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19. Rabīʿ aṯ-Ṯānī 1448n.H.
2. Okt. 2026
4 Min Lesezeit· 888 Wörter
Schrift:
Ibn Ṭāwūs und andere berichten:
"Da stand Zainab, die Tochter ʿAlī b. Abī Ṭālibs (as.), auf und sagte: ﴾Gelobt sei Gott, der Herr der Weltbewohner﴿1:2 (1:2), und Gott segne Seinen GesandtenProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen und sein Haus allesamt. Gott hat die Wahrheit gesagt, so spricht Er: ﴾Dann war das Ende derer, die Böses taten, das Schlimmste, weil sie die Zeichen Gottes der Lüge bezichtigten und sich über sie lustig machten﴿30:10 (30:10). Meinst du, Yazīd, weil du uns die Weiten der Erde und die Horizonte des Himmels genommen hast und wir nun getrieben werden, wie Gefangene getrieben werden, dass wir bei Gott verachtet seien und du bei Ihm geehrt, und dass dies von deinem großen Gewicht bei Ihm komme? So hast du die Nase hochgetragen und voller Freude und Zufriedenheit auf dich selbst geschaut, als du sahst, dass die Welt dir eingerichtet und die Dinge dir geordnet sind und unsere Herrschaft und unsere Macht dir rein zugefallen ist. Langsam, langsam! Hast du das Wort Gottes, des Erhabenen, vergessen: ﴾Die Ungläubigen sollen nicht meinen, dass es gut für sie sei, wenn Wir ihnen Aufschub gewähren. Wir gewähren ihnen Aufschub nur, damit sie an Schuld zunehmen, und für sie ist eine schmachvolle Strafe﴿3:178 (3:178). Ist es GerechtigkeitʿAdl — GerechtigkeitGerechtigkeit als Grundprinzip — sowohl ein Attribut Gottes als auch Pflicht des Menschen.→ Verwandte Aḥādīṯ, Sohn der Freigelassenen, dass du deine freien Frauen und deine Sklavinnen hinter dem Vorhang verbirgst, die Töchter des Gesandten Gottes aber als Gefangene vorführst, ihre Schleier zerrissen, ihre Gesichter entblößt, von den Feinden von Land zu Land getrieben, dass die Leute der Wasserstellen und der Rastplätze sie anstarren und der Nahe und der Ferne, der Niedrige und der Edle ihre Gesichter mustern, ohne dass einer ihrer Männer bei ihnen wäre als Beschützer oder einer ihrer Verteidiger als Schutz? Wie aber soll man Rücksicht erhoffen von einem, dessen Mund die Lebern der Reinen ausgespien hat und dessen Fleisch vom Blut der Märtyrer gewachsen ist? Wie sollte der im Hass auf uns, die Leute des Hauses, säumen, der uns mit Feindschaft, Abscheu, Groll und Hass angesehen hat, und der dann, ohne Schuld zu empfinden und ohne es für etwas Großes zu nehmen, sagt: Sie jubelten und jauchzten vor Freude und sagten: Yazīd, deine Hand erlahme nicht! Und dabei beugst du dich über die Zähne Abū ʿAbdallāhs, des Herrn der Jugend des Paradieses, und klopfst mit deinem Stock darauf. Wie solltest du das nicht sagen, da du die Wunde aufgekratzt und die Wurzel ausgerissen hast, als du das Blut der Nachkommen Muḥammads (s.) vergossen hast, der Sterne der Erde aus dem Haus ʿAbd al-Muṭṭalibs, und deine Vorväter anrufst und meinst, du riefest sie wirklich. Bald wirst du an ihren Ort kommen, und dann wirst du wünschen, du wärest gelähmt und stumm gewesen und hättest nicht gesagt, was du gesagt, und nicht getan, was du getan hast. Gott, nimm unser Recht, räche uns an dem, der uns Unrecht tat, und lass Deinen Zorn auf den herabkommen, der unser Blut vergossen und unsere Verteidiger getötet hat. Bei Gott, du hast nur deine eigene Haut aufgerissen und nur dein eigenes Fleisch zerschnitten, und du wirst vor den Gesandten Gottes treten mit dem, was du auf dich geladen hast an vergossenem Blut seiner Nachkommen und an verletzter Würde seiner Familie und seines Fleisches, dort, wo Gott sie alle versammelt, ihre Zerstreuung sammelt und ihr Recht nimmt. ﴾Und meine nicht, diejenigen, die auf dem Weg Gottes getötet wurden, seien tot. Nein, sie leben bei ihrem Herrn und werden versorgt﴿3:169 (3:169). Es genügt dir Gott als Richter, Muḥammad als Gegner und Ǧibrīl als Beistand. Und der, der dir die Sache zurechtgemacht und dich über die Nacken der Muslime gesetzt hat, wird erfahren, ﴾wie schlimm der Tausch für die Ungerechten ist﴿18:50 (18:50) und wer von euch ﴾schlimmer dasteht und schwächer an Truppen ist﴿19:75 (19:75). Wenn mich auch die Schicksalsschläge dazu gebracht haben, dich anzusprechen, so achte ich doch deinen Wert gering, erachte deine Zurechtweisung für groß und deinen Tadel für gewaltig. Doch die Augen sind voll Tränen und die Herzen glühen. O Wunder über Wunder, dass die edle Partei Gottes von der Partei des Satans, der Freigelassenen, getötet wird. Diese Hände tropfen von unserem Blut, diese Münder triefen von unserem Fleisch, und jene reinen, geläuterten Leiber werden von den Wölfen heimgesucht und von den Hyänenmüttern zerwühlt. Hast du uns zur Beute genommen, so wirst du uns bald als Verlust finden, wenn du nichts mehr vorfindest als das, was du vorausgeschickt hast, ﴾und dein Herr tut den Dienern kein Unrecht﴿41:46 (41:46). Bei Gott ist die Klage, und auf Ihn ist der Verlass. So schmiede deine List, bemühe dich nach Kräften und strenge dich an. Bei Gott, du wirst unser Gedenken nicht auslöschen und unsere Offenbarung nicht töten, du wirst unsere Zeit nicht erreichen und ihre Schande nicht von dir waschen. Ist deine Meinung etwas anderes als Irrtum, deine Tage anderes als gezählt und deine Versammlung anderes als zerstreut, an dem Tag, an dem der Rufer ruft: ﴾Der Fluch Gottes über die Ungerechten﴿11:18 (11:18)? So sei Gott gelobt, der für unseren Ersten mit der Glückseligkeit und für unseren Letzten mit dem Martyrium und der BarmherzigkeitRaḥma — BarmherzigkeitDie göttliche Barmherzigkeit sowie das barmherzige Handeln unter den Menschen.→ Verwandte Aḥādīṯ besiegelt hat. Wir bitten Gott, dass Er ihnen den Lohn vollende, ihnen Zuwachs gewähre und uns gut nachfolgen lasse, denn Er ist barmherzig und liebend, ﴾und Gott genügt uns, und Er ist der beste Sachwalter﴿3:173 (3:173). Da sagte Yazīd: O Schrei, der von Schreienden gelobt wird, wie leicht ist der Tod für die Klagefrauen."
قامت زينب بنت علي بن أبي طالب عليه السلام فقالت ﴿الْحَمْدُ لِلَّهِ رَبِّ الْعالَمِينَ﴾ وصلى الله على رسوله وآله أجمعين صدق الله كذلك يقول ﴿ثُمَّ كانَ عاقِبَةَ الَّذِينَ أَساؤُا السُّواى أَنْ كَذَّبُوا بِآياتِ اللهِ وَكانُوا بِها يَسْتَهْزِؤُنَ﴾ أظننت يا يزيد حيث أخذت علينا أقطار الأرض وآفاق السماء فأصبحنا نساق كما تساق الأسارى أن بنا على الله هوانا وبك عليه كرامة وأن ذلك لعظم خطرك عنده فشمخت بأنفك ونظرت في عطفك جذلان مسرورا حين رأيت الدنيا لك مستوسقة والأمور متسقة وحين صفا لك ملكنا وسلطاننا مهلا مهلا أنسيت قول الله تعالى ﴿وَلا يَحْسَبَنَّ الَّذِينَ كَفَرُوا أَنَّما نُمْلِي لَهُمْ خَيْرٌ لِأَنْفُسِهِمْ إِنَّما نُمْلِي لَهُمْ لِيَزْدادُوا إِثْماً وَلَهُمْ عَذابٌ مُهِينٌ﴾ أمن العدل يا ابن الطلقاء تخديرك حرائرك وإماءك وسوقك بنات رسول الله سبايا قد هتكت ستورهن وأبديت وجوههن تحدو بهن الأعداء من بلد إلى بلد ويستشرفهن أهل المناهل والمناقل ويتصفح وجوههن القريب والبعيد والدني والشريف ليس معهن من رجالهن ولي ولا من حماتهن حمي وكيف يرتجى مراقبة من لفظ فوه أكباد الأزكياء ونبت لحمه بدماء الشهداء وكيف يستبطئ في بغضنا أهل البيت من نظر إلينا بالشنف والشنآن والإحن والأضغان ثم تقول غير متأثم ولا مستعظم: وأهلوا واستهلوا فرحا ثم قالوا يا يزيد لا تشل منتحيا على ثنايا أبي عبد الله سيد شباب أهل الجنة تنكتها بمخصرتك وكيف لا تقول ذلك وقد نكأت القرحة واستأصلت الشافة بإراقتك دماء ذرية محمد صلى الله عليه واله ونجوم الأرض من آل عبد المطلب وتهتف بأشياخك زعمت أنك تناديهم فلتردن وشيكا موردهم ولتودن أنك شللت وبكمت ولم يكن قلت ما قلت وفعلت ما فعلت. اللهم خذ بحقنا وانتقم من ظالمنا وأحلل غضبك بمن سفك دماءنا وقتل حماتنا. فوالله ما فريت إلا جلدك ولا جززت إلا لحمك ولتردن على رسول الله بما تحملت من سفك دماء ذريته وانتهكت من حرمته في عترته ولحمته حيث يجمع الله شملهم ويلم شعثهم ويأخذ بحقهم ﴿وَلا تَحْسَبَنَّ الَّذِينَ قُتِلُوا فِي سَبِيلِ اللهِ أَمْواتاً بَلْ أَحْياءٌ عِنْدَ رَبِّهِمْ يُرْزَقُونَ﴾ حسبك بالله حاكما وبمحمد خصيما وبجبرئيل ظهيرا وسيعلم من سوى لك ومكنك من رقاب المسلمين ﴿بِئْسَ لِلظَّالِمِينَ بَدَلاً﴾ وأيكم ﴿شَرٌّ مَكاناً وَأَضْعَفُ جُنْداً﴾. ولئن جرت علي الدواهي مخاطبتك إني لأستصغر قدرك وأستعظم تقريعك وأستكبر توبيخك لكن العيون عبرى والصدور حرى ألا فالعجب كل العجب لقتل حزب الله النجباء بحزب الشيطان الطلقاء فهذه الأيدي تنطف من دمائنا والأفواه تتحلب من لحومنا وتلك الجثث الطواهر الزواكي تنتابها العواسل وتعفوها أمهات الفراعل ولئن اتخذتنا مغنما لتجدنا وشيكا مغرما حين لا تجد إلا ما قدمت ﴿وَما رَبُّكَ بِظَلاَّمٍ لِلْعَبِيدِ﴾ فإلى الله المشتكى وعليه المعول فكد كيدك واسع سعيك وناصب جهدك فو الله لا تمحو ذكرنا ولا تميت وحينا ولا تدرك أمدنا ولا ترحض عنك عارها وهل رأيك إلا فند وأيامك إلا عدد وجمعك إلا بدد يوم يناد المناد ﴿أَلا لَعْنَةُ اللهِ عَلَى الظَّالِمِينَ﴾ فالحمد لله الذي ختم لأولنا بالسعادة ولآخرنا بالشهادة والرحمة ونسأل الله أن يكمل لهم الثواب ويوجب لهم المزيد ويحسن علينا الخلافة إنه رحيم ودود و ﴿حَسْبُنَا اللهُ وَنِعْمَ الْوَكِيلُ﴾. فقال يزيد: يا صيحة تحمد من صوائح ما أهون الموت على النوائح.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 45, S. 133–135 (nach al-Luhūf des Ibn Ṭāwūs und anderen)
via Al-Ghadir
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