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19. Rabīʿ aṯ-Ṯānī 1448n.H.
2. Okt. 2026
7 Min Lesezeit· 1405 Wörter
Schrift:
Es wird überliefert, dass Marwān b. al-Ḥakam, der Statthalter Muʿāwiyas in Medina, an Muʿāwiya schrieb:
"Nun denn, ʿAmr b. ʿUṯmān hat berichtet, dass Männer aus dem Irak und angesehene Leute des Ḥiǧāz bei al-Ḥusain b. ʿAlī ein und aus gehen, und er sagte, er sei vor einem Aufstand von ihm nicht sicher. Ich habe der Sache nachgeforscht und erfahren, dass er zum heutigen Tag keinen Widerstand beabsichtigt, doch bin ich nicht sicher, ob das auch für die Zukunft gilt. Schreibe mir deine Meinung dazu. Friede." Muʿāwiya schrieb ihm: "Nun denn, dein Bericht hat mich erreicht, und ich habe verstanden, was du über al-Ḥusain sagst. Hüte dich, al-Ḥusain in irgendetwas anzugreifen. Lass Ḥusain in Ruhe, solange er dich in Ruhe lässt, denn wir wollen ihn in nichts angreifen, solange er unseren Treueid hält und uns nicht unsere Herrschaft streitig macht. Halte dich vor ihm verborgen, solange er dir nicht seine Seite zeigt. Friede." Und Muʿāwiya schrieb an al-Ḥusain b. ʿAlī (as.): "Nun denn, mir sind Dinge über dich zu Ohren gekommen. Sind sie wahr, so meine ich, du hättest sie aus Verlangen nach anderem lassen sollen, so lass sie. Beim Leben Gottes, wer Gott seinen Pakt und Bund gegeben hat, dem steht es an, ihn zu halten. Ist aber falsch, was mich erreicht hat, so bist du der Fernste der Menschen davon. Ermahne dich selbst und gedenke, und halte den Bund mit Gott, denn wann immer du mich verleugnest, verleugne ich dich, und wann immer du gegen mich Ränke schmiedest, schmiede ich Ränke gegen dich. Fürchte dich davor, den Stab dieser Gemeinde zu spalten und dass Gott sie durch deine Hand in Zwietracht zurückwirft. Du kennst die Menschen und hast sie geprüft. So sieh auf dich selbst, auf deine Religion und auf die Gemeinde Muḥammads, und lass dich nicht von den Toren und denen, die nicht wissen, zum Leichtsinn verleiten." Als das Schreiben al-Ḥusain, der Segen Gottes sei auf ihm, erreichte, schrieb er ihm: "Nun denn, dein Schreiben hat mich erreicht, in dem du erwähnst, dass dir Dinge über mich zu Ohren gekommen seien, von denen du mich fernhalten möchtest und deren Gegenteil ich bei dir verdiente. Zu den guten Werken leitet und führt allein Gott. Was du erwähnst, es sei dir über mich zugetragen worden, das haben dir nur die Schmeichler zugetragen, die mit Verleumdung umgehen. Ich will keinen Krieg gegen dich und keinen Aufstand gegen dich, und bei Gott, ich fürchte Gott darin, dass ich dies unterlasse, und ich glaube nicht, dass Gott mit dem Unterlassen zufrieden ist oder mich entschuldigt, wenn ich mich darin nicht gegen dich und gegen jene Abtrünnigen und Gottlosen rechtfertige, die Partei der Unterdrücker und Freunde der Satane. Bist nicht du der Mörder Ḥuǧrs, des Bruders von Kinda, und der Beter und Gottesdiener, die das Unrecht verwarfen, die Neuerungen für schwer hielten und sich um Gottes willen vor keinem Tadler fürchteten? Dann hast du sie in Unrecht und Feindschaft getötet, nachdem du ihnen schwere Eide und feste Bürgschaften gegeben hattest, sie wegen nichts zu belangen, was zwischen dir und ihnen vorgefallen war, und wegen keines Grolls, den du in dir fändest. Bist nicht du der Mörder ʿAmr b. al-Ḥamiqs, des Gefährten des Gesandten GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen (s.), des rechtschaffenen Dieners, den der Gottesdienst verzehrt hatte, dass sein Körper abgemagert und seine Farbe fahl geworden war, nachdem du ihm Sicherheit gegeben und ihm von den Pakten und Bürgschaften Gottes so viel gegeben hattest, dass ein Vogel, hätte man sie ihm gegeben, vom Gipfel des Berges zu dir herabgekommen wäre? Dann hast du ihn getötet, in Vermessenheit gegen deinen Herrn und Geringschätzung dieses Paktes. Bist nicht du der, der Ziyād, den Sohn der Sumayya, beansprucht hat, der auf dem Lager eines Sklaven der Ṯaqīf geboren wurde, und behauptet hat, er sei der Sohn deines Vaters, wo doch der Gesandte Gottes (s.) gesagt hat: 'Das Kind gehört dem Lager, und dem Ehebrecher der Stein'? Da hast du die Sunna des Gesandten Gottes absichtlich verlassen und bist deiner Neigung gefolgt ohne Leitung von Gott, und dann hast du ihn über die beiden Irak gesetzt, dass er den Muslimen Hände und Füße abschlägt, ihnen die Augen aussticht und sie an die Stämme der Palmen hängt, als gehörtest du nicht zu dieser Gemeinde und sie nicht zu dir. Bist nicht du der Mann der Ḥaḍramiten, über die der Sohn der Sumayya dir schrieb, sie seien auf der Religion ʿAlīs, der Segen Gottes sei auf ihm, und du schriebst ihm: Töte jeden, der auf der Religion ʿAlīs ist, und er tötete sie und verstümmelte sie auf deinen Befehl? Die Religion ʿAlīs (as.) aber, bei Gott, ist die, für die man deinen Vater und dich geschlagen hat, und durch sie sitzt du an dem Platz, an dem du sitzt. Wäre das nicht, so wären dein Ruhm und der Ruhm deines Vaters die beiden Handelsreisen. Du hast unter anderem gesagt: 'Sieh auf dich selbst, auf deine Religion und auf die Gemeinde Muḥammads, und fürchte dich davor, den Stab dieser Gemeinde zu spalten und sie in Zwietracht zurückzuwerfen.' Ich kenne für diese Gemeinde keine größere Zwietracht als deine Herrschaft über sie, und ich kenne für mich, meine Religion und die Gemeinde Muḥammads (s.) nichts Besseres, als dass ich gegen dich kämpfe. Tue ich es, so ist es ein Weg der Nähe zu Gott, und unterlasse ich es, so bitte ich Gott um Vergebung für meine Sünde und bitte Ihn um Seinen Beistand, meine Sache recht zu lenken. Du hast unter anderem gesagt: 'Wenn du mich verleugnest, verleugne ich dich, und wenn du gegen mich Ränke schmiedest, schmiede ich Ränke gegen dich.' So schmiede gegen mich, was dir beliebt, denn ich hoffe, dass deine Ränke mir nicht schaden und niemandem mehr schaden als dir selbst, denn du bist auf deiner Unwissenheit geritten und darauf versessen, deinen Pakt zu brechen. Bei meinem Leben, du hast keine Bedingung gehalten, du hast deinen Pakt gebrochen, als du jene Männer getötet hast, nach dem Frieden, den Eiden, den Pakten und den Bürgschaften. Du hast sie getötet, ohne dass sie gekämpft oder getötet hätten, und du hast es ihnen nur angetan, weil sie unseren Vorzug nannten und unser Recht hoch hielten. Du hast sie getötet aus Furcht vor etwas, bei dem du vielleicht, hättest du sie nicht getötet, gestorben wärst, bevor sie es getan hätten, oder sie gestorben wären, bevor sie es erreicht hätten. So freue dich, Muʿāwiya, auf die Vergeltung und sei der Abrechnung gewiss. Wisse, dass Gott, der Erhabene, ein Buch hat, das nichts Kleines und nichts Großes auslässt, ohne es aufzuzählen, und Gott vergisst nicht, dass du auf Verdacht hin zugegriffen, Seine Freunde auf Beschuldigungen hin getötet und Seine Freunde aus ihren Häusern in die Fremde verbannt hast und dass du die Menschen zum Treueid für deinen Sohn genommen hast, einen unreifen Knaben, der Wein trinkt und mit Hunden spielt. Ich sehe dich nicht anders, als dass du dich selbst verloren, deine Religion abgeschnitten, deine Untertanen betrogen, dein anvertrautes Amt zuschanden gemacht, auf das Wort des törichten Unwissenden gehört und den gottesfürchtigen Frommen um ihretwillen in Furcht versetzt hast. Friede." Als Muʿāwiya das Schreiben gelesen hatte, sagte er: "In ihm war ein Groll, den ich nicht bemerkt habe." Yazīd sagte: "Befehlshaber der Gläubigen, antworte ihm mit einer Antwort, die ihn klein macht, und erwähne darin seinen Vater mit dem Schlimmsten seiner Taten." Da trat ʿAbdallāh b. ʿAmr b. al-ʿĀṣ ein, und Muʿāwiya sagte zu ihm: "Hast du gesehen, was al-Ḥusain geschrieben hat?" Er sagte: "Was ist es?" Er ließ ihn das Schreiben lesen, und er sagte: "Was hindert dich, ihm so zu antworten, dass er sich klein vorkommt?" Das sagte er nur, um Muʿāwiya zu gefallen. Yazīd sagte: "Wie findest du meine Meinung, Befehlshaber der Gläubigen?" Da lachte Muʿāwiya und sagte: "Yazīd hat mir dasselbe geraten wie du." ʿAbdallāh sagte: "Yazīd hat es getroffen." Muʿāwiya sagte: "Ihr habt beide gefehlt. Seht ihr nicht: Wollte ich an ʿAlī zu Recht einen Fehler finden, was könnte ich über ihn sagen? Einem wie mir steht es nicht an, mit Falschem und Unbekanntem zu tadeln. Tadelt man einen Mann mit etwas, das die Menschen nicht von ihm kennen, so kümmert es ihn nicht, die Menschen halten es für nichts und erklären den Tadler zum Lügner. Und was könnte ich an Ḥusain tadeln? Bei Gott, ich sehe an ihm keine Stelle für einen Tadel. Ich hatte vor, ihm zu schreiben, ihn zu warnen und ihm zu drohen, dann sah ich davon ab und will mich nicht mit ihm streiten."
روي أن مروان بن الحكم كتب إلى معاوية وهو عامله على المدينة: أما بعد فان عمرو بن عثمان ذكر أن رجالا من أهل العراق، ووجوه أهل الحجاز يختلفون إلى الحسين بن علي، وذكر أنه لا يأمن وثوبه، وقد بحثت عن ذلك فبلغني أنه لا يريد الخلاف يومه هذا، ولست آمن أن يكون هذا أيضا لما بعده فاكتب إلي برأيك في هذا والسلام. فكتب إليه معاوية: أما بعد فقد بلغني وفهمت ما ذكرت فيه من أمر الحسين فاياك أن تعرض للحسين في شئ، واترك حسينا ما تركك، فانا لا نريد أن نعرض له في شئ ما وفى بيعتنا، ولم ينازعنا سلطاننا، فاكمن عنه ما لم يبد لك صفحته والسلام. وكتب معاوية إلى الحسين بن علي (عليهما السلام): أما بعد فقد انتهت إلي امور عنك إن كانت حقا فقد أظنك تركتها رغبة فدعها، ولعمر الله إن من أعطى الله عهده وميثاقه لجدير بالوفاء، فان كان الذي بلغني باطلا فانك أنت أعزل الناس لذلك، وعظ نفسك، فاذكر، وبعهد الله أوف فانك متى ما تنكرني انكرك، ومتى ما تكدني أكدك، فاتق شق عصا هذه الامة وأن يردهم الله على يديك في فتنة، فقد عرفت الناس وبلوتهم، فانظر لنفسك ولدينك ولامة محمد، ولا يستخفنك السفهاء والذين لا يعلمون. فلما وصل الكتاب إلى الحسين صلوات الله عليه كتب إليه:
أما بعد فقد بلغني كتابك تذكر أنه قد بلغك عني امور أنت لي عنها راغب، وأنا بغيرها عندك جدير فان الحسنات لا يهدي لها، ولا يسدد إليها إلا الله. وأما ما ذكرت أنه انتهى إليك عني، فانه إنما رقاه إليك الملاقون المشاؤون بالنميم، وما اريد لك حربا ولا عليك خلافا، وأيم الله إني لخائف لله في ترك ذلك وما أظن الله راضيا بترك ذلك، ولا عاذرا بدون الاعذار فيه إليك، وفي اولئك القاسطين الملحدين حزب الظلمة، وأولياء الشياطين. ألست القاتل حجرا أخا كندة والمصلين العابدين الذين كانوا ينكرون الظلم ويستعظمون البدع، ولا يخافون في الله لومة لائم، ثم قتلتهم ظلما وعدوانا من بعد ما كنت أعطيتهم الايمان المغلظة، والمواثيق المؤكدة، ولا تأخذهم بحدث كان بينك وبينهم، ولا بإحنة تجدها في نفسك. أولست قاتل عمرو بن الحمق صاحب رسول الله (ص) العبد الصالح الذي أبلته العبادة، فنحل جسمه، وصفرت لونه، بعد ما أمنته وأعطيته من عهود الله ومواثيقه ما لو أعطيته طائرا لنزل إليك من رأس الجبل، ثم قتلته جرأة على ربك واستخفافا بذلك العهد. أولست المدعي زياد بن سمية المولود على فراش عبيد ثقيف، فزعمت أنه ابن أبيك، وقد قال رسول الله (ص): "الولد للفراش وللعاهر الحجر" فتركت سنة رسول الله تعمدا وتبعت هواك بغير هدى من الله، ثم سلطته على العراقين: يقطع أيدي المسلمين وأرجلهم، ويسمل أعينهم ويصلبهم على جذوع النخل، كأنك لست من هذه الامة، وليسوا منك. أولست صاحب الحضرميين الذين كتب فيهم ابن سمية أنهم كانوا على دين علي صلوات الله عليه فكتبت إليه أن: اقتل كل من كان على دين علي فقتلهم ومثل بهم بأمرك، ودين علي (ع) والله الذي كان يضرب عليه أباك ويضربك، به جلست مجلسك الذي جلست، ولولا ذلك لكان شرفك وشرف أبيك الرحلتين. وقلت فيما قلت: "انظر لنفسك ولدينك ولامة محمد، واتق شق عصا هذه الامة وأن تردهم إلى فتنة" وإني لا أعلم فتنة أعظم على هذه الامة من ولايتك عليها، ولا أعلم نظرا لنفسي ولديني ولامة محمد (ص) علينا أفضل من أن اجاهدك فان فعلت فانه قربة إلى الله، وإن تركته فاني أستغفر الله لذنبي، وأسأله توفيقه لارشاد أمري. وقلت فيما قلت "إني إن أنكرتك تنكرني وإن أكدك تكدني" فكدني ما بدا لك، فاني أرجو أن لا يضرني كيدك في، وأن لا يكون على أحد أضر منه على نفسك، لانك قد ركبت جهلك، وتحرصت على نقض عهدك، ولعمري ما وفيت بشرط، ولقد نقضت عهدك بقتلك هؤلاء النفر الذين قتلتهم بعد الصلح والايمان والعهود والمواثيق، فقتلتهم من غير أن يكونوا قاتلوا وقتلوا ولم تفعل ذلك بهم إلا لذكرهم فضلنا، وتعظيمهم حقنا، فقتلتهم مخافة أمر لعلك لو لم تقتلهم مت قبل أن يفعلوا أو ماتوا قبل أن يدركوا. فأبشر يا معاوية بالقصاص، واستيقن بالحساب، واعلم أن لله تعالى كتابا لا يغادر صغيرة ولا كبيرة إلا أحصاها، وليس الله بناس لاخذك بالظنة، وقتلك أولياءه على التهم، ونفيك أولياءه من دورهم إلى دار الغربة، وأخذك الناس ببيعة ابنك غلام حدث: يشرب الخمر، ويلعب بالكلاب لا أعلمك إلا وقد خسرت نفسك وبترت دينك وغششت رعيتك وأخزيت أمانتك وسمعت مقالة السفيه الجاهل وأخفت الورع التقي لاجلهم والسلام. فلما قرأ معاوية الكتاب قال: لقد كان في نفسه ضب ما أشعر به فقال يزيد: يا أمير المؤمنين أجبه جوابا يصغر إليه نفسه وتذكر فيه أباه بشر فعله، قال: ودخل عبدالله بن عمرو بن العاص فقال له معاوية: أما رأيت ما كتب به الحسين؟ قال: وما هو؟ قال: فأقرأه الكتاب، فقال: وما يمنعك أن تجيبه بما يصغر إليه نفسه، وإنما قال ذلك في هوى معاوية، فقال يزيد: كيف رأيت يا أمير المؤمنين رأيي؟ فضحك معاوية فقال: أما يزيد فقد أشار علي بمثل رأيك، قال عبدالله: فقد أصاب يزيد فقال معاوية: أخطأتما أرأيتما لو أني ذهبت لعيب علي محقا ما عسيت أن أقول فيه، ومثلي لا يحسن أن يعيب بالباطل، وما لا يعرف، ومتى ما عبت رجلا بما لا يعرفه الناس لم يحفل بصاحبه، ولا يراه الناس شيئا وكذبوه، وما عسيت أن أعيب حسينا ووالله ما أرى للعيب فيه موضعا وقد رأيت أن أكتب إليه أتوعده أتهدده، ثم رأيت ان لا أفعل ولا أمحكه.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 44, S. 212–214, Ḥadīṯ 9 (nach Riǧāl al-Kaššī)
via Al-Ghadir
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