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20. Rabīʿ aṯ-Ṯānī 1448n.H.
2. Okt. 2026
5 Min Lesezeit· 1015 Wörter
Schrift:
Ibn Ṭāwūs berichtet in Faraǧ al-Mahmūm: Mit unserer Kette bis zum Šaiḫ Abū Ǧaʿfar [Muḥammad] b. Ǧarīr aṭ-Ṭabarī in dessen Buch, der sagte: Es berichtete uns Abū Ǧaʿfar Muḥammad b. Hārūn b. Mūsā at-Talʿukbarī: Es berichtete mir Abū l-Ḥusain b. Abī l-Baġl al-Kātib [der Schreiber], der sagte:
"Ich übernahm ein Amt von Abū Manṣūr b. Ṣāliḥān, und zwischen mir und ihm geschah etwas, das mich zwang, mich zu verbergen. Er ließ nach mir suchen und setzte mich in Furcht, und ich blieb verborgen und in Angst. Dann begab ich mich in der Nacht zum Freitag zu den Gräbern der Quraiš [den Gräbern der Imāme al-Kāẓim und al-Ǧawād (as.) in Bagdad] und beschloss, dort die Nacht im Bittgebet und Flehen zu verbringen. Es war eine Nacht mit Wind und Regen. Ich bat Abū Ǧaʿfar, den Verwalter, die Tore zu schließen und sich zu bemühen, den Ort leer zu machen, damit ich mit meinem Bittgebet und Flehen allein sein könne und sicher vor dem Eintreten eines Menschen, vor dem ich nicht sicher war und dem ich nicht begegnen wollte. Er tat es und verriegelte die Tore. Es wurde Mitternacht, und es kam so viel Wind und Regen, dass die Leute vom Ort fernblieben, und ich blieb im Bittgebet, in der Besuchsandacht [der Andacht am Grab] und im Gebet. Während ich so war, hörte ich Schritte beim Grab unseres Herrn Mūsā [al-Kāẓim] (as.), und da war ein Mann, der die Besuchsandacht verrichtete. Er grüßte Ādam und die Propheten der Entschlossenheit [Ulū l-ʿAzm], dann die Imāme einen nach dem anderen, bis er zum Herrn der Zeit (as.) kam, und ihn nannte er nicht. Ich wunderte mich darüber und sagte zu ihm: Vielleicht hat er ihn vergessen oder kennt ihn nicht, oder das ist die Lehre dieses Mannes. Als er mit seiner Besuchsandacht fertig war, betete er zwei Gebetseinheiten und kam zu mir herüber zum Grab unseres Herrn Abū Ǧaʿfar [al-Ǧawād] (as.), verrichtete die Besuchsandacht wie jene und mit jenem Gruß und betete zwei Gebetseinheiten. Ich fürchtete mich vor ihm, da ich ihn nicht kannte. Ich sah einen jungen Mann von vollkommener Gestalt in weißen Kleidern, mit einem Turban, dessen Ende unter dem Kinn durchgezogen war, mit herabhängendem Zipfel und einem über die Schulter gelegten, herabhängenden Umhang. Er sagte: O Abū l-Ḥusain b. Abī l-Baġl, warum lässt du das Bittgebet um Erleichterung außer Acht? Ich sagte: Was ist das, mein Herr? Er sagte: Du betest zwei Gebetseinheiten und sagst: O Du, der das Schöne offenbart und das Hässliche bedeckt, o Du, der für die Verfehlung nicht zur Rechenschaft zieht und den Vorhang nicht zerreißt, o Großer an Gnade, o Freigebiger im Verzeihen, o Gütiger im Nachsehen, o Weiter in der Vergebung, o Du, der die beiden Hände mit Erbarmen ausbreitet, o Ziel jeder vertraulichen Rede, o Ende jeder Klage, o Hilfe jedes Hilfesuchenden, o Du, der mit den Gnaden beginnt, bevor sie verdient sind. O mein Herr, zehnmal. O mein Gebieter, zehnmal. O mein Schutzherr, zehnmal. O mein Ziel, zehnmal. O Du äußerstes Ziel meines Begehrens, zehnmal. Ich bitte Dich bei diesen Namen und bei Muḥammad und seiner reinen Familie, dass Du meine Bedrängnis nimmst, meinen Kummer zerstreust, meine Trauer wendest und meine Lage in Ordnung bringst. Danach betest du, was du willst, und bittest um dein Anliegen. Dann legst du deine rechte Wange auf die Erde und sagst hundertmal in deiner Niederwerfung: O Muḥammad, o ʿAlī, o ʿAlī, o Muḥammad, genügt mir, denn ihr beide genügt mir, und helft mir, denn ihr beide seid meine Helfer. Dann legst du deine linke Wange auf die Erde und sagst hundertmal: Komm mir zu Hilfe, und wiederholst es oft, und sagst: Hilfe, Hilfe, Hilfe, bis der Atem ausgeht, und hebst den Kopf. Dann wird Gott in Seiner Großmut dein Anliegen erfüllen, so Gott will. Als ich mich mit dem Gebet und dem Bittgebet beschäftigte, ging er hinaus. Als ich fertig war, ging ich zu Abū Ǧaʿfar hinaus, um ihn nach dem Mann zu fragen und wie er hereingekommen sei. Da sah ich die Tore in ihrem Zustand, geschlossen und verriegelt. Ich wunderte mich darüber und sagte: Vielleicht hat er hier übernachtet, und ich wusste es nicht. Ich kam zu Abū Ǧaʿfar, dem Verwalter, der aus dem Ölraum zu mir herauskam, und fragte ihn nach dem Mann und seinem Eintreten. Er sagte: Die Tore sind verriegelt, wie du siehst, ich habe sie nicht geöffnet. Da erzählte ich ihm die Geschichte, und er sagte: Das ist unser Herr, der Herr der Zeit, Gottes Segen auf ihm. Ich habe ihn mehrmals in einer solchen Nacht gesehen, wenn der Ort leer von Menschen war. Ich bedauerte, was mir von ihm entgangen war, und ging gegen Anbruch der Morgendämmerung hinaus und begab mich nach al-Karḫ an den Ort, an dem ich mich verborgen hatte. Noch bevor es Vormittag wurde, suchten die Leute Ibn aṣ-Ṣāliḥāns mich zu treffen und fragten meine Freunde nach mir, und sie hatten eine Zusicherung des Wesirs bei sich und ein Schreiben von seiner Hand mit allem Guten. Ich erschien bei ihm mit einem Vertrauten unter meinen Freunden. Er stand auf, umarmte mich und behandelte mich, wie ich es von ihm nicht kannte, und sagte: Ist deine Lage so weit gekommen, dass du mich beim Herrn der Zeit, Gottes Segen auf ihm, anklagst? Ich sagte: Es gab von mir ein Bittgebet und ein Flehen. Er sagte: Wehe dir! Ich habe gestern Nacht, das heißt in der Nacht zum Freitag, meinen Herrn, den Herrn der Zeit, Gottes Segen auf ihm, im Traum gesehen, wie er mir alles Gute befahl und mich dabei so hart anfuhr, dass ich mich fürchtete. Da sagte ich: Es gibt keinen Gott außer Gott. Ich bezeuge, dass sie die Wahrheit und das Äußerste der Wahrheit sind. Ich habe gestern Nacht unseren Herrn im Wachen gesehen, und er sagte mir so und so. Und ich schilderte, was ich im Heiligtum gesehen hatte. Er wunderte sich darüber, und es gingen von ihm große und schöne Dinge in dieser Sache aus, und ich erreichte bei ihm, was ich nicht erwartet hatte, durch den Segen unseres Herrn, des Herrn der Zeit, Gottes Segen auf ihm."
وباسنادنا إلى الشيخ أبي جعفر [محمد] بن جرير الطبري في كتابه قال: حدثنا أبو جعفر محمد بن هارون بن موسى التلعكبري قال: حدثني أبو الحسين بن أبي البغل الكاتب قال: تقلدت عملا من أبي منصور بن صالحان وجرى بيني وبينه ما أوجبت استتاري فطلبي وأخافني فمكثت مستترا خائفا ثم قصدت مقابر قريش ليلة الجمعة واعتمدت المبيت هناك للدعاء والمسألة وكانت ليلة ريح ومطر فسألت أبا جعفر القيم أن يغلق الابواب وأن يجتهد في خلوة الموضع لاخو بما اريده من الدعاء والمسألة وأمن من دخول إنسان مما لم آمنه وخفت من لقائي له ففعل وقفل الابواب وانتصف الليل وورد من الريح والمطر ماقطع الناس عن الموضع ومكثت أدعو وأزور واصلي. فبينا أنا كذلك إذ سمعت وطئا عنده مولانا موسى (ع) وإذا رجل يزور فسلم على آدم واولي العزم: ثم الائمة واحدا واحدا إلى أن انتهى إلى صاحب الزمان (ع) فلم يذكره فعجبت من ذلك وقلت له: لعله نسي أو لم يعرف؟ أو هذا مذهب لهذا الرجل. فلما فرغ من زيارته صلى ركعتين وأقبل إلي عند مولانا أبي جعفر (ع) فزار مثل تلك الزيارة وذلك السلام. وصلى ركعتين وأنا خائف منه إذا لم أعرفه ورأيته شابا تاما من الرجال عليه ثياب بيض وعمامة محنك وذؤابة ورداء على كتفه مسبل فقال: يا أبا الحسين بن أبي البغل أين أنت عن دعاء الفرج فقلت: وما هو ياسيدي؟ فقال: تصلي ركعتين وتقول: يا من أظهر الجميل وستر القبيح، يامن لم يؤاخذ بالجريرة، ولم يهتك الستر، ياعظيم المن، ياكريم الصفح، ياحسن التجاوز، ياواسع المغفرة، يا باسط اليدين بالرحمة يامنتهى كل نجوى وياغاية كل شكوى ياعون كل مستعين يا مبتدئا بالنعم قبل استحقاقها يا رباه عشر مرات ياسيداه عشر مرات يامولياه عشر مرات ياغايتاه عشر مرات يامنتهى غاية رغبتاه عشر مرات أسألك بحق هذه الاسماء وبحق محمد وآله الطاهرين: إلا ما كشفت كربي ونفست همي وفرجت غمي وأصلحت حالي. وتدعو بعد ذلك ماشئت وتسأل حاجتك ثم تضع خدك الايمن على الارض وتقول مائة في سجودك: يا محمد يا علي! يا علي يامحمد! اكفياني فانكما كافياي، وانصراني فانكما ناصراي وتضع خدك الايسر على الارض وتقول مائة مرة أدركني وتكررها كثيرا وتقول: الغوث الغوث الغوث حتى ينقطع النفس وترفع رأسك فان الله بكرمه يقضي حاجتك إنشاء الله. فلما شغلت بالصلاة والدعاء خرج فلما فرغت خرجت إلى أبي جعفر لاسأله عن الرجل وكيف دخل؟ فرأيت الابواب على حالها مغلقة مقفلة فعجبت من ذلك وقلت: لعله بات ههنا ولم أعلم فانتهيت إلى أبي جعفر القيم فخرج إلى عندي من بيت الزيت فسألته عن الرجل ودخوله فقال: الابواب مقفلة كما ترى مافتحتها فحدثته بالحديث فقال: هذا مولانا صاحب الزمان صلوات الله عليه وقد شاهدته مرارا في مثل هذه الليلة عند خلوها من الناس. فتأسفت على مافاتني منه، وخرجت عند قرب الفجر، وقصدت الكرخ إلى الموضع الذي كنت مستترا فيه فما أضحى النهار إلا وأصحاب ابن الصالحان يلتمسون لقائي ويسألون عني أصدقائي ومعهم أمان من الوزير ورقعة بخطه فيها كل جميل فحضرته مع ثقة من أصدقائي عنده فقام والتزمني وعاملني بما لم أعهده منه وقال: انتهت بك الحال إلى أن تشكوني إلى صاحب الزمان صلوات الله عليه؟ فقلت: قد كان منئ دعاء ومسألة فقال: ويحك رأيت البارحة مولاي صاحب الزمان صلوات الله عليه في النوم يعني ليلة الجمعة وهو يأمرني بكل جميل ويجفو علي في ذلك جفوة خفتها. فقلت: لا إله إلا الله أشهد أنهم الحق ومنتهى الحق رأيت البارحة مولانا في اليقظة وقال لي كذا وكذا وشرحت مارأيته في المشهد فعجب من ذلك وجرت منه امور عظام حسان في هذا المعنى، وبلغت منه غاية مالم أظنه ببركة مولانا صاحب الزمان صلوات الله عليه.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 51, S. 304–306, Ḥadīṯ 19 (nach Faraǧ al-Mahmūm)

Quellenhinweis: Eigenständiger Bericht innerhalb der Sammelnummer 19 in Biḥār 51. Der Erzähler erkennt den Besucher zunächst nicht. Erst Abū Ǧaʿfar, der Verwalter des Heiligtums, bezeichnet ihn als Ṣāḥib az-Zamān. Die Zuordnung des gesprochenen Bittgebets zum Imām folgt dieser Aussage innerhalb des Berichts, nicht einer Selbstaussage des Besuchers. Der spätere Traum des Wesirs wird davon getrennt erzählt. [Muḥammad] in der Kette stammt aus einer Herausgeberergänzung. Die auffälligen digitalen Lesarten لاخو und عنده bleiben im arabischen Text unverändert. Deutsch gibt hier den erkennbaren Satzrahmen wieder, ohne einen Buchdruckfehler zu behaupten. Ebenso bleibt „ich sagte zu ihm“ für وقلت له stehen. Digitale Abschrift, kein Scanvergleich. Digitale Fundstelle: https://lib.eshia.ir/71860/51/304

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