Wind kamen über ihn, und das Königtum umhüllte ihn. Er trug die junge Frau und ihre Eltern in das Land Iṣṭaḫr, seine Anhänger sammelten sich um ihn und freuten sich über ihn, und Gott befreite sie aus der Ratlosigkeit, in der sie wegen seiner Verborgenheit gewesen waren.
Als ihm der Tod nahte, setzte er mit der Erlaubnis Gottes, des Erhabenen, Āṣif b. Barḫiyā als Bevollmächtigten ein. Er blieb unter ihnen, die Anhänger kamen zu ihm und nahmen von ihm die Kennzeichen ihrer Religion. Dann ließ Gott, der Erhabene, Āṣif in einer Verborgenheit verschwinden, deren Dauer sich lange hinzog. Dann erschien Āṣif ihnen wieder und blieb unter seinem Volk, so lange Gott wollte. Dann verabschiedete er sich von ihnen, und sie sagten zu ihm: Wo ist der Ort der Begegnung? Er sagte: Auf dem Ṣirāṭ. Und er blieb ihnen verborgen, so lange Gott wollte. Die Prüfung der Kinder Israels wurde durch seine Verborgenheit hart, und Nebukadnezar (Buḫt Naṣṣar) gewann die Macht über sie."
القطان، عن السكري، عن الجوهري، عن ابن عمارة، عن أبيه، عن الصادق (ع) قال:
إن داود (ع) أراد أن يستخلف سليمان (ع) لان الله عزوجل أوحى إليه يأمره بذلك، فلما أخبر بني إسرائيل ضجوا من ذلك، وقالوا: يستخلف علينا حدثا وفينا من هو أكبر منه؟ فدعا أسباط بني إسرائيل فقال لهم: قد بلغتني مقالتكم فأروني عصيكم، فأي عصا أثمرت فصاحبها ولي الامر بعدي، فقالوا: رضينا، وقال: ليكتب كل واحد منكم اسمه على عصاه، فكتبوا ثم جاء سليمان بعصاه فكتب عليها اسمه ثم أدخلت بيتا وأغلق الباب وحرسه رؤوس أسباط بني إسرائيل، فلما أصبح صلى بهم الغداة ثم أقبل ففتح الباب فأخرج عصيهم وقد أورقت عصا سليمان وقد أثمرت، فسلموا ذلك لداود فاختبره بحضرة بني إسرائيل فقال له: يا بني أي شئ أبرد؟ قال: عفو الله عن الناس، وعفو الناس بعضهم عن بعض، قال: يا بني فأي شئ أحلى؟ قال: المحبة وهي روح الله في عباده، فافتر داود ضاحكا، فسار به في بني إسرائيل فقال: هذا خليفتي فيكم من بعدي، ثم أخفى سليمان بعد ذلك أمره وتزوج بامرأة واستتر من شيعته ماشاء الله أن يستتر، ثم إن امرأته قالت له ذات يوم: بأبي أنت وأمي ما أكمل خصالك وأطيب ريحك! ولا أعلم لك خصلة أكرهها إلا أنك في مؤونة أبي، فلو دخلت السوق فتعرضت لرزق الله رجوت أن لايخيبك، فقال لها سليمان: إني والله ماعملت عملا قط ولا أحسنه، فدخل السوق فجال يومه ذلك ثم رجع فلم يصب شيئا، فقال لها: ما أصبت شيئا، قالت: لا عليك إن لم يكن اليوم كان غدا، فلما كان من الغد خرج إلى السوق فجال فيه فلم يقدر على شئ ورجع فأخبرها، فقالت: يكون غدا إن شاء الله، فلما كان في اليوم الثالث مضى حتى انتهى إلى ساحل البحر فإذا هو بصياد فقال له: هل لك أن أعينك وتعطينا شيئا؟ قال: نعم، فأعانه فلما فرغ أعطاه الصياد سمكتين فأخذهما وحمد الله عزوجل، ثم إنه شق بطن إحداهما فإذا هو بخاتم في بطنها، فأخذه فصيره في ثوبه وحمد الله، وأصلح السمكتين وجاء بهما إلى منزله، وفرحت امرأته بذلك، وقالت له: إني أريد أن تدعو أبوي حتى يعلما أنك قد كسبت، فدعاهما فأكلا معه، فلما فرغوا قال لهم: هل تعرفوني؟ قالوا: لا والله إلا أنا لم نر خيرا منك، فأخرج خاتمه فلبسه فخر عليه الطير والريح وغشيه الملك، وحمل الجارية وأبويها إلى بلاد إصطخر، واجتمعت إليه الشيعة و استبشروا به، ففرج الله عنهم مما كانوا فيه من حيرة غيبته، فلما حضرته الوفاة أوصى إلى آصف بن برخيا بإذن الله تعالى ذكره، فلم يزل بينهم يختلف إليه الشيعة ويأخذون عنه معالم دينهم، ثم غيب الله عزوجل آصف غيبة طال أمدها، ثم ظهر لهم فبقي بين قومه ماشاء الله، ثم إنه ودعهم فقالوا له: أين الملتقى؟ قال: على الصراط، وغاب عنهم ماشاء الله، واشتدت البلوى على بني إسرائيل بغيبته وتسلط عليهم بخت نصر.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 14, S. 67–69, Ḥadīṯ 2 (nach Kamāl ad-Dīn)