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Schrift:
Al-Hamadānī, al-Muktib und al-Warrāq, alle von ʿAlī b. Ibrāhīm, von al-Qāsim b. Muḥammad al-Barmakī, von Abū ṣ-Ṣalt al-Harawī, der sagte:
Ar-Riḍā (as.) fragte ʿAlī b. Muḥammad b. al-Ǧahm:
"Was sagen die bei euch über Dāwūd (as.)? Er sagte: Sie sagen: Dāwūd (as.) war in seiner Gebetsnische und betete, da erschien ihm Iblīs in der Gestalt eines Vogels, des schönsten Vogels, den es gibt. Da unterbrach Dāwūd sein Gebet und stand auf, um den Vogel zu fangen. Der Vogel flog hinaus in den Hof, und er folgte ihm. Der Vogel flog auf das Dach, und er stieg hinauf, um ihn zu holen. Da fiel der Vogel in das Haus des Ūriyā b. Ḥannān, und Dāwūd (as.) blickte dem Vogel nach, und siehe, da wusch sich die Frau Ūriyās. Als er sie sah, begehrte er sie. Er hatte Ūriyā in einen seiner Feldzüge ausgesandt, und so schrieb er seinem Befehlshaber, er solle Ūriyā an die Front der Schlacht stellen. Er wurde vorgeschickt, und Ūriyā siegte über die Götzendiener. Das fiel Dāwūd schwer, und er schrieb ihm ein zweites Mal, er solle ihn vor die Bundeslade (tābūt) stellen. Er wurde vorgeschickt, und Ūriyā, Gott erbarme sich seiner, wurde getötet, und Dāwūd heiratete seine Frau. Er sagte: Da schlug er (as.) sich mit der Hand auf die Stirn und sagte: Wir gehören Gott, und zu Ihm kehren wir zurück! Ihr habt einem der Propheten Gottes nachgesagt, er habe zuerst sein Gebet vernachlässigt, als er dem Vogel hinterherging, dann die Unzucht, dann den Mord! Da sagte er: O Sohn des Gesandten GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen, was war dann sein Fehltritt? Er (as.) sagte: Wehe dir, Dāwūd (as.) meinte lediglich, Gott, der Mächtige und Erhabene, habe kein Geschöpf erschaffen, das wissender sei als er. Da sandte Gott, der Mächtige und Erhabene, die beiden Engel zu ihm, und sie erkletterten die Mauer der Gebetsnische und sagten: ﴾Zwei Streitende, von denen einer den anderen bedrückt hat, so richte zwischen uns nach der Wahrheit, sei nicht ungerecht und führe uns zum rechten Weg. Dieser ist mein Bruder, er hat neunundneunzig Schafe und ich habe ein einziges Schaf. Da sagte er: Überlass es mir, und er überwand mich in der Rede﴿38:22 (38:22–23). Da beeilte sich Dāwūd (as.) gegen den Beklagten und sagte: ﴾Er hat dir Unrecht getan, indem er dein Schaf zu seinen Schafen verlangte﴿38:24 (38:24), und er verlangte vom Kläger keinen Beweis dafür und wandte sich nicht dem Beklagten zu, um zu ihm zu sagen: Was sagst du? Das war also ein Fehltritt im Richten, nicht das, wohin ihr geht. Hörst du nicht, dass Gott, der Mächtige und Erhabene, sagt: ﴾O Dāwūd, Wir haben dich zum Statthalter auf der Erde gemacht, so richte zwischen den Menschen nach der Wahrheit﴿38:26 (38:26) bis zum Ende des Verses? Da sagte er: O Sohn des Gesandten Gottes, was ist dann seine Geschichte mit Ūriyā? Ar-Riḍā (as.) sagte: Eine Frau in den Tagen Dāwūds heiratete, wenn ihr Mann starb oder getötet wurde, danach nie wieder. Der erste, dem Gott, der Mächtige und Erhabene, erlaubte, eine Frau zu heiraten, deren Mann getötet worden war, war Dāwūd (as.). So heiratete er die Frau Ūriyās, nachdem er getötet worden war und ihre Wartezeit nach ihm abgelaufen war. Das ist es, was [den Menschen] in der Sache Ūriyās schwerfiel."
الهمداني والمكتب والوراق جميعا، عن علي بن إبراهيم، عن القاسم بن محمد البرمكي، عن أبي الصلت الهروي قال:
سأل الرضا (ع) علي بن محمد بن الجهم فقال: مايقول من قبلكم في داود (ع)؟ فقال: يقولون: إن داود (ع) كان في محرابه يصلي إذ تصور له إبليس على صورة طير أحسن مايكون من الطيور، فقطع داود صلاته وقام ليأخذ الطير، فخرج الطير إلى الدار، فخرج في أثره، فطار الطير إلى السطح فصعد في طلبه فسقط الطير في دار اوريا بن حنان، فاطلع داود (ع) في أثر الطير فإذا بامرأة اوريا تغتسل، فلما نظر إليها هواها، وكان قد أخرج اوريا في بعض غزواته، فكتب إلى صاحبه أن قدم اوريا أمام الحرب، فقدم فظفر اوريا بالمشركين، فصعب ذلك على داود، فكتب إليه ثانية أن قدمه أمام التابوت فقدم فقتل اوريا رحمه الله وتزوج داود بامرأته قال: فضرب (ع) بيده على جبهته وقال: إنا لله وإنا إليه راجعون، لقد نسبتم نبيا من أنبياء الله: إلى التهاون بصلاته حين خرج في أثر الطير، ثم بالفاحشة، ثم بالقتل، فقال يا ابن رسول الله: فما كانت خطيئته؟ فقال (ع): ويحك إن داود (ع) إنما ظن أن ماخلق الله عزوجل خلقا هو أعلم منه، فبعث الله عزوجل إليه الملكين فتسورا المحراب فقالا: « خصمان بغى بعضنا على بعض فاحكم بيننا بالحق ولا تشطط واهدنا إلى سواء الصراط * إن هذا أخي له تسع وتسعون نعجة ولي نعجة واحدة فقال أكفلنيها وعزني في الخطاب » فعجل داود (ع) على المدعى عليه فقال: « لقد ظلمك بسؤال نعجتك إلى نعاجه » ولم يسأل المدعي البينة على ذلك، ولم يقبل على المدعى عليه فيقول له: ماتقول؟ فكان هذا خطيئة حكم لا ماذهبتم إليه، ألا تسمع الله عزوجل يقول: « ياداود إنا جعلناك خليفة في الارض فاحكم بين الناس بالحق » إلى آخر الآية؟ فقال: يا ابن رسول الله فما قصته مع اوريا؟ قال الرضا (ع): إن المرأة في أيام داود كانت إذا مات بعلها أو قتل لاتتزوج بعده أبدا، وأول من أباح الله عزوجل أن يتزوج بامرأة قتل بعلها داود (ع) فتزوج بامرأة اوريا لما قتل وانقضت عدتها منه، فذلك الذي شق على اوريا
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 14, S. 23–24, Ḥadīṯ 2 (nach ʿUyūn Aḫbār ar-Riḍā)