Einige unserer Gefährten überlieferten von ʿAlī b. al-Ḥusain, von ʿAlī b. Ḥassān, von ʿAbd ar-Raḥmān b. Kaṯīr, von Abū ʿAbdillāh [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.), der sagte:
"Als der Gesandte GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen (s.) Ḫadīǧa, die Tochter Ḫuwailids, heiraten wollte, kam Abū Ṭālib mit den Leuten seines Hauses und einer Gruppe von Quraiš, bis er bei Waraqa b. Naufal, dem Onkel Ḫadīǧas, eintrat. Abū Ṭālib begann die Rede und sagte: Lob sei dem Herrn dieses Hauses, der uns zur Saat Ibrāhīms (Abraham) und zur Nachkommenschaft Ismāʿīls (Ismael) gemacht hat, uns in einem sicheren Heiligtum angesiedelt, uns zu Herrschern über die Menschen gemacht und uns in unserer Stadt, in der wir sind, gesegnet hat. Dieser mein Neffe, er meinte den Gesandten Gottes (s.), gehört zu denen, die mit keinem Mann von Quraiš gewogen werden, ohne dass er schwerer wiegt, und mit denen kein Mann verglichen wird, ohne dass er ihn übertrifft. Er hat unter den Geschöpfen nicht seinesgleichen, und wenn er auch wenig Vermögen hat, so ist Vermögen doch eine fließende Gabe und ein schwindender Schatten. Er hat an Ḫadīǧa Gefallen, und sie hat an ihm Gefallen. Wir sind zu dir gekommen, um sie bei dir mit ihrer Zufriedenheit und ihrer Zustimmung zur Ehe zu erbitten. Die Brautgabe liegt bei mir, aus meinem Vermögen, was ihr davon verlangt, das sogleich Fällige und das später Fällige. Und er hat, beim Herrn dieses Hauses, einen gewaltigen Anteil, eine sich ausbreitende Religion und ein vollkommenes Urteil. Dann schwieg Abū Ṭālib. Ihr Onkel sprach, stockte, blieb hinter der Antwort auf Abū Ṭālib zurück, und es befielen ihn das Abbrechen und die Atemnot, er war ein Mann von den Priestern. Da sagte Ḫadīǧa, indem sie selbst begann: O Onkel, wenn du vor den Zeugen auch eher über mich zu bestimmen hast als ich, so hast du doch nicht mehr Recht über mich als ich selbst. Ich habe mich dir, o Muḥammad, zur Ehe gegeben, und die Brautgabe liegt bei mir, aus meinem Vermögen. Befiehl deinem Onkel, dass er eine Kamelstute schlachte und damit das Hochzeitsmahl gebe, und geh zu deiner Frau ein. Abū Ṭālib sagte: Bezeugt gegen sie, dass sie Muḥammad angenommen und die Brautgabe aus ihrem Vermögen übernommen hat. Da sagte einer von Quraiš: Wie seltsam, die Brautgabe liegt bei den Frauen für die Männer! Darüber geriet Abū Ṭālib in heftigen Zorn und erhob sich auf seine Füße, er gehörte zu denen, vor denen die Männer Ehrfurcht hatten und deren Zorn man scheute, und sagte: Wenn sie wie dieser mein Neffe sind, werden die Männer um die höchsten Preise und die größte Brautgabe begehrt, und wenn sie wie ihr sind, werden sie nur gegen eine teure Brautgabe verheiratet. Abū Ṭālib schlachtete eine Kamelstute, und der Gesandte Gottes (s.) ging zu seiner Frau ein. Ein Mann von Quraiš namens ʿAbdallāh b. Ġanm sagte:
Wohl bekomme es dir, o Ḫadīǧa, das Glück ist dir zugeflogen in dem, was von dir kam, aufs Glücklichste. Du hast den Besten der ganzen Schöpfung geheiratet, und wer unter den Menschen ist wie Muḥammad? Die beiden Frommen, ʿĪsā b. Maryam (Jesus) und Mūsā b. ʿImrān (Moses), haben ihn verkündet, o wie nahe ist die Verheißung! Die Schriftkundigen haben seit alters bekannt, dass er ein Gesandter aus al-Baṭḥāʾ ist, rechtleitend und rechtgeleitet."
بَعْضُ أَصْحَابِنَا عَنْ عَلِيِّ بْنِ الْحُسَيْنِ عَنْ عَلِيِّ بْنِ حَسَّانَ عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ كَثِيرٍ عَنْ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ ع قَالَ:
لَمَّا أَرَادَ رَسُولُ اللَّهِ ص أَنْ يَتَزَوَّجَ خَدِيجَةَ بِنْتَ خُوَيْلِدٍ أَقْبَلَ أَبُو طَالِبٍ فِي أَهْلِ بَيْتِهِ وَ مَعَهُ نَفَرٌ مِنْ قُرَيْشٍ حَتَّى دَخَلَ عَلَى وَرَقَةَ بْنِ نَوْفَلٍ عَمِّ خَدِيجَةَ فَابْتَدَأَ أَبُو طَالِبٍ بِالْكَلَامِ فَقَالَ الْحَمْدُ لِرَبِّ هَذَا الْبَيْتِ الَّذِي جَعَلَنَا مِنْ زَرْعِ إِبْرَاهِيمَ وَ ذُرِّيَّةِ إِسْمَاعِيلَ وَ أَنْزَلَنَا حَرَماً آمِناً وَ جَعَلَنَا الْحُكَّامَ عَلَى النَّاسِ وَ بَارَكَ لَنَا فِي بَلَدِنَا الَّذِي نَحْنُ فِيهِ ثُمَّ إِنَّ ابْنَ أَخِي هَذَا يَعْنِي رَسُولَ اللَّهِ ص مِمَّنْ لَا يُوزَنُ بِرَجُلٍ مِنْ قُرَيْشٍ إِلَّا رَجَحَ بِهِ وَ لَا يُقَاسُ بِهِ رَجُلٌ إِلَّا عَظُمَ عَنْهُ وَ لَا عِدْلَ لَهُ فِي الْخَلْقِ وَ إِنْ كَانَ مُقِلًّا فِي الْمَالِ فَإِنَّ الْمَالَ رِفْدٌ جَارٍ وَ ظِلٌّ زَائِلٌ وَ لَهُ فِي خَدِيجَةَ رَغْبَةٌ وَ لَهَا فِيهِ رَغْبَةٌ وَ قَدْ جِئْنَاكَ لِنَخْطُبَهَا إِلَيْكَ بِرِضَاهَا وَ أَمْرِهَا وَ الْمَهْرُ عَلَيَّ فِي مَالِيَ الَّذِي سَأَلْتُمُوهُ عَاجِلُهُ وَ آجِلُهُ وَ لَهُ وَ رَبِّ هَذَا الْبَيْتِ حَظٌّ عَظِيمٌ وَ دِينٌ شَائِعٌ وَ رَأْيٌ كَامِلٌ ثُمَّ سَكَتَ أَبُو طَالِبٍ وَ تَكَلَّمَ عَمُّهَا وَ تَلَجْلَجَ وَ قَصَّرَ عَنْ جَوَابِ أَبِي طَالِبٍ وَ أَدْرَكَهُ الْقُطْعُ وَ الْبُهْرُ وَ كَانَ رَجُلًا مِنَ الْقِسِّيسِينَ فَقَالَتْ خَدِيجَةُ مُبْتَدِئَةً يَا عَمَّاهْ إِنَّكَ وَ إِنْ كُنْتَ أَوْلَى بِنَفْسِي مِنِّي فِي الشُّهُودِ فَلَسْتَ أَوْلَى بِي مِنْ نَفْسِي قَدْ زَوَّجْتُكَ يَا مُحَمَّدُ نَفْسِي وَ الْمَهْرُ عَلَيَّ فِي مَالِي فَأْمُرْ عَمَّكَ فَلْيَنْحَرْ نَاقَةً فَلْيُولِمْ بِهَا وَ ادْخُلْ عَلَى أَهْلِكَ قَالَ أَبُو طَالِبٍ اشْهَدُوا عَلَيْهَا بِقَبُولِهَا مُحَمَّداً وَ ضَمَانِهَا الْمَهْرَ فِي مَالِهَا فَقَالَ بَعْضُ قُرَيْشٍ يَا عَجَبَاهْ الْمَهْرُ عَلَى النِّسَاءِ لِلرِّجَالِ فَغَضِبَ أَبُو طَالِبٍ غَضَباً شَدِيداً وَ قَامَ عَلَى قَدَمَيْهِ وَ كَانَ مِمَّنْ يَهَابُهُ الرِّجَالُ وَ يُكْرَهُ غَضَبُهُ فَقَالَ إِذَا كَانُوا مِثْلَ ابْنِ أَخِي هَذَا طُلِبَتِ الرِّجَالُ بِأَغْلَى الْأَثْمَانِ وَ أَعْظَمِ الْمَهْرِ وَ إِذَا كَانُوا أَمْثَالَكُمْ لَمْ يُزَوَّجُوا إِلَّا بِالْمَهْرِ الْغَالِي وَ نَحَرَ أَبُو طَالِبٍ نَاقَةً وَ دَخَلَ رَسُولُ اللَّهِ ص بِأَهْلِهِ وَ قَالَ رَجُلٌ مِنْ قُرَيْشٍ يُقَالُ لَهُ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ غَنْمٍ- هَنِيئاً مَرِيئاً يَا خَدِيجَةُ قَدْ جَرَتْ لَكِ الطَّيْرُ فِيمَا كَانَ مِنْكِ بِأَسْعَدِ تَزَوَّجْتِهِ خَيْرَ الْبَرِيَّةِ كُلِّهَا وَ مَنْ ذَا الَّذِي فِي النَّاسِ مِثْلُ مُحَمَّدِ وَ بَشَّرَ بِهِ الْبَرَّانِ عِيسَى ابْنُ مَرْيَمَ وَ مُوسَى بْنُ عِمْرَانَ فَيَا قُرْبَ مَوْعِدِ أَقَرَّتْ بِهِ الْكُتَّابُ قِدْماً بِأَنَّهُ رَسُولٌ مِنَ الْبَطْحَاءِ هَادٍ وَ مُهْتَدٍ.
Quelle
al-Kāfī, al-Kulainī, B. 5, S. 374–375, Ḥadīṯ 9