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Ibn Ṭāwūs berichtet im Falāḥ as-Sāʾil: Al-Karāǧakī erwähnt im Kanz al-Fawāʾid: Im Ḥadīṯ heißt es, dass Abū Ǧaʿfar al-Manṣūr an einem Freitag hinausging, gestützt auf die Hand aṣ-Ṣādiqs, Ǧaʿfar b. Muḥammads (as.). Da sagte ein Mann namens Rizām, der Freigelassene Ḫālid b. ʿAbdallāhs: "Wer ist dieser, dessen Ansehen so groß ist, dass der Befehlshaber der Gläubigen sich auf seine Hand stützt?" Man sagte ihm: "Das ist Abū ʿAbdallāh Ǧaʿfar b. Muḥammad aṣ-Ṣādiq, Gottes Segen auf ihm." Er sagte:
"Bei Gott, das wusste ich nicht. Ich wünschte, die Wange Abū Ǧaʿfars wäre eine Sandale für Ǧaʿfar." Dann stand er auf, trat vor al-Manṣūr und sagte zu ihm: "Darf ich fragen, Befehlshaber der Gläubigen?" Al-Manṣūr sagte zu ihm: "Frag diesen." Er sagte: "Ich will dich fragen." Al-Manṣūr sagte zu ihm: "Frag diesen." Da wandte sich Rizām dem Imām Ǧaʿfar b. Muḥammad (as.) zu und sagte zu ihm: "Sag mir, was es mit dem Gebet und seinen Grenzen auf sich hat." Aṣ-Ṣādiq (as.) sagte zu ihm: "Das Gebet hat viertausend Grenzen, für die du nicht zur Rechenschaft gezogen wirst." Er sagte: "Sag mir, was man nicht lassen darf und ohne das das Gebet nicht vollständig ist." Abū ʿAbdallāh (as.) sagte: "Das Gebet ist nur vollständig für den, der vollkommene Reinheit hat und reife Vollendung, der nicht aufwiegelt und nicht abweicht, der erkannt hat und deshalb stehen geblieben ist, der sich gedemütigt hat und deshalb fest geworden ist. So steht er zwischen Verzweiflung und Hoffnung, zwischen GeduldṢabr — GeduldStandhafte Geduld und Beharrlichkeit in Prüfung und Gehorsam.→ Verwandte Aḥādīṯ und Angst, als wäre die Verheißung für ihn geschaffen und die Drohung über ihn gekommen. Er hat seine Ehre hingegeben und sein Ziel vor Augen, er hat für Gott sein Herzblut hingegeben und zu Ihm hin jeden anderen Weg verlassen, ohne gezwungen zu sein. Er zerreißt die Bande der Sorge und blickt auf Den, zu Dem er strebt, zu Dem er gekommen ist und von Dem er Gabe erbittet. Wenn er damit kommt, so ist das jenes Gebet, das befohlen ist und von dem Kunde gegeben wurde. Und es ist das Gebet, das ﴾vom Schändlichen und Verwerflichen abhält﴿29:45 (29:45)." Da wandte sich al-Manṣūr Abū ʿAbdallāh (as.) zu und sagte zu ihm: "Abū ʿAbdallāh, wir schöpfen immer wieder aus deinem Meer und nähern uns dir. Du machst sehend aus der Blindheit und erhellst mit deinem Licht die Finsternis. Wir schwimmen in den Fluten deiner Heiligkeit und in deinem überströmenden Meer."
ذكر الكراجكي في كتاب كنز الفوائد قال:
جاء في الحديث أن أبا جعفر المنصور خرج في يوم جمعة متوكئا على يد الصادق جعفر بن محمد (ع) فقال رجل يقال له رزام مولى خالد بن عبد الله من هذا الذي بلغ من خطره ما يعتمد أمير المؤمنين على يده فقيل له هذا أبو عبد الله جعفر بن محمد الصادق صلى الله عليه فقال إني والله ما علمت لوددت أن خد أبي جعفر نعل لجعفر ثم قام فوقف بين يدي المنصور فقال له أسأل يا أمير المؤمنين فقال له المنصور سل هذا فقال إني أريدك بالسؤال فقال له المنصور سل هذا فالتفت رزام إلى الإمام جعفر بن محمد (ع) فقال له أخبرني عن الصلاة وحدودها فقال له الصادق (ع) للصلاة أربعة آلاف حد لست تؤاخذ بها فقال أخبرني بما لا يحل تركه ولا تتم الصلاة إلا به فقال أبو عبد الله (ع) لا تتم الصلاة إلا لذي طهر سابغ وتمام بالغ غير نازغ ولا زائغ عرف فوقف وأخبت فثبت فهو واقف بين اليأس والطمع والصبر والجزع كأن الوعد له صنع والوعيد به وقع بذل عرضه وتمثل غرضه وبذل في الله المهجة وتنكب إليه غير المحجة غير مرتغم بارتغام يقطع علائق الاهتمام بعين من له قصد وإليه وفد ومنه استرفد فإذا أتى بذلك كانت هي الصلاة التي بها أمر وعنها أخبر وإنها هي الصلاة التي ﴿تَنْهى عَنِ الْفَحْشاءِ وَالْمُنْكَرِ﴾ فالتفت المنصور إلى أبي عبد الله (ع) فقال له يا أبا عبد الله لا نزال من بحرك نغترف وإليك نزدلف تبصر من العمى وتجلو بنورك الطخياء فنحن نعوم في سبحات قدسك وطامي بحرك.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 47, S. 185–186, Ḥadīṯ 33 (nach Falāḥ as-Sāʾil des Ibn Ṭāwūs)