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Schrift:
Aš-Šaiḫ al-Mufīd berichtet im Kitāb al-Iršād ohne Überliefererkette:
"Abū l-Ḥasan Mūsā (as.) war der gottesdienstlichste Mensch seiner Zeit, der rechtskundigste, der freigebigste in der Hand und der edelste in der Seele. Es wird überliefert, dass er die freiwilligen Nachtgebete verrichtete und sie an das Morgengebet anschloss, dann die Nachgebete sprach, bis die Sonne aufging, und sich vor Gott niederwarf und den Kopf aus der Niederwerfung und dem Lobpreis nicht erhob, bis sich die Sonne dem Mittagsstand näherte. Er betete viel und sagte: 'Mein Gott, ich bitte Dich um Ruhe beim Tod und um Vergebung bei der Abrechnung', und wiederholte das. Zu seinen Bittgebeten (as.) gehörte: 'Groß ist die Sünde von Deinem Diener, so sei schön die Vergebung von Dir.' Er weinte aus Furcht vor Gott, bis sein Bart von Tränen nass war. Er war der Mensch, der die Bande zu seiner Familie und seinen Verwandten am besten pflegte. Er suchte die Armen von Medina in der Nacht auf und trug ihnen den Korb mit Gold- und Silbermünzen, Mehl und Datteln und ließ es ihnen zukommen, ohne dass sie wussten, von welcher Seite es kam."
كان أبو الحسن موسى (ع) أعبد أهل زمانه، وأفقههم وأسخاهم كفا، وأكرمهم نفسا، وروي أنه كان يصلي نوافل الليل، ويصلها بصلاة الصبح، ثم يعقب حتى تطلع الشمس، ويخر لله ساجدا فلا يرفع رأسه من السجود والتحميد حتى يقرب زوال الشمس، وكان يدعو كثيرا فيقول:
اللهم إني أسألك الراحة عند الموت، والعفو عند الحساب، ويكرر ذلك، وكان من دعائه (ع): عظم الذنب من عبدك فليحسن العفو من عندك، وكان يبكي من خشية الله حتى تخضل لحيته بالدموع، وكان أوصل الناس لاهله ورحمه، وكان يفتقد فقراء المدينة في الليل، فيحمل إليهم الزبيل فيه العين والورق والادقة والتمور، فيوصل إليهم ذلك، ولا يعلمون من أي جهة هو.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 48, S. 101–102, Ḥadīṯ 5 (nach al-Iršād)