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Schrift:
Hibat Allāh b. Abī Manṣūr al-Mauṣilī überlieferte, dass im Gebiet von Diyār Rabīʿa ein christlicher Schreiber lebte, der aus Kafartūṯā stammte und Yūsuf b. Yaʿqūb hieß. Zwischen ihm und meinem Vater bestand Freundschaft. Er sagte:
"Er kam und stieg bei meinem Vater ab, und der sagte zu ihm: 'Was ist mit dir, dass du zu dieser Zeit kommst?' Er sagte: 'Ich bin an den Hof al-Mutawakkils gerufen worden und weiß nicht, was man von mir will. Nur habe ich mich bei Gott um hundert Dinar losgekauft und trage sie bei mir für ʿAlī b. Muḥammad b. ar-Riḍā (as.).' Mein Vater sagte zu ihm: 'Darin hast du das Rechte getroffen.' Er zog zum Hof al-Mutawakkils und kam nach wenigen Tagen froh und strahlend zu uns zurück. Mein Vater sagte zu ihm: 'Erzähl mir deine Geschichte.' Er sagte: 'Ich kam nach Surra-man-raʾā [Sāmarrāʾ], das ich noch nie betreten hatte, stieg in einem Haus ab und sagte mir: Ich möchte die hundert dem Sohn ar-Riḍās (as.) überbringen, bevor ich zur Tür al-Mutawakkils gehe und bevor jemand von meiner Ankunft weiß. Da erfuhr ich, dass al-Mutawakkil ihm das Ausreiten verboten hatte und dass er an sein Haus gebunden war. Ich sagte mir: Was soll ich tun? Ein christlicher Mann, der nach dem Haus des Sohnes ar-Riḍās fragt? Ich bin nicht sicher, dass man mir das vorhält und es noch zu dem hinzukommt, was ich fürchte. Ich dachte eine Weile darüber nach, und es kam mir in den Sinn, meinen Esel zu besteigen und in die Stadt hinauszureiten und ihn gehen zu lassen, wohin er wollte, vielleicht würde ich so sein Haus erkennen, ohne jemanden zu fragen. Ich legte die Dinare in ein Papier, steckte es in meinen Ärmel und ritt los. Der Esel durchquerte die Straßen und Märkte und ging, wohin er wollte, bis ich an die Tür eines Hauses kam. Da blieb der Esel stehen, und ich bemühte mich, dass er weitergehe, doch er ging nicht. Ich sagte zum Diener: Frag, wem dieses Haus gehört. Man sagte: Das ist das Haus des Sohnes ar-Riḍās. Ich sagte: Gott ist größer, bei Gott, ein überzeugendes Zeichen. Da kam ein schwarzer Diener heraus und sagte: Bist du Yūsuf b. Yaʿqūb? Ich sagte: Ja. Er sagte: Steig ab. Ich stieg ab, er setzte mich in den Vorraum und ging hinein. Ich sagte mir: Das ist ein weiteres Zeichen. Woher kennt dieser Diener meinen Namen? In dieser Stadt kennt mich niemand, und ich habe sie nie betreten. Der Diener kam heraus und sagte: Die hundert Dinar, die in deinem Ärmel im Papier sind, gib sie her. Ich reichte sie ihm und sagte: Das ist das dritte. Dann kam er zu mir zurück und sagte: Tritt ein. Ich trat bei ihm ein, und er saß allein in seinem Raum. Er sagte: Yūsuf, ist es für dich nicht Zeit? Ich sagte: Mein Herr, mir ist an Beweis so viel klar geworden, dass es dem genügt, der sich begnügen lässt. Er sagte: Weit gefehlt, du wirst den Islam nicht annehmen, aber dein Sohn, der und der, wird ihn annehmen, und er ist einer von unseren Anhängern. Yūsuf, es gibt Leute, die behaupten, unsere Freundschaft (walāya) nütze euresgleichen nichts. Sie lügen, bei Gott, sie nützt deinesgleichen. Geh dem nach, wofür du gekommen bist, du wirst sehen, was du wünschst. Ich ging zur Tür al-Mutawakkils, sagte alles, was ich wollte, und kehrte zurück.' Hibat Allāh sagte: Ich traf seinen Sohn danach, das heißt nach dem Tod seines Vaters, und bei Gott, er war Muslim und ein guter Šīʿit. Er berichtete mir, sein Vater sei als Christ gestorben und er habe nach dem Tod seines Vaters den Islam angenommen, und er pflegte zu sagen: 'Ich bin die frohe Botschaft meines Herrn (as.).'"
روى هبة الله بن أبي منصور الموصلي أنه كان بديار ربيعة كاتب نصراني وكان من أهل كفر توثا يسمى يوسف بن يعقوب وكان بينه وبين والدي صداقة، قال:
فوافى فنزل عند والدي فقال له: ما شأنك قدمت في هذا الوقت؟ قال: دعيت إلى حضرة المتوكل ولا أدري ما يراد مني إلا أني اشتريت نفسي من الله بمائة دينار، وقد حملتها لعلي بن محمد بن الرضا (عليهم السلام) معي فقال له والدي: قد وفقت في هذا. قال: وخرج إلى حضرة المتوكل وانصرفت إلينا بعد أيام قلائل فرحا مستبشرا فقال له والدي: حدثني حديثك، قال: صرت إلى سر من رأى وما دخلتها قط فنزلت في دار وقلت احب أن اوصل المائة إلى ابن الرضا (ع) قبل مصيري إلى باب المتوكل وقبل أن يعرف أحد قدومي قال: فعرفت أن المتوكل قد منعه من الركوب وأنه ملازم لداره فقلت: كيف أصنع؟ رجل نصراني يسأل عن دار ابن الرضا؟ لا آمن أن يبدر بي فيكون ذلك زيادة فيما احاذره. قال: ففكرت ساعة في ذلك فوقع في قلبي أن أركب حماري وأخرج في البلد ولا أمنعه من حيث يذهب لعلي أقف على معرفة داره من غير أن أسأل أحدا قال: فجعلت الدنانير في كاغذة وجعلتها في كمي وركبت فكان الحمار يتخرق الشوارع والاسواق يمر حيث يشاء إلى أن صرت إلى باب دار، فوقف الحمار فجهدت أن يزول فلم يزل، فقلت للغلام: سل لمن هذه الدار، فقيل: هذه دار ابن الرضا! فقلت: الله أكبر دلالة والله مقنعة. قال: وإذا خادم أسود قد خرج فقال: أنت يوسف بن يعقوب؟ قلت: نعم قال: انزل فنزلت فأقعدني في الدهليز فدخل فقلت في نفسي: هذه دلالة اخرى من أين عرف هذا الغلام اسمي وليس في هذا البلد من يعرفني ولا دخلته قط. قال: فخرج الخادم فقال: مائة دينار التي في كمك في الكاغذ هاتها! فناولته إياها قلت: وهذه ثالثة ثم رجع إلي وقال: ادخل فدخلت إليه وهو في مجلسه وحده فقال: يا يوسف ما آن لك؟ فقلت: يا مولاي قد بان لي من البرهان ما فيه كفاية لمن اكتفى، فقال: هيهات إنك لا تسلم ولكن سيسلم ولدك فلان، وهو من شيعتنا، يا يوسف إن أقواما يزعمون أن ولايتنا لا تنفع أمثالكم، كذبوا والله إنها لتنفع أمثالك امض فيما وافيت له فانك سترى ما تحب قال: فمضيت إلى باب المتوكل فقلت كل ما أردت فانصرفت. قال هبة الله: فلقيت ابنه بعد هذا يعني بعد موت والده والله وهو مسلم حسن التشيع فأخبرني أن أباه مات على النصرانية، وأنه أسلم بعد موت أبيه، وكان يقول: أنا بشارة مولاي (ع).
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 50, S. 144–145, Ḥadīṯ 28 (nach al-Ḫarāʾiǧ wa-l-Ǧarāʾiḥ)