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Schrift:
Al-Iršād [aš-Šaiḫ al-Mufīd]:
"Abū Muḥammad al-Ḥasan [Imām al-ʿAskarī] erkrankte zu Beginn des Rabīʿ I des Jahres zweihundertsechzig und starb am Freitag, nach acht Tagen dieses Monats im genannten Jahr. Am Tag seines Todes war er achtundzwanzig Jahre alt. Er wurde in dem Raum begraben, in dem sein Vater begraben lag, in ihrem Haus in Surra-man-raʾā [Sāmarrāʾ]. Er hinterließ seinen Sohn, den Erwarteten für die Herrschaft der Wahrheit. Er hatte dessen Geburt verborgen und seine Sache verhüllt wegen der Schwere der Zeit, der heftigen Suche des Herrschers der Zeit nach ihm und seines Eifers, seiner Sache nachzuforschen, weil sich die Lehre der imamitischen Schia über ihn verbreitet hatte und man von ihrer Erwartung wusste. So trat sein Sohn (as.) zu seinen Lebzeiten nicht in Erscheinung, und die Allgemeinheit kannte ihn nach seinem Tod nicht. Ǧaʿfar b. ʿAlī, der Bruder Abū Muḥammads (as.), übernahm es, seine Hinterlassenschaft zu nehmen. Er bemühte sich, die Sklavinnen Abū Muḥammads (as.) einsperren und seine Frauen festsetzen zu lassen, schmähte seine Gefährten wegen ihrer Erwartung seines Sohnes, ihrer Gewissheit über sein Dasein und ihres Bekenntnisses zu seinem Imamat, und hetzte gegen die Leute, bis er sie in Furcht versetzte und bedrängte. Über die Hinterbliebenen Abū l-Ḥasans [Imām al-Hādīs] (as.) kam deswegen jede Ungeheuerlichkeit an Festsetzung, Gefangenschaft, Drohung, Herabsetzung, Verachtung und Erniedrigung, doch der Herrscher erlangte von ihnen nichts. Ǧaʿfar nahm das Sichtbare der Hinterlassenschaft Abū Muḥammads (as.) in Besitz und bemühte sich, bei den Anhängern an seine Stelle zu treten, doch keiner von ihnen nahm das an oder glaubte es von ihm. So wandte er sich an den Herrscher der Zeit, erbat sich den Rang seines Bruders, bot viel Geld und suchte sich mit allem anzunähern, womit er glaubte, sich annähern zu können, doch nichts davon nützte ihm."
شا: مرض أبو محمد الحسن في أول شهر ربيع الاول سنة ستين ومات في يوم الجمعة لثمان خلون من هذا الشهر في السنة المذكورة، وله يوم وفاته ثمان وعشرون سنة فدفن في البيت الذي دفن أبوه من دارهما بسر من رأى، وخلف ابنه المنتظر لدولة الحق. وكان قد أخفى مولده وستر أمره لصعوبة الوقت، وشدة طلب سلطان الزمان له، واجتهاده في البحث عن أمره، لما شاع من مذهب الشيعة الامامية فيه، وعرف من انتظارهم له، فلم يظهر ولده (ع) في حياته، ولا عرفه الجمهور بعد وفاته. وتولى جعفر بن علي أخو أبي محمد (ع) أخذ تركته، وسعى في حبس جواري أبي محمد (ع) واعتقال
حلائله، وشنع على أصحابه بانتظارهم ولده، وقطعهم بوجوده والقول بامامته، وأغرى بالقوم حتى أخافهم وشددهم، وجرى على مخلفي أبي الحسن (ع) بسبب ذلك كل عظيمة من اعتقال وحبس وتهديد وتصغير واستخفاف وذل ولم يظفر السلطان منهم بطائل. وحاز جعفر ظاهر تركة أبي محمد (ع) واجتهد في القيام على الشيعة مقامه فلم يقبل أحد منهم ذلك، ولا اعتقدوه فيه، فصار إلى سلطان الوقت يلتمس مرتبة أخيه، وبذل مالا جليلا وتقرب بكل ما ظن أنه يتقرب به، فلم ينتفع بشئ من ذلك.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 50, S. 334, Ḥadīṯ 5 (nach al-Iršād)