3 Min Lesezeit· 534 Wörter
Schrift:
Aš-Šaiḫ al-Mufīd berichtet im Iršād: Die Überlieferer der Nachrichten berichten, dass al-Manṣūr dem Kämmerer ar-Rabīʿ befahl, Abū ʿAbdallāh (as.) herbeizuholen. Er holte ihn, und als al-Manṣūr ihn erblickte, sagte er zu ihm: "Gott töte mich, wenn ich dich nicht töte. Untergräbst du meine Herrschaft und sinnst auf mein Verderben?" Abū ʿAbdallāh (as.) sagte zu ihm: "Bei Gott, ich habe es nicht getan und nicht gewollt. Wenn dir so etwas zu Ohren gekommen ist, so von einem Lügner. Und hätte ich es getan: Yūsuf wurde Unrecht getan, und er vergab, Ayyūb wurde geprüft, und er harrte aus, Sulaimān wurde gegeben, und er dankte. Dies sind die Propheten Gottes, und auf sie geht deine Abkunft zurück." Da sagte al-Manṣūr zu ihm: "Ja. Komm herauf, hierher." Er kam herauf, und al-Manṣūr sagte zu ihm: "Der Soundso, Sohn des Soundso, hat mir über dich berichtet, was ich erwähnt habe." Er sagte:
"Lass ihn kommen, Befehlshaber der Gläubigen, dass er es mir ins Gesicht sagt." Der genannte Mann wurde geholt, und al-Manṣūr sagte zu ihm: "Hast du gehört, was du über Ǧaʿfar erzählt hast?" Er sagte: "Ja." Da sagte Abū ʿAbdallāh (as.) zu ihm: "So lass ihn darauf schwören." Al-Manṣūr sagte zu ihm: "Schwörst du?" Er sagte: "Ja", und begann mit dem Eid. Abū ʿAbdallāh (as.) sagte zu ihm: "Lass mich, Befehlshaber der Gläubigen, ich lasse ihn schwören." Er sagte zu ihm: "Tu es." Da sagte Abū ʿAbdallāh (as.) zu dem Verleumder: "Sprich: Ich sage mich los von der Macht und der Kraft Gottes und nehme Zuflucht zu meiner eigenen Macht und Kraft, wahrlich, Ǧaʿfar hat so und so getan." Er weigerte sich eine Weile, dann schwor er so, und er war noch nicht fort, da schlug er mit dem Fuß um sich. Abū Ǧaʿfar sagte: "Zieht ihn an seinem Fuß hinaus, Gott verfluche ihn."
Ar-Rabīʿ sagte: "Ich hatte Ǧaʿfar b. Muḥammad (as.) gesehen, wie er beim Eintreten zu al-Manṣūr die Lippen bewegte, und sooft er sie bewegte, legte sich der Zorn al-Manṣūrs, bis er ihn zu sich heranzog und mit ihm zufrieden war. Als Abū ʿAbdallāh (as.) von Abū Ǧaʿfar al-Manṣūr hinausging, folgte ich ihm und sagte zu ihm: 'Dieser Mann war einer der Zornigsten gegen dich. Als du aber bei ihm eintratst und die Lippen bewegtest, legte sich sein Zorn, sooft du sie bewegtest. Womit hast du sie bewegt?' Er sagte: 'Mit einem Bittgebet meines Großvaters al-Ḥusain b. ʿAlī (as.).' Ich sagte: 'Ich sei dein Lösegeld, welches Bittgebet ist das?' Er sagte: 'O meine Zuflucht in meiner Not, o meine Hilfe in meiner Bedrängnis, behüte mich mit Deinem Auge, das nicht schläft, und birg mich in Deinem Schutz, der nicht erstrebt werden kann.'" Ar-Rabīʿ sagte: "Ich habe mir dieses Bittgebet gemerkt, und keine Not ist über mich gekommen, dass ich nicht damit gebetet hätte, und es wurde mir Erleichterung. Und ich sagte zu Ǧaʿfar b. Muḥammad (as.): 'Warum hast du den Verleumder gehindert, bei Gott zu schwören?' Er sagte: 'Es war mir zuwider, dass Gott ihn sieht, wie er Ihn als Einen bekennt und preist, und dann Nachsicht mit ihm hat und seine Strafe aufschiebt. So ließ ich ihn schwören mit dem, was du gehört hast, und Gott ergriff ihn ﴾mit einem Griff, der alles übersteigt﴿69:10 (69:10).'"
روى نقلة الآثار أن المنصور لما أمر الربيع بإحضار أبي عبد الله (ع) فأحضره فلما بصر به المنصور قال له
قتلني الله إن لم أقتلك أتلحد في سلطاني وتبغيني الغوائل فقال له أبو عبد الله (ع) والله ما فعلت ولا أردت فإن كان بلغك فمن كاذب ولو كنت فعلت لقد ظلم يوسف فغفر وابتلي أيوب فصبر وأعطي سليمان فشكر فهؤلاء أنبياء الله وإليهم يرجع نسبك فقال له المنصور أجل ارتفع هاهنا فارتفع فقال له إن فلان بن فلان أخبرني عنك بما ذكرت فقال أحضره يا أمير المؤمنين ليوافقني على ذلك فأحضر الرجل المذكور فقال له المنصور أنت سمعت ما حكيت عن جعفر قال نعم فقال له أبو عبد الله (ع) فاستحلفه على ذلك فقال له المنصور أتحلف قال نعم وابتدأ باليمين فقال له أبو عبد الله (ع) دعني يا أمير المؤمنين أحلفه أنا فقال له افعل فقال أبو عبد الله (ع) للساعي قل برئت من حول الله وقوته والتجأت إلى حولي وقوتي لقد فعل كذا وكذا جعفر فامتنع منها هنيئة ثم حلف بها فما برح حتى ضرب برجله فقال أبو جعفر جروا برجله فأخرجوه لعنه الله قال الربيع وكنت رأيت جعفر بن محمد (ع) حين دخل على المنصور يحرك شفتيه وكلما حركهما سكن غضب المنصور حتى أدناه منه وقد رضي عنه فلما خرج أبو عبد الله (ع) من عند أبي جعفر المنصور اتبعته فقلت له إن هذا الرجل كان من أشد الناس غضبا عليك فلما دخلت عليه وأنت تحرك شفتيك كلما حركتهما سكن غضبه فبأي شيء كنت تحركهما قال بدعاء جدي الحسين بن علي (ع) قلت جعلت فداك وما هذا الدعاء قال يا عدتي عند شدتي ويا غوثي في كربتي احرسني بعينك التي لا تنام واكنفني بركنك الذي لا يرام قال الربيع فحفظت هذا الدعاء فما نزلت بي شدة قط إلا دعوت به ففرج قال وقلت لجعفر بن محمد (ع) لم منعت الساعي أن يحلف بالله قال كرهت أن يراه الله يوحده ويمجده فيحلم عنه ويؤخر عقوبته فاستحلفته بما سمعت فأخذه الله ﴿أَخْذَةً رابِيَةً﴾.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 47, S. 174–175, Ḥadīṯ 21 (nach al-Iršād des aš-Šaiḫ al-Mufīd)