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Es überlieferte Muḥammad b. Muslim: Ich hörte Imām al-Bāqir (as.) sprechen:
"Jeder, der Allāh (dem Erhabenen und Gewaltigen) mit einem Gottesdienste sich verpflichtet, in welchem er seine Seele anstrengt, und keinen Imām hat, [der ihm] von Allāh [gesetzt ward], dessen Mühen ist nicht angenommen; und er ist ein Irrender, ein Verwirrter, und Allāh haßt seine Werke.
Und sein Gleichnis ist wie das Gleichnis eines Schafes, das von seinem Hirten und seiner Herde abirrte und seinen Tag damit verbrachte, ratlos hin- und herzulaufen. Als die Nacht es überfiel, erblickte es eine Schafherde mit ihrem Hirten; es sehnte sich zu ihr und ließ sich von ihr betören und nächtigte mit ihr in ihrem Lager. Doch als der Hirte seine Herde am Morgen trieb, verkannte es seinen Hirten und seine Herde und lief verwirrt umher, seinen Hirten und seine Herde suchend. Da erblickte es [eine andere] Herde mit ihrem Hirten; es sehnte sich zu ihr und ließ sich von ihr betören. Doch der Hirte schrie es an: 'Schließe dich deinem Hirten und deiner Herde an, denn du bist verirrt und verwirrt von deinem Hirten und deiner Herde.' Da lief es erschrocken, verwirrt und verirrt umher, ohne einen Hirten, der es zu seiner Weide leitete oder zurückbrächte. Während es so war, nutzte der Wolf seine Verlassenheit aus und fraß es.
Und ebenso (bei Allāh, o Muḥammad!) wer auch immer aus dieser Gemeinschaft in den Morgen tritt, ohne einen offen [zutage tretenden] und gerechten Imām zu haben, der ihm von Allāh (dem Erhabenen und Gewaltigen) [gesetzt ist], der ist in den Morgen getreten als ein Irrender, ein Verwirrter; und stirbt er in diesem Zustande, so stirbt er den Tod des Unglaubens (kufr) und der Heuchelei (nifāq).
Und wisse, o Muḥammad, die Imāme der Ungerechtigkeit (aʾimmat al-ǧaur) und ihre Gefolgsleute sind abgesondert von der Religion Allāhs; sie sind irregegangen und haben [andere] irregeleitet. So sind ihre Werke, die sie verrichten, wie Asche, über die der Wind heftig hereinbricht an einem stürmischen Tag, sie vermögen nichts zu erlangen von dem, was sie erworben haben. Das ist der weite Irrtum."
محمد بن يحيى، عن محمد بن الحسين، عن صفوان بن يحيى، عن العلاء بن رزين عن محمد بن مسلم قال: سمعت أبا جعفر عليه السلام يقول: كل من دان الله عز وجل بعبادة يجهد فيها نفسه ولا إمام له من الله فسعيه غير مقبول، وهو ضال متحير والله شانئ لاعماله، ومثله كمثل شاة ضلت عن راعيها وقطيعها، فهجمت ذاهبة وجائية يومها، فلما جنها الليل بصرت بقطيع غنم مع راعيها، فحنت إليها واغترت بها، فباتت معها في مربضها فلما أن ساق الراعى قطيعه أنكرت راعيها وقطيعها، فهجمت متحيرة تطلب راعيها وقطيعها فبصرت بغنم مع راعيها فحنت إليها واغترت بها فصاح بها الراعي: الحقي براعيك، وقطيعك فأنت تائهة متحيرة عن راعيك وقطيعك، فهجمت ذعرة، متحيرة، تائهة، لا راعي لها يرشدها إلى مرعاها أو يردها، فبينا هي كذلك إذا اغتنم الذئب ضيعتها، فأكلها، وكذلك والله يا محمد من أصبح من هذه الامة لا إمام له من الله عزوجل ظاهر عادل، أصبح ضالا تائها، وإن مات على هذه الحالة مات ميتة كفر ونفاق، و اعلم يا محمد أن أئمة الجور وأتباعهم لمعزولون عن دين الله قد ضلوا وأضلوا فأعمالهم التي يعملونها كرماد اشتدت به الريح في يوم عاصف، لا يقدرون مما كسبوا على شئ، ذلك هو الضلال البعيد
Quelle
al-Kāfī, al-Kulainī, B. 1 S. 107 Ḥadīṯ 8
via Al-Ghadir