Muḥammad b. ʿAlī al-Kūfī überlieferte von Ismāʿīl b. Mihrān, von Murāzim, von Ǧābir b. Yazīd, von Ǧābir b. ʿAbdillāh al-Anṣārī, dass Gottes GesandterProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen (s.) sagte:
"Wenn das Kind in den Bauch seiner Mutter gelangt, wendet sich sein Gesicht zum Rücken seiner Mutter hin, wenn es männlich ist, und wenn es weiblich ist, wendet es sein Gesicht zum Bauch seiner Mutter hin. Seine beiden Hände liegen an seinen Wangen und sein Kinn auf seinen Knien, in der Gestalt des Traurigen und Bekümmerten. Es ist wie ein Zugebundener, an einem Darm von seinem Nabel zum Nabel seiner Mutter angebunden. Durch diesen Nabel nährt es sich von der Speise und dem Trank seiner Mutter bis zu der für seine Geburt bestimmten Zeit. Dann sendet Gott, der Mächtige und Erhabene, einen Engel zu ihm, und dieser schreibt auf seine Stirn: unglückselig oder glückselig, gläubig oder ungläubig, reich oder arm. Und er schreibt seine Frist, seinen Lebensunterhalt, seine Krankheit und seine Gesundheit. Wenn der ihm bestimmte Lebensunterhalt vom Nabel seiner Mutter abbricht, schreit der Engel es an mit einem Schrei, und es dreht sich vor Schreck über den Schrei um, und sein Kopf wendet sich dem Ausgang zu. Wenn es auf die Erde fällt, wird es einem gewaltigen Schrecken und einer schmerzhaften Pein überlassen. Trifft es ein Wind oder berührt es eine Hand, empfindet es davon den Schmerz, den einer empfindet, dem die Haut abgezogen wurde. Es hungert und kann nicht um Speise bitten, es dürstet und kann nicht um Wasser bitten, es leidet und kann nicht um Hilfe rufen. Da betraut Gott, gesegnet und erhaben, in Seiner BarmherzigkeitRaḥma — BarmherzigkeitDie göttliche Barmherzigkeit sowie das barmherzige Handeln unter den Menschen.→ Verwandte Aḥādīṯ, Fürsorge und Liebe zu ihm seine Mutter mit ihm. Sie schützt es mit sich selbst vor Hitze und Kälte und möchte es beinahe mit ihrer Seele loskaufen, und sie kommt in einen Zustand der Zuneigung zu ihm, dass es ihr nichts ausmacht, zu hungern, wenn es satt ist, zu dürsten, wenn es getränkt ist, und unbekleidet zu sein, wenn es gekleidet ist. Und Gott, erhaben sei Seine Nennung, legte seinen Lebensunterhalt in die beiden Brüste seiner Mutter: in die eine sein Getränk und in die andere seine Speise, bis Gott, der Mächtige und Erhabene, ihm, wenn es gestillt wird, jeden Tag das zukommen lässt, was Er ihm darin an Versorgung bestimmt hat. Wenn es dann herangewachsen ist, lässt Er es Familie, Besitz, Gier und Habsucht verstehen. Dabei ist es mit alledem Übeln, Gebrechen und Heimsuchungen von jeder Seite ausgesetzt, während die Engel es leiten und anleiten und die Satane es in die Irre führen und verführen. So ist es dem Untergang geweiht, es sei denn, Gott, der Mächtige und Erhabene, rettet es. Und Gott, erhaben sei Seine Nennung, hat die Abstammung des Menschen in Seinem klaren Buch erwähnt. Er, der Mächtige und Erhabene, sprach: ﴾Wir haben den Menschen aus einem Auszug aus Lehm erschaffen. Dann machten Wir ihn zu einem Samentropfen an einem sicheren Aufenthaltsort. Dann erschufen Wir den Samentropfen zu einem Anhängsel, dann erschufen Wir das Anhängsel zu einem Klumpen, dann erschufen Wir den Klumpen zu Knochen, dann bekleideten Wir die Knochen mit Fleisch. Dann ließen Wir ihn als eine andere Schöpfung entstehen. Gesegnet sei Gott, der beste der Schöpfer! Dann werdet ihr danach gewiss sterben. Dann werdet ihr am Tag der Auferstehung auferweckt werden.﴿23:12 (23:12–16)
Ǧābir b. ʿAbdillāh al-Anṣārī sagte: 'Ich sprach: O Gesandter Gottes, dies ist unser Zustand. Wie aber ist dein Zustand und der Zustand der Nachfolger nach dir bei der Geburt?' Da schwieg der Gesandte Gottes (s.) eine Weile, dann sprach er: 'O Ǧābir, du hast nach einer gewichtigen Sache gefragt, die nur einer mit großem Anteil ertragen kann. Die Propheten und die Nachfolger sind aus dem Licht der Größe Gottes, Sein Lob sei erhaben, erschaffen. Gott legt ihre Lichter in reine Rückgrate und reine Mutterleiber nieder, Er schützt sie durch Seine Engel, erzieht sie durch Seine Weisheit und nährt sie durch Sein Wissen. Ihre Angelegenheit ist zu erhaben, um beschrieben zu werden, und ihre Zustände zu fein, um erkannt zu werden, denn sie sind Gottes Sterne auf Seiner Erde, Seine Wegzeichen unter Seinen Geschöpfen, Seine Statthalter über Seine Diener, Seine Lichter in Seinen Ländern und Seine Beweise gegen Seine Schöpfung. O Ǧābir, dies gehört zum verborgenen und aufbewahrten Wissen, so verschweige es vor jedem außer seinen Leuten.'"
وَ رَوَى مُحَمَّدُ بْنُ عَلِيٍّ الْكُوفِيُ عَنْ إِسْمَاعِيلَ بْنِ مِهْرَانَ عَنْ مُرَازِمٍ عَنْ جَابِرِ بْنِ يَزِيدَ عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ الْأَنْصَارِيِّ قَالَ
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ص إِذَا وَقَعَ الْوَلَدُ فِي بَطْنِ أُمِّهِ صَارَ وَجْهُهُ قِبَلَ ظَهْرِ أُمِّهِ إِنْ كَانَ ذَكَراً وَ إِنْ كَانَتْ أُنْثَى صَارَ وَجْهُهَا قِبَلَ بَطْنِ أُمِّهَا وَ يَدَاهُ عَلَى وَجْنَتَيْهِ وَ ذَقَنُهُ عَلَى رُكْبَتَيْهِ كَهَيْئَةِ الْحَزِينِ الْمَهْمُومِ فَهُوَ كَالْمَصْرُورِ مَنُوطٌ بِمِعَاءٍ مِنْ سُرَّتِهِ إِلَى سُرَّةِ أُمِّهِ فَبِتِلْكَ السُّرَّةِ يَغْتَذِي مِنْ طَعَامِ أُمِّهِ وَ شَرَابِهَا إِلَى الْوَقْتِ الْمُقَدَّرِ لِوِلَادَتِهِ فَيَبْعَثُ اللَّهُ عَزَّ وَ جَلَّ إِلَيْهِ مَلَكاً فَيَكْتُبُ عَلَى جَبْهَتِهِ شَقِيٌّ أَوْ سَعِيدٌ مُؤْمِنٌ أَوْ كَافِرٌ غَنِيٌّ أَوْ فَقِيرٌ وَ يَكْتُبُ أَجَلَهُ وَ رِزْقَهُ وَ سُقْمَهُ وَ صِحَّتَهُ فَإِذَا انْقَطَعَ الرِّزْقُ الْمُقَدَّرُ لَهُ مِنْ سُرَّةِ أُمِّهِ زَجَرَهُ الْمَلَكُ زَجْرَةً فَانْقَلَبَ فَزِعاً مِنَ الزَّجْرَةِ وَ صَارَ رَأْسُهُ قِبَلَ الْمَخْرَجِ فَإِذَا وَقَعَ عَلَى الْأَرْضِ دُفِعَ إِلَى هَوْلٍ عَظِيمٍ وَ عَذَابٍ أَلِيمٍ إِنْ أَصَابَتْهُ رِيحٌ أَوْ مَسَّتْهُ يَدٌ وَجَدَ لِذَلِكَ مِنَ الْأَلَمِ مَا يَجِدُ الْمَسْلُوخُ عَنْهُ جِلْدُهُ يَجُوعُ فَلَا يَقْدِرُ عَلَى الِاسْتِطْعَامِ وَ يَعْطَشُ فَلَا يَقْدِرُ عَلَى الِاسْتِسْقَاءِ وَ يَتَوَجَّعُ فَلَا يَقْدِرُ عَلَى الِاسْتِغَاثَةِ فَيُوَكِّلُ اللَّهُ تَبَارَكَ وَ تَعَالَى بِرَحْمَتِهِ وَ الشَّفَقَةِ عَلَيْهِ وَ الْمَحَبَّةِ لَهُ أُمَّهُ فَتَقِيهِ الْحَرَّ وَ الْبَرْدَ بِنَفْسِهَا وَ تَكَادُ تَفْدِيهِ بِرُوحِهَا وَ تَصِيرُ مِنَ التَّعَطُّفِ عَلَيْهِ بِحَالٍ لَا تُبَالِي أَنْ تَجُوعَ إِذَا شَبِعَ وَ تَعْطَشَ إِذَا رَوِيَ وَ تَعْرَى إِذَا كُسِيَ وَ جَعَلَ اللَّهُ تَعَالَى ذِكْرُهُ رِزْقَهُ فِي ثَدْيَيْ أُمِّهِ فِي إِحْدَاهُمَا شَرَابُهُ وَ فِي الْأُخْرَى طَعَامُهُ حَتَّى إِذَا رَضَعَ آتَاهُ اللَّهُ عَزَّ وَ جَلَّ كُلَّ يَوْمٍ بِمَا قَدَّرَ لَهُ فِيهِ مِنْ رِزْقٍ فَإِذَا أَدْرَكَ فَهَّمَهُ الْأَهْلَ وَ الْمَالَ وَ الشَّرَهَ وَ الْحِرْصَ ثُمَّ هُوَ مَعَ ذَلِكَ يُعْرَضُ لِلْآفَاتِ وَ الْعَاهَاتِ وَ الْبَلِيَّاتِ مِنْ كُلِّ وَجْهٍ وَ الْمَلَائِكَةُ تَهْدِيهِ وَ تُرْشِدُهُ وَ الشَّيَاطِينُ تُضِلُّهُ وَ تُغْوِيهِ فَهُوَ هَالِكٌ إِلَّا أَنْ يُنْجِيَهُ اللَّهُ عَزَّ وَ جَلَّ وَ قَدْ ذَكَرَ اللَّهُ تَعَالَى ذِكْرُهُ نِسْبَةَ الْإِنْسَانِ فِي مُحْكَمِ كِتَابِهِ فَقَالَ عَزَّ وَ جَلَ ﴿وَ لَقَدْ خَلَقْنَا الْإِنْسانَ مِنْ سُلالَةٍ مِنْ طِينٍ ثُمَّ جَعَلْناهُ نُطْفَةً فِي قَرارٍ مَكِينٍ ثُمَّ خَلَقْنَا النُّطْفَةَ عَلَقَةً فَخَلَقْنَا الْعَلَقَةَ مُضْغَةً فَخَلَقْنَا الْمُضْغَةَ عِظاماً فَكَسَوْنَا الْعِظامَ لَحْماً ثُمَّ أَنْشَأْناهُ خَلْقاً آخَرَ فَتَبارَكَ اللَّهُ أَحْسَنُ الْخالِقِينَ ثُمَّ إِنَّكُمْ بَعْدَ ذلِكَ لَمَيِّتُونَ ثُمَّ إِنَّكُمْ يَوْمَ الْقِيامَةِ تُبْعَثُونَ﴾ قَالَ جَابِرُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ الْأَنْصَارِيُّ فَقُلْتُ يَا رَسُولَ اللَّهِ هَذِهِ حَالُنَا فَكَيْفَ حَالُكَ وَ حَالُ الْأَوْصِيَاءِ بَعْدَكَ فِي الْوِلَادَةِ فَسَكَتَ رَسُولُ اللَّهِ ص مَلِيّاً ثُمَّ قَالَ يَا جَابِرُ لَقَدْ سَأَلْتَ عَنْ أَمْرٍ جَسِيمٍ لَا يَحْتَمِلُهُ إِلَّا ذُو حَظٍّ عَظِيمٍ إِنَّ الْأَنْبِيَاءَ وَ الْأَوْصِيَاءَ مَخْلُوقُونَ مِنْ نُورِ عَظَمَةِ اللَّهِ جَلَّ ثَنَاؤُهُ يُودِعُ اللَّهُ أَنْوَارَهُمْ أَصْلَاباً طَيِّبَةً وَ أَرْحَاماً طَاهِرَةً- يَحْفَظُهَا بِمَلَائِكَتِهِ وَ يُرَبِّيهَا بِحِكْمَتِهِ وَ يَغْذُوهَا بِعِلْمِهِ فَأَمْرُهُمْ يَجِلُّ عَنْ أَنْ يُوصَفَ وَ أَحْوَالُهُمْ تَدِقُّ عَنْ أَنْ تُعْلَمَ لِأَنَّهُمْ نُجُومُ اللَّهِ فِي أَرْضِهِ وَ أَعْلَامُهُ فِي بَرِيَّتِهِ وَ خُلَفَاؤُهُ عَلَى عِبَادِهِ وَ أَنْوَارُهُ فِي بِلَادِهِ وَ حُجَجُهُ عَلَى خَلْقِهِ يَا جَابِرُ هَذَا مِنْ مَكْنُونِ الْعِلْمِ وَ مَخْزُونِهِ فَاكْتُمْهُ إِلَّا مِنْ أَهْلِهِ.
Quelle
Man lā yaḥḍuruhu l-Faqīh (aš-Šaiḫ aṣ-Ṣadūq), B. 4, S. 413-415, Ḥadīṯ 5901