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19. Rabīʿ aṯ-Ṯānī 1448n.H.
2. Okt. 2026
5 Min Lesezeit· 1056 Wörter
Schrift:
Aṣ-Ṣadūq berichtet in den ʿUyūn Aḫbār ar-Riḍā: Al-Muktib und al-Warrāq gemeinsam, von ʿAlī, von seinem Vater, von al-Harawī, der sagte:
"Diʿbil b. ʿAlī al-Ḫuzāʿī trat in Marw bei Abū l-Ḥasan ʿAlī b. Mūsā ar-Riḍā (as.) ein und sagte zu ihm: 'Sohn des Gesandten GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen, ich habe über dich ein Gedicht gedichtet und mir geschworen, es keinem vor dir vorzutragen.' Er (as.) sagte: 'Lass hören.' Da trug er ihm vor: Schulen der Verse, verlassen vom Lesen, und Stätte der Offenbarung mit verödeten Höfen. Als er zu seinen Worten kam: Ich sehe ihre Beute unter andere verteilt, und ihre Hände sind von ihrer Beute leer, da weinte Abū l-Ḥasan ar-Riḍā (as.) und sagte zu ihm: 'Du hast wahr gesprochen, Ḫuzāʿī.' Als er zu seinen Worten kam: Wird ihnen Blut genommen, so strecken sie denen, die es nahmen, Hände hin, die sich von der Vergeltung zurückziehen, da wendete Abū l-Ḥasan (as.) die Handflächen und sagte: 'Ja, bei Gott, zurückgezogen.' Als er zu seinen Worten kam: Ich habe in der Welt und in den Tagen ihres Mühens Furcht gelitten, und ich hoffe auf Sicherheit nach meinem Tod, da sagte ar-Riḍā (as.): 'Gott gebe dir Sicherheit am Tag des größten Schreckens.' Als er zu seinen Worten kam: Und ein Grab in Bagdad für eine reine Seele, die der Erbarmer in die Gemächer aufgenommen hat, da sagte ar-Riḍā (as.) zu ihm: 'Soll ich dir nicht an dieser Stelle zwei Verse anfügen, mit denen dein Gedicht vollständig wird?' Er sagte: 'Ja, Sohn des Gesandten Gottes.' Da sagte er (as.): Und ein Grab in Ṭūs, welch ein Unglück, das in den Eingeweiden mit Gluten brennt bis zur Versammlung, bis Gott einen Aufstehenden erweckt, der uns von Kummer und Nöten befreit. Da sagte Diʿbil: 'Sohn des Gesandten Gottes, dieses Grab in Ṭūs, wessen Grab ist das?' Ar-Riḍā (as.) sagte: 'Mein Grab. Es vergehen nicht die Tage und Nächte, bis Ṭūs zum Treffpunkt meiner Schia und meiner Besucher wird. Wer mich in meiner Fremde in Ṭūs besucht, der ist am Tag der Auferstehung mit mir auf meiner Stufe, und ihm ist vergeben.' Dann erhob sich ar-Riḍā (as.), nachdem Diʿbil den Vortrag des Gedichts beendet hatte, befahl ihm, seinen Platz nicht zu verlassen, und ging ins Haus. Nach einer Stunde kam der Diener mit hundert Dinar aus der Prägung ar-Riḍās zu ihm heraus und sagte zu ihm: 'Mein Herr sagt dir: Nimm sie für deinen Unterhalt.' Da sagte Diʿbil: 'Bei Gott, dafür bin ich nicht gekommen, und ich habe dieses Gedicht nicht aus Begierde nach etwas gedichtet, das mir zukommen soll.' Er gab den Beutel zurück und bat um ein Gewand von den Kleidern ar-Riḍās (as.), um sich daran zu segnen und damit zu ehren. Da schickte ar-Riḍā (as.) ihm mit dem Beutel einen Mantel aus Seidenstoff und sagte zum Diener: 'Sag ihm: Nimm diesen Beutel, denn du wirst ihn brauchen, und widersprich mir nicht darin.' Diʿbil nahm den Beutel und den Mantel, ging fort und zog von Marw mit einer Karawane. Als er Miyān Qūhān erreichte, fielen Räuber über sie her, nahmen die ganze Karawane und fesselten ihre Leute, und Diʿbil war unter den Gefesselten. Die Räuber bemächtigten sich der Karawane und begannen, sie unter sich zu teilen. Da sprach ein Mann aus der Schar als Beispiel das Wort Diʿbils aus seinem Gedicht: Ich sehe ihre Beute unter andere verteilt, und ihre Hände sind von ihrer Beute leer. Diʿbil hörte es und sagte zu ihnen: 'Von wem ist dieser Vers?' Er sagte: 'Von einem Mann aus Ḫuzāʿa, Diʿbil b. ʿAlī genannt.' Diʿbil sagte: 'Ich bin Diʿbil, der dieses Gedicht gedichtet hat, aus dem dieser Vers ist.' Da sprang der Mann zu ihrem Anführer, der auf der Spitze eines Hügels betete und einer von der Schia war, und berichtete ihm. Der kam selbst, blieb vor Diʿbil stehen und sagte zu ihm: 'Du bist Diʿbil?' Er sagte: 'Ja.' Da sagte er zu ihm: 'Trag das Gedicht vor.' Er trug es vor, und er löste seine Fesseln und die Fesseln aller Leute der Karawane und gab ihnen alles zurück, was man ihnen genommen hatte, aus Ehrfurcht vor Diʿbil. Diʿbil zog weiter, bis er nach Qum kam. Die Leute von Qum baten ihn, ihnen das Gedicht vorzutragen, und er befahl ihnen, sich in der Hauptmoschee zu versammeln. Als sie versammelt waren, stieg er auf die Kanzel und trug ihnen das Gedicht vor, und die Leute beschenkten ihn reichlich mit Geld und Ehrengewändern. Die Nachricht von dem Mantel erreichte sie, und sie baten ihn, ihn ihnen für tausend Dinar zu verkaufen. Er weigerte sich, und sie sagten zu ihm: 'Dann verkauf uns ein Stück davon für tausend Dinar.' Er schlug es ihnen ab und zog von Qum fort. Als er aus dem Landbezirk der Stadt hinaus war, holten ihn junge Leute von den Arabern ein und nahmen ihm den Mantel ab. Diʿbil kehrte nach Qum zurück und bat sie, ihm den Mantel zurückzugeben. Die jungen Leute weigerten sich und gehorchten den Ältesten in dieser Sache nicht, und sie sagten zu Diʿbil: 'Du kommst nicht an den Mantel, so nimm seinen Preis, tausend Dinar.' Er schlug es ihnen ab. Als er keine Hoffnung mehr hatte, dass sie ihm den Mantel zurückgäben, bat er sie, ihm ein Stück davon zu geben. Sie gingen darauf ein, gaben ihm einen Teil davon und zahlten ihm für den Rest den Preis von tausend Dinar. Diʿbil kehrte in seine Heimat zurück und fand, dass Räuber alles genommen hatten, was in seinem Haus war. Da verkaufte er die hundert Dinar, die ar-Riḍā (as.) ihm geschenkt hatte, an die Schia, jeden Dinar für hundert Dirham, und so kamen zehntausend Dirham in seine Hand, und er erinnerte sich an das Wort ar-Riḍās (as.): Du wirst die Dinare brauchen. Er hatte eine Sklavin, die ihm am Herzen lag, und sie bekam eine schwere Augenentzündung. Er ließ die Ärzte zu ihr, und sie sahen sie an und sagten: 'Für das rechte Auge haben wir kein Mittel, es ist verloren. Das linke aber behandeln wir und bemühen uns und hoffen, dass es gesund bleibt.' Darüber war Diʿbil sehr bekümmert und klagte heftig um sie. Dann erinnerte er sich an das Stück des Mantels, das er bei sich hatte, strich damit über die Augen der Sklavin und band es ihr vom Beginn der Nacht an mit einer Binde darüber. Am Morgen waren ihre Augen gesünder als zuvor, durch den Segen Abū l-Ḥasan ar-Riḍās (as.)."
المكتب والوراق معا، عن علي، عن أبيه، عن الهروي قال:
دخل دعبل بن علي الخزاعي على أبي الحسن علي بن موسى الرضا (ع) بمرو فقال له: يا ابن رسول الله إني قد قلت فيك قصيدة وآليت على نفسي أن لا أنشدها أحدا قبلك، فقال (ع): هاتها فأنشده: مدارس آيات خلت عن تلاوة ومنزل وحي مقفر العرصات فلما بلغ إلى قوله أرى فيئهم في غيرهم متقسما وأيديهم من فيئهم صفرات فلما بلغ إلى قوله هذا، بكى أبوالحسن الرضا (ع) وقال له: صدقت يا خزاعي فلما بلغ إلى قوله: إذا وتروا مدوا إلى واتريهم أكفا عن الاوتار منقبضات جعل أبوالحسن (ع) يقلب كفيه ويقول: أجل والله منقبضات، فلما بلغ إلى قوله: لقد خفت في الدنيا وأيام سعيها وإني لارجو الامن بعد وفاتي قال الرضا (ع): أمنك الله يوم الفزع الاكبر، فلما انتهى إلى قوله: وقبر بغداد لنفس زكية تضمنها الرحمان في الغرفات قال له الرضا (ع): أفلا الحق لك بهذا الموضع بيتين، بهما تمام قصيدتك؟ فقال: بلى يا ابن رسول الله، فقال (ع): وقبر بطوس يا لها من مصيبة توقد بالاحشاء في الحرقات إلى الحشر حتى يبعث الله قائما يفرج عنا الهم والكربات فقال دعبل: يا ابن رسول الله هذا القبر الذي بطوس قبر من هو؟ فقال الرضا (ع): قبري! ولا تنقضي الايام والليالي حتى يصير طوس مختلف شيعتي وزواري، ألا فمن زازني في غربتي بطوس كان معي في درجتي يوم القيامة مغفورا له. ثم نهض الرضا (ع) بعد فراغ دعبل من إنشاد القصيدة وأمره أن لا يبرح من موضعه، ودخل الدار، فلما كان بعد ساعة خرج الخادم إليه بمائة دينار رضوية فقال له: يقول لك مولاي اجعلها في نفقتك، فقال دعبل: والله ما لهذا جئت، ولا قلت هذه القصيدة طمعا في شئ يصل إلي، ورد الصرة، وسأل ثوبا من ثياب الرضا (ع) ليتبرك به، ويتشرف به، فأنفذ إليه الرضا (ع) جبة خز مع الصرة، وقال للخادم: قل له خذ هذه الصرة فانك ستحتاج إليها ولا تراجعني فيها. فأخذ دعبل الصرة والجبة، وانصرف وصار من مرو في قافلة، فلما بلغ ميان قوهان وقع عليهم اللصوص فأخذوا القافلة بأسرها وكتفوا أهلها وكان دعبل فيمن كتف، وملك اللصوص القافلة، وجعلوا يقسمونها بيهنم، فقال رجل من القوم متمثلا بقول دعبل في قصيدته: أرى فيئهم في غيرهم متقسما وأيديهم من فيئهم صفرات فسمعه دعبل فقال لهم دعبل: لمن هذا البيت؟ فقال لرجل من خزاعة، يقال له دعبل بن علي، قال دعبل: فأنا دعبل قائل هذه القصيدة التي منها هذا البيت فوثب الرجل إلى رئيسهم وكان يصلي على رأس تل، وكان من الشيعة، وأخبره فجاء بنفسه حتى وقف على دعبل وقال له، أنت دعبل؟ فقال: نعم، فقال له: أنشد القصيدة فأنشدها فحل كتافه، وكتاف جميع أهل القافلة، ورد إليهم جميع ما أخذوا منهم لكرامة دعبل، وسار دعبل حتى وصل إلى قم، فسأله أهل قم أن ينشدهم القصيدة فأمرهم أن يجتمعوا في المسجد الجامع. فلما اجتمعوا صعد المنبر فأنشدهم القصيدة فوصله الناس من المال والخلع بشئ كثير، واتصل بهم خبر الجبة فسألوه أن يبيعها منهم بألف دينار، فامتنع من ذلك، فقالوا له: فبعنا شيئا منها بألف دينار، فأبى عليهم، وسار عن قم. فلما خرج من رستاق البلد لحق به قوم من أحداث العرب، وأخذوا الجبة منه، فرجع دعبل إلى قم وسألهم رد الجبة عليه، فامتنع الاحداث من ذلك وعصوا المشايخ في أمرها فقالوا لدعبل: لا سبيل لك إلى الجبة فخذ ثمنها ألف دينار فأبى عليهم فلما يئس من ردهم الجبة عليه، سألهم أن يدفعوا إليه شيئا منها، فأجابوه إلى ذلك، وأعطوه بعضها، ودفعوا إليه ثمن باقيها ألف دينار. وانصرف دعبل إلى وطنه، فوجد اللصوص قد أخذوا جميع ما كان في منزله فباع المائة دينار التي كان الرضا (ع) وصله بها من الشيعة، كل دينار بمائة درهم فحصل في يده عشرة الآف درهم، فذكر قول الرضا (ع) إنك ستحتاج إلى الدنانير. وكانت له جارية لها من قلبه محل فرمدت رمدا عظيما، فأدخل أهل الطب عليها، فنظروا إليها فقالوا: أما العين اليمنى فليس لنا فيها حيلة وقد ذهبت، وأما اليسرى فنحن نعالجها ونجتهد ونرجو أن تسلم، فاغتم لذلك دعبل غما شديدا وجزع عليها جزعا عظيما ثم ذكر ما كان معه من فضلة الجبة، فمسحها على عيني الجارية وعصبها بعصابة منها من أول الليل فأصبحت وعيناها أصح مما كانتا قبل ببركة أبي الحسن الرضا (ع).
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 49, S. 239–242, Ḥadīṯ 9 (nach ʿUyūn Aḫbār ar-Riḍā des aṣ-Ṣadūq)
via Al-Ghadir
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