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Schrift:
Aš-Šarīf al-Murtaḍā berichtet in den ʿUyūn wa-l-Maḥāsin von aš-Šaiḫ al-Mufīd:
"Al-Maʾmūn sagte eines Tages zu ar-Riḍā (as.): 'Nenne mir den größten Vorzug des Befehlshabers der Gläubigen, auf den der Qurʾān hinweist.' Da sagte ar-Riḍā (as.) zu ihm: 'Sein Vorzug in der Mubāhala, dem Gottesurteil mit den Christen von Naǧrān. Gott, erhaben ist Seine Majestät, sagte:
﴾Wer nun mit dir darüber streitet﴿3:61 (3:61) bis zum Ende des Verses. Da rief der Gesandte GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen (s.) al-Ḥasan und al-Ḥusain (as.), und sie waren seine Söhne, und er rief FāṭimaFaṭima az-Zahrāʾ (as.)Tochter des Propheten (ṣ.), Herrin der Frauen der Welten.→ Alle Aḥādīṯ ansehen (as.), und sie war an dieser Stelle seine Frauen, und er rief den Befehlshaber der Gläubigen (as.), und er war nach dem Urteil Gottes, des Mächtigen und Erhabenen, er selbst. So steht fest, dass keines der Geschöpfe Gottes, des Erhabenen, höher und vorzüglicher ist als der Gesandte Gottes (s.), und so ist notwendig, dass nach dem Urteil Gottes, des Mächtigen und Erhabenen, keiner vorzüglicher ist als das Selbst des Gesandten Gottes (s.).' Da sagte al-Maʾmūn zu ihm: 'Hat Gott, der Erhabene, die Söhne nicht in der Mehrzahl genannt, und der Gesandte Gottes (s.) rief doch nur seine beiden Söhne, und hat Er die Frauen nicht in der Mehrzahl genannt, und der Gesandte Gottes (s.) rief doch nur seine Tochter allein? Warum sollte dann nicht erlaubt sein, dass der Ruf für den genannt wird, der er selbst ist, und dass in Wirklichkeit er selbst gemeint ist und kein anderer, so dass dem Befehlshaber der Gläubigen (as.) der Vorzug nicht zukäme, den du genannt hast?' Da sagte ar-Riḍā (as.) zu ihm: 'Was du genannt hast, ist nicht richtig, Befehlshaber der Gläubigen, denn der Rufende ruft nur einen anderen, so wie der Befehlende einen anderen befiehlt, und es ist nicht richtig, dass er in Wirklichkeit sich selbst ruft, so wie er in Wirklichkeit nicht sich selbst befiehlt. Da nun der Gesandte Gottes (s.) in der Mubāhala keinen Mann rief außer dem Befehlshaber der Gläubigen (as.), steht fest, dass er das Selbst ist, das Gott, gepriesen sei Er, in Seinem Buch gemeint hat, und dass Er dieses Urteil über ihn in Seiner Herabsendung festgelegt hat.' Da sagte al-Maʾmūn: 'Wenn die Antwort kommt, fällt die Frage.'"
قال المأمون يوما للرضا (ع): أخبرني بأكبر فضيلة لامير المؤمنين يدل عليها القرآن، قال: فقال
له الرضا (ع): فضيلة في المباهلة، قال الله جل جلاله ﴿فمن حاجك فيه﴾ الآية فدعا رسول الله (ص) الحسن والحسين: فكانا ابنيه، ودعا فاطمة (عليها السلام) فكانت في هذا الموضع نساءه، ودعا أمير المؤمنين (ع) فكان نفسه بحكم الله عزوجل فثبت أنه ليس أحد من خلق الله تعالى أجل من رسول الله (ص) وأفضل، فواجب أن لا يكون أحد أفضل من نفس رسول الله (ص) بحكم الله عزوجل. قال: فقال له المأمون: أليس قد ذكر الله تعالى الابناء بلفظ الجمع، وإنما دعا رسول الله (ص) ابنيه خاصة، وذكر النساء بلفظ الجمع، وإنما دعا رسول الله (ص) ابنته وحدها فألا جاز أن يذكر الدعاء لمن هو نفسه، ويكون المراد نفسه في الحقيقة دون غيره، فلا يكون لامير المؤمنين (ع) ما ذكرت من الفضل. قال: فقال له الرضا (ع): ليس يصح ما ذكرت يا أمير المؤمنين، وذلك أن الداعي إنما يكون داعيا لغيره، كما أن الآمر آمر لغيره، ولا يصح أن يكون داعيا لنفسه في الحقيقة كما لا يكون آمرا لها في الحقيقة، وإذا لم يدع رسول الله (ص) رجلا في المباهلة إلا أمير المؤمنين (ع) فقد ثبت أنه نفسه التي عناها الله سبحانه في كتابه، وجعل له حكمه ذلك في تنزيله، قال: فقال المأمون إذا ورد الجواب سقط السؤال.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 49, S. 188–189, Ḥadīṯ 20 (nach al-ʿUyūn wa-l-Maḥāsin des aš-Šarīf al-Murtaḍā)