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18. Rabīʿ aṯ-Ṯānī 1448n.H.
1. Okt. 2026
4 Min Lesezeit· 720 Wörter
Schrift:
Al-Ḫarāʾiǧ wa-l-ǧarāʾiḥ, überliefert von Aḥmad b. Abī Rauḥ, der sagte:
"Eine Frau aus Dīnawar schickte nach mir. Ich ging zu ihr, und sie sagte: 'Ibn Abī Rauḥ, du bist der Zuverlässigste in unserer Gegend an Religion und Gottesfurcht, und ich will dir ein anvertrautes Gut übergeben, das ich dir auf den Nacken lege, dass du es überbringst und besorgst.' Ich sagte: 'Ich tue es, so Gott, der Erhabene, will.' Sie sagte: 'Dies sind Dirham in diesem versiegelten Beutel. Öffne ihn nicht und sieh nicht hinein, bis du ihn dem überbracht hast, der dir sagt, was darin ist. Und dies ist mein Ohrring, er ist zehn Dinar wert, und darin sind drei Perlen, die zehn Dinar wert sind. Und ich habe an den Herrn der Zeit ein Anliegen, von dem ich will, dass er es mir mitteilt, bevor ich ihn danach frage.' Ich sagte: 'Und was ist das Anliegen?' Sie sagte: 'Zehn Dinar, die meine Mutter bei meiner Hochzeit geliehen hat. Ich weiß nicht, von wem sie sie geliehen hat, und ich weiß nicht, wem ich sie zurückgeben soll. Wenn er es dir mitteilt, so gib sie dem, dem er dir zu geben befiehlt.' Ich sagte bei mir: 'Und wie soll ich zu Ǧaʿfar b. ʿAlī sagen?' Dann sagte ich: 'Dies sei die Prüfung zwischen mir und Ǧaʿfar b. ʿAlī.' Ich nahm das Geld und brach auf, bis ich nach Bagdad kam. Ich ging zu Ḥāǧiz b. Yazīd al-Waššāʾ, grüßte ihn und setzte mich. Er sagte: 'Hast du ein Anliegen?' Ich sagte: 'Dies ist Geld, das mir übergeben wurde. Ich übergebe es dir nicht, bis du mir mitteilst, wie viel es ist und wer es mir gegeben hat. Wenn du es mir mitteilst, übergebe ich es dir.' Er sagte: 'Aḥmad b. Abī Rauḥ, geh damit nach Surra-man-raʾā.' Ich sagte: 'Es gibt keinen Gott außer Gott! Das ist das Größte, was ich wollte.' Ich brach auf und kam nach Surra-man-raʾā. Ich sagte: 'Ich beginne mit Ǧaʿfar.' Dann überlegte ich und sagte: 'Ich beginne mit ihnen. Kommt die Prüfung von ihnen, [gut], sonst gehe ich zu Ǧaʿfar.' Ich näherte mich dem Haus Abū Muḥammads, da kam ein Diener zu mir heraus und sagte: 'Bist du Aḥmad b. Abī Rauḥ?' Ich sagte: 'Ja.' Er sagte: 'Lies dieses Blatt.' Und darauf stand geschrieben: 'Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Ibn Abī Rauḥ, ʿĀtika, die Tochter ad-Dairānīs, hat dir einen Beutel anvertraut, in dem nach deiner Meinung tausend Dirham sind. Es ist anders, als du meinst. Du hast darin das Anvertraute bewahrt, hast den Beutel nicht geöffnet und nicht gewusst, was darin ist. Darin sind tausend Dirham und fünfzig Dinar. Und bei dir ist ein Ohrring, von dem die Frau meinte, er sei zehn Dinar wert. Sie hat recht, mit den beiden Steinen, die darin sind. Und darin sind drei Perlen, deren Kaufpreis zehn Dinar war und die mehr wert sind. So gib das unserer Dienerin Soundso, denn wir haben es ihr geschenkt. Und geh nach Bagdad und übergib das Geld al-Ḥāǧiz und nimm von ihm, was er dir für deinen Unterhalt bis zu deinem Haus gibt. Was die zehn Dinar betrifft, von denen sie meinte, ihre Mutter habe sie bei ihrer Hochzeit geliehen und sie wisse nicht, wem sie gehören: Vielmehr weiß sie, wem sie gehören, nämlich Kulṯūm, der Tochter Aḥmads, und die ist eine Nāṣibitin [Feindin der Ahl al-BaitAhl al-Bait (as.)Die Leute des Hauses — die reine Familie des Propheten (ṣ.).→ Verwandte Aḥādīṯ]. Da hatte sie Bedenken, sie ihr zu geben, und wollte sie unter ihre Schwestern verteilen und bat uns darum um Erlaubnis. So soll sie sie unter die Schwachen ihrer Schwestern verteilen. Und kehre nicht wieder zurück, Ibn Abī Rauḥ, zum Bekenntnis zu Ǧaʿfar und zur Prüfung für ihn. Und kehr in dein Haus zurück, denn dein Onkel ist gestorben, und Gott hat dir seine Familie und sein Vermögen beschert.' Ich kehrte nach Bagdad zurück und gab Ḥāǧiz den Beutel. Er wog ihn, und darin waren tausend Dirham und fünfzig Dinar. Er gab mir dreißig Dinar und sagte: 'Mir ist befohlen worden, sie dir für deinen Unterhalt zu geben.' Ich nahm sie und kehrte an den Ort zurück, an dem ich abgestiegen war, und da war schon jemand zu mir gekommen, der mir mitteilte, dass mein Onkel gestorben sei und meine Familie mir befehle, zu ihnen zurückzukehren. Ich kehrte zurück, und siehe, er war gestorben, und ich erbte von ihm dreitausend Dinar und hunderttausend Dirham."
يج: روي عن أحمد بن أبي روح قال:
وجهت إلي امرأة من أهل دينور فأتيتها فقالت: يا بن أبي روح أنت أوثق من في ناحيتنا دينا وورعا وإني اريد أن اودعك أمانة أجعلها في رقبتك تؤديها وتقوم بها، فقلت: أفعل إن شاء الله تعالى فقالت: هذه دراهم في هذا الكيس المختوم لا تحله ولا تنظر فيه حتى تؤديه إلى من يخبرك بما فيه، وهذا قرطي يساوي عشرة دينانير وفيه ثلاث حبات يساوي عشرة دنانير، ولي إلى صاحب الزمان حاجة اريد أن يخبرني بها قبل أن أسأله عنها، فقلت وما الحاجة؟ قالت: عشرة دنانير استقرضتها امي في عرسي لا أدري ممن استقرضتها ولا أدري إلى من أدفعها فان أخبرك بها فادفعها إلى من يأمرك بها. قال فقلت في نفسي: وكيف أقول لجعفر بن علي، فقلت: هذه المحنة بيني وبين جعفر بن علي فحملت المال وخرجت حتى دخلت بغداد فأتيت حاجز بن يزيد الوشاء فسلمت عليه وجلست قال: ألك حاجة؟ قلت: هذا مال دفع إلي لا أدفعه إليك حتى تخبرني كم هو ومن دفعه إلي؟ فان أخبرتني دفعته إليك، قال: يا أحمد بن أبي روح توجه به إلى سر من رأى فقلت: لا إله إلا الله لهذا أجل شئ أردته فخرجت ووافيت سر من رأى فقلت: أبدأ بجعفر ثم تفكرت فقلت: أبدأ بهم فان كانت المحنة من عندهم وإلا مضيت إلى جعفر، فدنوت من دار أبي محمد فخرج إلي خادم فقال: أنت أحمد بن أبي روح؟ قلت: نعم، قال: هذه الرقعة اقرأها فإذا فيها مكتوب: بسم الله الرحمن الرحيم يا بن أبي روح أودعتك عاتكة بنت الديراني كيسا فيه ألف درهم بزعمك، وهو خلاف ماتظن وقد أديت فيه الامانة، ولم تفتح الكيس ولم تدر ما فيه، وفيه ألف درهم وخمسون دينارا، ومعك قري زعمت المرأة أنه يساوي عشرة دنانير، صدقت مع الفصين اللذين فيه، وفيه ثلاث حبات لؤلؤ شراؤها عشرة دنانير وتساوي أكثر فادفع ذلك إلى خادمتنا إلى فلانة فانا قد وهبناه لها، وصر إلى بغداد وادفع المال إلى الحاجز وخذ منه مايعطيك لنفقتك إلى منزلك، وأما عشرة الدنانير التي زعمت أن امها استقرضتها في عرسها وهي لا تدري من صاحبها بل هي تعلم لمن هي لكلثوم بنت أحمد وهي ناصبية فتحرجت أن تعطيها وأحبت أن تقسمها في أخواتها فأستأذنتنا في ذلك فلتفرقها في ضعفاء أخواتها. ولا تعودن يا ابن أبي روح إلى القول بجعفر والمحنة له، وارجع إلى منزلك فان عمك قد مات، وقد رزقك الله أهله وماله فرجعت إلى بغداد، وناولت الكيس حاجزا فوزنه فاذا فيه ألف درهم وخمسون دينارا فناولني ثلاثين دينارا وقال: امرت بدفعها إليك لنفقتك فأخذتها وانصرفت إلى الموضع الذي نزلت فيه وقد جاءني من يخبرني أن عمي قد مات وأهلي يأمروني بالانصراف إليهم فرجعت فاذا هو قد مات وورثت منه ثلاثة آلاف دينار ومائة ألف درهم.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 51, S. 295–296, Ḥadīṯ 11 (nach al-Ḫarāʾiǧ wa-l-ǧarāʾiḥ)
via Al-Ghadir
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