ʿAlī b. Muḥammad, von ʿAbd Allāh b. Muḥammad b. Ḫālid, er sagte: Mir berichtete Munḏir b. Muḥammad b. Qābūs, von Manṣūr b. as-Sindī, von Abū Dāwūd al-Mustariqq, von Ṯaʿlaba b. Maimūn, von Mālik al-Ǧuhanī, von al-Ḥāriṯ b. al-Muġīra, von al-Aṣbaġ b. Nubāta, er sagte:
Ich kam zum Befehlshaber der Gläubigen (as.) und fand ihn in Gedanken versunken, wie er in den Boden ritzte. Da sagte ich: "O Befehlshaber der Gläubigen, wie kommt es, dass ich dich in Gedanken versunken sehe und du in den Boden ritzt? Aus Verlangen nach ihr?"
Er sagte: "Nein, bei Gott, ich habe niemals nach ihr verlangt, noch je einen Tag nach dem Diesseits. Vielmehr dachte ich an ein Kind, das aus meinen Lenden kommen wird, das elfte aus meiner Nachkommenschaft. Er ist der Mahdī, der die Erde mit GerechtigkeitʿAdl — GerechtigkeitGerechtigkeit als Grundprinzip — sowohl ein Attribut Gottes als auch Pflicht des Menschen.→ Verwandte Aḥādīṯ (ʿadl) und Billigkeit (qisṭ) erfüllen wird, wie sie mit Unrecht und Gewalt erfüllt worden ist. Er wird eine Verborgenheit (ġaiba) und eine Zeit der Verwirrung (ḥaira) haben, in der Völker irregehen und andere rechtgeleitet werden."
Ich sagte: "O Befehlshaber der Gläubigen, wie lange werden die Verwirrung und die Verborgenheit dauern?"
Er sagte: "Sechs Tage oder sechs Monate oder sechs Jahre."
Ich sagte: "Und wird dies wirklich geschehen?"
Er sagte: "Ja, so gewiss, wie er erschaffen ist. Doch woher solltest du dies wissen, o Aṣbaġ? Jene sind die Besten dieser Gemeinschaft, zusammen mit den besten Frommen dieser Nachkommenschaft (ʿitra)."
Ich sagte: "Und was wird danach sein?"
Er sagte: "Dann tut Gott, was Er will, denn Ihm sind Neubestimmungen (badāʾāt), Willensentscheidungen (irādāt), Ziele (ġāyāt) und Enden (nihāyāt) eigen."
عَلِيُّ بْنُ مُحَمَّدٍ عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ خَالِدٍ قَالَ حَدَّثَنِي مُنْذِرُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ قَابُوسَ عَنْ مَنْصُورِ بْنِ السِّنْدِيِّ عَنْ أَبِي دَاوُدَ الْمُسْتَرِقِّ عَنْ ثَعْلَبَةَ بْنِ مَيْمُونٍ عَنْ مَالِكٍ الْجُهَنِيِّ عَنِ الْحَارِثِ بْنِ الْمُغِيرَةِ عَنِ الْأَصْبَغِ بْنِ نُبَاتَةَ قَالَ:
أَتَيْتُ أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ (ع) فَوَجَدْتُهُ مُتَفَكِّراً يَنْكُتُ فِي الْأَرْضِ فَقُلْتُ يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ مَا لِي أَرَاكَ مُتَفَكِّراً تَنْكُتُ فِي الْأَرْضِ أَ رَغْبَةً مِنْكَ فِيهَا فَقَالَ لَا وَ اللَّهِ مَا رَغِبْتُ فِيهَا وَ لَا فِي الدُّنْيَا يَوْماً قَطُّ وَ لَكِنِّي فَكَّرْتُ فِي مَوْلُودٍ يَكُونُ مِنْ ظَهْرِي الْحَادِيَ عَشَرَ مِنْ وُلْدِي هُوَ الْمَهْدِيُّ الَّذِي يَمْلَأُ الْأَرْضَ عَدْلًا وَ قِسْطاً كَمَا مُلِئَتْ جَوْراً وَ ظُلْماً تَكُونُ لَهُ غَيْبَةٌ وَ حَيْرَةٌ يَضِلُّ فِيهَا أَقْوَامٌ وَ يَهْتَدِي فِيهَا آخَرُونَ فَقُلْتُ يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ وَ كَمْ تَكُونُ الْحَيْرَةُ وَ الْغَيْبَةُ قَالَ سِتَّةَ أَيَّامٍ أَوْ سِتَّةَ أَشْهُرٍ أَوْ سِتَّ سِنِينَ فَقُلْتُ وَ إِنَّ هَذَا لَكَائِنٌ فَقَالَ نَعَمْ كَمَا أَنَّهُ مَخْلُوقٌ وَ أَنَّى لَكَ بِهَذَا الْأَمْرِ يَا أَصْبَغُ أُولَئِكَ خِيَارُ هَذِهِ الْأُمَّةِ مَعَ خِيَارِ أَبْرَارِ هَذِهِ الْعِتْرَةِ فَقُلْتُ ثُمَّ مَا يَكُونُ بَعْدَ ذَلِكَ فَقَالَ ثُمَّ يَفْعَلُ اللَّهُ مَا يَشَاءُ فَإِنَّ لَهُ بَدَاءَاتٍ وَ إِرَادَاتٍ وَ غَايَاتٍ وَ نِهَايَاتٍ.
Quelle
al-Kāfī (al-Kulainī), B. 1, S. 338, Ḥadīṯ 7