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Schrift:
Ar-Rāwandī berichtet in al-Ḫarāʾiǧ: Muḥammad b. Yūsuf aš-Šāšī überliefert:
"Als ich aus dem Irak zurückkehrte, war bei uns in Marw ein Mann namens Muḥammad b. al-Ḥuṣain al-Kātib, der Geld für den Ġarīm [wörtlich: Schuldner oder Gläubiger. Zur Deutung des Deckworts siehe den Quellenhinweis] gesammelt hatte. Er fragte mich nach dessen Angelegenheit, und ich berichtete ihm, was ich an Zeichen gesehen hatte. Er sagte:
Ich habe Geld für den Ġarīm, was befiehlst du mir? Ich sagte: Schicke es an Ḥāǧiz. Er sagte: Steht über Ḥāǧiz noch jemand? Ich sagte: Ja, der Šaiḫ. Er sagte: Wenn Gott mich danach fragt, sage ich dann, du habest es mir befohlen? Ich sagte: Ja.
Ich ging von ihm fort und traf ihn nach Jahren wieder. Er sagte: Siehe, ich ziehe in den Irak und habe Geld für den Ġarīm bei mir, und ich lasse dich wissen: Ich habe zweihundert Dinar durch al-ʿĀbid b. Yaʿlā al-Fārisī und Aḥmad b. ʿAlī al-Kulṯūmī geschickt, dem Ġarīm darüber geschrieben und ihn um das Gebet gebeten. Da kam die Antwort auf das, was ich geschickt hatte. Im Schreiben stand, dass ihm bei mir tausend Dinar zustanden, dass ich ihm zweihundert Dinar geschickt hätte, weil ich zweifelte, und dass der Rest ihm bei mir bleibe. Und es war, wie er beschrieb. Er sagte: Wenn du mit jemandem Geschäfte machen willst, so wende dich an Abū l-Ḥusain al-Asadī in Ray.
Ich sagte: War es so, wie er dir schrieb? Er sagte: Ja. Ich hatte zweihundert Dinar geschickt, weil ich zweifelte, und Gott nahm meinen Zweifel von mir. Zwei oder drei Tage danach kam die Nachricht vom Tod Ḥāǧiz'. Ich ging zu ihm und teilte ihm den Tod Ḥāǧiz' mit, da wurde er bekümmert. Ich sagte: Sei nicht bekümmert, denn das lag in seinem Schreiben an dich: zum einen, dass er dich wissen ließ, das Geld seien tausend Dinar, zum anderen, dass er dir befahl, mit al-Asadī Geschäfte zu machen, weil er den Tod Ḥāǧiz' wusste."
روى محمد بن يوسف الشاشي أنني لما انصرفت من العراق كان عندنا رجل بمرو يقال له:
محمد بن الحصين الكاتب، وقد جمع مالا للغريم، قال: فسألني عن أمره فأخبرته بما رأيته من الدلائل فقال: عندي مال للغريم فما تأمرني؟ فقلت: وجه إلى حاجز فقال لي: فوق حاجز أحد؟ فقلت: نعم الشيخ فقال: إذا سألني الله عن ذلك أقول إنك أمرتني؟ قلت: نعم، وخرجت من عنده فلقيته بعد سنين فقال: هو ذا أخرج إلى العراق ومعي مال للغريم، واعلمك أني وجهت بمأتي دينار على يد العابد بن يعلى الفارسي وأحمد بن علي الكلثومي وكتبت إلى الغريم بذلك وسألته الدعاء فخرج الجواب بما وجهت، ذكر أنه كان له قبلي ألف دينار وأني وجهت إليه بمأتي دينار لاني شككت [و] أن الباقي له عندي، فكان كما وصف، قال: إن أردت أن تعامل أحدا فعليك بأبي الحسين الاسدي بالري فقلت: أكان كما كتب إليك؟ قال: نعم، وجهت بمأتي دينار لاني شككت فأزال الله عني ذلك، فورد موت حاجز بعد يومين أو ثلاثة فصرت إليه وأخبرته بموت حاجز فاغتم فقلت: لا تغتم فان ذلك في توقيعه إليك وإعلامه أن المال ألف دينار والثانية أمره بمعاملة الاسدي لعلمه بموت حاجز.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 51, S. 294, Ḥadīṯ 5 (nach al-Ḫarāʾiǧ wa-l-Ǧarāʾiḥ)
Quellenhinweis: Der Bericht nennt den Empfänger der Gelder und Briefe Ġarīm. Die Deutung von Ġarīm als Deckwort für den Herrn der Sache beruht auf der ausdrücklichen Erklärung in Biḥār 51, S. 297–298, Ḥadīṯ 15, nicht auf einer Namensnennung in diesem Bericht. Die Zuordnung zum Mahdī ist deshalb als Zusammenhangsdeutung gekennzeichnet. Der als Šaiḫ bezeichnete Mann wird nicht mit einem bestimmten Gesandten gleichgesetzt. [و] steht in der digitalen Abschrift in Herausgeberklammern. Der Schluss deutet die Anweisung im Schreiben aus Sicht aš-Šāšīs nach der Nachricht vom Tod Ḥāǧizʾ, er ist kein zusätzlicher Ausspruch des Imāms. Digitale Abschrift, kein Scanvergleich. Digitale Fundstelle: https://lib.eshia.ir/71860/51/294