20. Ḏū l-Ḥiǧǧa
6. Juni 2026
al-Iḫtiṣāṣ

Imām aṣ-Ṣādiq (as.)

Charakter und Ethik
1 Min Lesezeit· 142 Wörter
Schrift:
Es überlieferte Ḫulaid b. Aufā, dass Imām aṣ-Ṣādiq (as.) sprach: "Wer mit sich selbst eingenommen ist, der geht zugrunde. Und wer mit seiner [eigenen] Meinung eingenommen ist, der geht zugrunde. Denn ʿĪsā, der Sohn Maryams (as.), sprach: 'Ich behandelte die Kranken und heilte sie mit der Erlaubnis Allāhs. Und ich heilte den Blindgeborenen und den Aussätzigen mit der Erlaubnis Allāhs. Und ich behandelte die Toten und erweckte sie zum Leben mit der Erlaubnis Allāhs. Aber ich behandelte den Narren, und ich vermochte nicht, ihn instand zu setzen.' Man sprach: 'O Geist Allāhs, und was ist der Narr?' Er sprach: 'Der mit seiner Meinung und mit sich selbst Eingenommene, derjenige, der allen Vorzug für sich sieht und nicht gegen sich; und der allen Anspruch für sich begründet, sich selbst aber kein Recht auferlegt. Das ist der Narr, an dessen Heilung kein Mittel ist.'"
عن محمد بن محمد عن أبي جعفر عن محمد بن موسى عن علي بن إبراهيم عن إبراهيم بن هاشم عن أحمد بن محمد عن عبد الكريم بن عمرو عن خليد بن أوفى عن الإمام الصادق عليه السلام قال: من أعجب بنفسه هلك، ومن أعجب برأيه هلك، وإن عيسى ابن مريم عليه السلام قال: داويت المرضى فشفيتهم بإذن الله وأبرأت الأكمه و الأبرص بإذن الله وعالجت الموتى فأحييتهم بإذن الله وعالجت الأحمق فلم أقدر على إصلاحه، فقيل يا روح الله وما الأحمق؟ قال: المعجب برأيه ونفسه، الذي يرى الفضل كله له لا عليه ويوجب الحق كله لنفسه ولا يوجب عليها حقا فذاك الأحمق الذي لا حيلة في مداواته
Quelle
al-Iḫtiṣāṣ von al-Mufīd, S. 221
via Al-Ghadir