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Schrift:
Tārīḫ Qum von al-Ḥasan b. Muḥammad al-Qummī, der sagte:
"Mir ist von den Lehrern Qums überliefert worden, dass al-Ḥusain b. al-Ḥasan b. Ǧaʿfar b. Muḥammad b. Ismāʿīl b. Ǧaʿfar aṣ-Ṣādiq (as.) in Qum öffentlich Wein trank. Eines Tages ging er wegen eines Anliegens an die Tür Aḥmad b. Isḥāq al-Ašʿarīs, der Verwalter der Stiftungen in Qum war. Der ließ ihn nicht ein, und er kehrte bekümmert in sein Haus zurück. Dann machte sich Aḥmad b. Isḥāq zur Pilgerfahrt auf. Als er Surra-man-raʾā [Sāmarrāʾ] erreichte, bat er bei Abū Muḥammad al-Ḥasan al-ʿAskarī (as.) um Einlass, doch er ließ ihn nicht ein. Da weinte Aḥmad deswegen lange und flehte, bis er ihn einließ. Als er eintrat, sagte er: 'Sohn des Gesandten GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen, warum hast du mir den Eintritt bei dir verwehrt, wo ich doch zu deinen Anhängern und Gefolgsleuten gehöre?' Er (as.) sagte: 'Weil du unseren Vetter von deiner Tür gewiesen hast.' Da weinte Aḥmad und schwor bei Gott, er habe ihm den Eintritt nur verwehrt, damit er vom Weintrinken umkehre. Er sagte: 'Du hast recht. Doch man muss sie in jedem Fall ehren und achten, sie nicht verachten und nicht geringschätzen, wegen ihrer Zugehörigkeit zu uns, sonst gehörst du zu den Verlierern.' Als Aḥmad nach Qum zurückkehrte, kamen die Vornehmen der Stadt zu ihm, und al-Ḥusain war unter ihnen. Als Aḥmad ihn sah, sprang er auf, ging ihm entgegen, ehrte ihn und setzte ihn an den Ehrenplatz der Versammlung. Al-Ḥusain fand das befremdlich und ungewöhnlich und fragte ihn nach dem Grund. Da erzählte er ihm, was zwischen ihm und al-ʿAskarī (as.) darüber vorgefallen war. Als er das hörte, bereute er seine schlechten Taten, kehrte davon um, ging in sein Haus, schüttete den Wein aus und zerschlug die Gefäße. Er wurde einer der Gottesfürchtigen und Enthaltsamen, der Rechtschaffenen und Gottesdiener, hielt sich an die Moscheen und zog sich in sie zurück, bis ihn der Tod einholte. Er wurde nahe dem Grabmal Fāṭimas [al-Maʿṣūma] (Gott habe Wohlgefallen an beiden) begraben."
تاريخ قم: للحسن بن محمد القمي قال: رويت عن مشايخ قم أن الحسين بن الحسن بن جعفر بن محمد بن إسماعيل بن جعفر الصادق (ع) كان بقم يشرب الخمر علانية فقصد يوما لحاجة باب أحمد بن إسحاق الاشعري وكان وكيلا في الاوقاف بقم فلم يأذن له ورجع إلى بيته مهموما. فتوجه أحمد بن إسحاق إلى الحج فلما بلغ سر من رأى استأذن على أبي محمد الحسن العسكري (ع) فلم يأذن له فبكى أحمد لذلك طويلا وتضرع حتى أذن له. فلما دخل قال:
يا ابن رسول الله لم منعتني الدخول عليك؟ وأنا من شيعتك ومواليك؟ قال (ع): لانك طردت ابن عمنا عن بابك، فبكى أحمد وحلف بالله أنه لم يمنعه من الدخول عليه إلا لأن يتوب من شرب الخمر، قال: صدقت ولكن لا بد عن إكرامهم واحترامهم، على كل حال، وأن لا تحقرهم ولا تستهين بهم، لانتسابهم إلينا فتكون من الخاسرين. فلما رجع أحمد إلى قم أتاه أشرافهم، وكان الحسين معهم فلما رآه أحمد وثب إليه واستقبله وأكرمه وأجلسه في صدر المجلس، فاستغرب الحسين ذلك منه واستبدعه وسأله عن سببه فذكر له ما جرى بينه وبين العسكري (ع) في ذلك. فلما سمع ذلك ندم من أفعاله القبيحة، وتاب منها، ورجع إلى بيته وأهرق الخمور وكسر آلاتها، وصار من الاتقياء المتورعين، والصلحاء المتعبدين، وكان ملازما للمساجد معتكفا فيها، حتى أدركه الموت، ودفن قريبا من مزار فاطمة رضي الله عنهما.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 50, S. 323–324, Ḥadīṯ 17 (nach Tārīḫ Qum)