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Schrift:
Aš-Šaiḫ al-Mufīd berichtet:
"Yazīd ließ die Frauen und die Kinder rufen, und sie wurden vor ihn gesetzt. Er sah einen übel zugerichteten Anblick und sagte:
'Gott verunstalte den Sohn der Marǧāna. Wäre zwischen euch und ihm eine Verwandtschaft gewesen, hätte er euch das nicht angetan und euch nicht so hergeschickt.'"
FāṭimaFaṭima az-Zahrāʾ (as.)Tochter des Propheten (ṣ.), Herrin der Frauen der Welten.→ Alle Aḥādīṯ ansehen, die Tochter al-Ḥusains, sagte: "Als wir vor Yazīd saßen, empfand er Mitleid mit uns. Da stand ein rothäutiger Mann aus den Leuten von Syrien zu ihm auf und sagte: 'Befehlshaber der Gläubigen, schenk mir diese Sklavin', und meinte mich, und ich war ein hübsches Mädchen. Ich zitterte und glaubte, das sei ihnen erlaubt, und griff nach den Kleidern meiner Tante Zainab, die wusste, dass das nicht geschehen würde." In der Fassung Ibn Ṭāwūs': Ich sagte: "Werde ich zur Waise gemacht und auch noch zur Dienerin?" Da sagte meine Tante zu dem Syrer: "Du lügst, bei Gott, und bist gemein, bei Gott. Das steht weder dir noch ihm zu." Da wurde Yazīd zornig und sagte: "Du lügst, bei Gott, das steht mir zu, und wollte ich es tun, so täte ich es." Sie sagte: "Nein, bei Gott, Gott hat dir das nicht gegeben, es sei denn, du trittst aus unserer Religion aus und bekennst eine andere." Da flammte Yazīd vor Zorn auf und sagte: "Mir trittst du so entgegen? Aus der Religion ausgetreten sind doch dein Vater und dein Bruder." Zainab sagte: "Durch die Religion Gottes, die Religion meines Vaters und die Religion meines Bruders bist du rechtgeleitet worden, du, dein Vater und dein Großvater, wenn du ein Muslim bist." Er sagte: "Du lügst, Feindin Gottes." Sie sagte zu ihm: "Du bist ein Befehlshaber, der ungerecht schmäht und mit seiner Macht unterdrückt." Da schien er sich zu schämen und schwieg. Der Syrer kam zurück und sagte: "Schenk mir diese Sklavin." Da sagte Yazīd zu ihm: "Scher dich fort, Gott schenke dir einen Tod, der dich erledigt."
دعا يزيد بالنساء والصبيان فأجلسوا بين يديه فرأى هيئة قبيحة فقال قبح الله ابن مرجانة لو كانت بينكم وبينه قرابة ورحم ما فعل هذا بكم ولا بعث بكم على هذا فقالت فاطمة بنت الحسين ولما جلسنا بين يدي يزيد رق لنا فقام إليه رجل من أهل الشام أحمر فقال يا أمير المؤمنين هب لي هذه الجارية يعنيني وكنت جارية وضيئة فأرعدت وظننت أن ذلك جائز لهم فأخذت بثياب عمتي زينب وكانت تعلم أن ذلك لا يكون. وفي رواية السيد قلت أوتمت وأستخدم فقالت عمتي للشامي كذبت والله ولو مت والله ما ذلك لك ولا له فغضب يزيد وقال كذبت والله إن ذلك لي ولو شئت أن أفعل لفعلت قالت كلا والله ما جعل الله لك ذلك إلا أن تخرج من ملتنا وتدين بغيرها فاستطار يزيد غضبا وقال إياي تستقبلين بهذا إنما خرج من الدين أبوك وأخوك قالت زينب بدين الله ودين أبي ودين أخي اهتديت أنت وأبوك وجدك إن كنت مسلما قال كذبت يا عدوة الله قالت له أنت أمير تشتم ظالما وتقهر لسلطانك فكأنه استحيا وسكت وعاد الشامي فقال هب لي هذه الجارية فقال له يزيد اعزب وهب الله لك حتفا قاضيا.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 45, S. 136–137 (nach al-Iršād des aš-Šaiḫ al-Mufīd und al-Luhūf des Ibn Ṭāwūs)