ʿAlī b. al-Ḥusain [Imām Zain al-ʿĀbidīn] (as.) sagte:
"Ich saß an jenem Abend, an dessen Morgen mein Vater getötet wurde, während meine Tante väterlicherseits Zainab bei mir war und mich pflegte und sich mein Vater in eines seiner Zelte zurückzog. Ǧuwain, ein Bediensteter von Abū Ḏarr al-Ġifārī, war bei ihm und kümmerte sich um sein Schwert und besserte es aus. Mein Vater sprach:
*›O Zeit, Pfui wegen eines Freundes wie dir. Wie viele hast du bei Sonnenaufgang und am Abend an Gefährten oder Suchenden, die getötet wurden, und doch gibt sich die Zeit mit keinem Ersatz zufrieden. Die Sache steht nur dem Erhabenen zu, und jedes Lebewesen betritt meinen Weg.‹*
Er wiederholte es zwei- oder dreimal, bis ich es verstand und erkannte, was er meinte. Tränen überkamen mich, doch ich drängte sie zurück und band mich an das Schweigen und wusste, dass das Unheil bereits seinen Lauf genommen hatte.
Was meine Tante väterlicherseits betrifft, so hörte sie das, was ich hörte, denn sie war eine Frau und die Feinfühligkeit und das Trauern sind ein Merkmal der Frauen. So konnte sie sich nicht beherrschen und sprang auf, ihr Gewand hinter sich herziehend, unverschleiert, bis sie dann zu ihm kam und sprach:
*›Welch ein Verlust, hätte doch der Tod meinem Leben ein Ende bereitet! Heute sind meine Mutter FāṭimaFaṭima az-Zahrāʾ (as.)Tochter des Propheten (ṣ.), Herrin der Frauen der Welten.→ Alle Aḥādīṯ ansehen und mein Vater ʿAlī und mein Bruder al-Ḥasan dahingeschieden. O Nachfolger des Dahingegangenen und Rückhalt des Verbleibenden!‹*
Daraufhin schaute al-Ḥusain (as.) sie an und sprach zu ihr:
*›O Schwester, der Satan soll dir deine Besonnenheit nicht nehmen.‹*
Seine Augen füllten sich mit Tränen und er sprach:
*›Würde man den Wildvogel alleine lassen, dann würde er schlafen.‹*
Sie sprach:
*›Wehe mir, wird dir deine Seele mit Gewalt entrissen werden? Das ist noch schmerzhafter für mein Herz und belastender für meine Seele!‹*
Dann schlug sie ihr Gesicht, griff nach ihrem Halsausschnitt, zerriss ihn und fiel ohnmächtig nieder. al-Ḥusain (as.) trat vor sie, goss Wasser auf ihr Gesicht und sprach zu ihr:
*›O Schwester, fürchte Gott und tröste dich mit dem Trost Gottes und wisse, dass die Bewohner der Erde sterben und die Bewohner des Himmels nicht verweilen und dass alles ein Ende findet, außer Gottes Angesicht, Der die Schöpfung durch Seine Macht erschuf und die Geschöpfe auferweckt und sie zurückkehren und Er alleine ist einzigartig. Mein Vater, meine Mutter und mein Bruder sind besser als ich und für mich und für jeden Muslim ist Gottes GesandterProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen (s.) ein Vorbild.‹*
Er tröstete sie mit diesem und ähnlichem und sprach zu ihr:
*›O Schwester, ich habe einen Eid geleistet, so erfülle meinen Eid. Zerreiß wegen mir kein Gewand und zerkratz wegen mir kein Gesicht und rufe wegen mir nicht Wehe und Verderben aus, wenn ich dahingeschieden bin.‹*
Danach brachte er sie herbei und ließ sie neben mir sitzen.
Dann ging er zu seinen Gefährten hinaus und befahl ihnen, ihre Zelte näher aneinander zu rücken, die Zeltseile ineinander zu stecken und zwischen den Zelten zu sein. So empfangen sie die Leute von einer einzigen Seite, während die Zelte hinter ihnen, zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken sind und sie umgeben, außer auf der Seite, von der ihr Feind zu ihnen kommt.
Er (as.) kehrte an seinen Platz zurück und stand die ganze Nacht, betete, bat um Vergebung, sprach Bittgebete und flehte demütig. Und seine Gefährten standen ebenso, beteten, sprachen Bittgebete und baten um Vergebung."
قالَ عليُّ بنُ الحسينِ عليهما السلام :
«إِنِّي لَجالسٌ في تلكَ العشيّةِ الّتي قُتِلَ أبي في صبيحتِها ، وعندي عمّتي زينبُ تمرّضني ، إِذِ اعتزلَ أبي في خباءٍ له وعندَه جُويْنٌ مولى أبي ذرٍّ الغفاري وهويُعالجُ سيفَه ويُصلِحُه وأبي يقولُ : يَادَهْرُ أُفٍّ لَكَ مِنْ خَلِيْلِ كَمْ لكَ بالإشراقِ وَالأصِيْلِ مِنْ صَاحِبٍ أوْ طَالِبِ قَتِيْلِ وَالدَّهْرُ لا يَقْنَعُ بالْبَدِيْل وإِنَّمَا الأمْرُ إِلى الجَلِيْلِ وَكلُّ حَيٍّ سَالِكٌ سَبِيْلِيْ فأعادَها مرّتينِ أو ثلاثاً حتّى فهِمْتُها وعَرفْتُ ما أرادَ ، فخنقَتْني العَبْرةُ فردَدْتُها ولزمتُ السُّكوتَ ، وعلمتُ أنّ البلاءَ قد نزلَ ، وأمّا عمّتي فإنّها سَمِعَتْ ماسَمِعْتُ وهيَ امرأةٌ ومن شأنِ النساءِ الرّقّةُ والجَزعُ ، فلم تَملِكْ نفسَها أنْ وَثَبَتْ تجرُّثوبَها وإِنّها لَحاسرة ، حتّى انتهتْ إِليه فقالتْ : وا ثكْلاه! ليتَ الموتَ أعدمَني الحياةَ ، اليومَ ماتَتْ أُمِّي فاطمةُ وأبي عليٌّ وأخي الحسنُ ، يا خليفةَ الماضِي وثِمالَ الباقي. فنظرَ إِليها الحسينُ عليه السلام فقالَ لها : يا أُخيَّةُ لا يذْهِبَنَ حلمَكِ الشّيطانُ ، وتَرَقْرَقَتْ عيناه بالدُموعِ وقالَ : لو تُرِكَ القَطَا لَنامَ ؛ فقالتْ : يا ويلتاه! أفتُغتصبُ نفسُكَ اغتصاباً؟! فذاكَ أقْرَحُ لِقَلبي وأشدُّ على نفسي. ثمّ لطمتْ وجهَها وهَوَتْ إلى جيبِها فشقّتْه وخرّتْ مغشيّاً عليها. فقامَ إِليها الحسينُ عليه السلام فصبّ على وجهها الماءَ وقالَ لها : يا أُختاه! اتّقي الله وتعَزَّيْ بعزاءِ اللّهِ ، واعْلمي أنّ أهَلَ الأرضِ يموتونَ وأهلَ السّماءِ لا يَبْقَوْنَ ، وأنَّ كلَّ شيءٍ هالكٌ إلاّ وجهَ الله الّذي خلقَ الخلقَ بقدرتهِ ، ويبعثُ الخلقَ ويعودونَ ، وهو فردٌ وحدَه ، أبي خيرٌ منِّي ، وأُمِّي خيرٌ منِّي ، وأخي خيرٌ منِّي ، ولي ولكلِّ مسلمٍ برسولِ اللّهِ صلى الله عليه وآله أُسوةٌ. فعزّاها بهذا ونحوِه وقالَ لها : يا أُخيّةُ إِنِّي أقسمتُ فأبِرِّي قَسَمي ، لا تَشُقِّي عليَّ جيباً ، ولا تَخْمشي عليَّ وجهاً ، ولا تَدْعي عليَّ بالويلِ والثّبورِ إِذا أنا هلكتُ. ثمّ جاءَ بها حتّى أجلسَها عندي. ثمّ خرجَ إِلى أصحابه فأمرَهم أَن يُقَرِّبَ بعضُهم بيوتَهم من بعضٍ ، وأن يُدخِلوا الأطنابَ بعضها في بعضٍ ، وأن يكونوا بينَ البيوتِ ، فيستقبلونَ القومَ من وجهٍ واحدٍ والبيوتُ من ورائهم وعن أيْمانِهم وعن شمائِلهم قد حَفّتْ بهم إلاّ الوجهَ الّذي يأْتيهم منه عدوُّهم. ورجعَ عليه السلام إِلى مكانِه فقامَ الليلَ كلَّه يُصلّي ويستغفرُ ويدعو ويتضرّعُ ، وقامَ أصحابُه كذلكَ يُصَلّونَ ويدعونَ ويستغفرونَ »
Quelle
al-Iršād (aš-Šaiḫ al-Mufīd), B. 2, S. 93–94