Uns berichtete Aḥmad b. Muḥammad b. Saʿīd b. ʿUqda al-Kūfī, er sagte: Uns erzählte Aḥmad b. Muḥammad ad-Dīnawarī, er sagte: Uns erzählte ʿAlī b. al-Ḥasan al-Kūfī, von ʿUmaira bint Aws, sie sagte: Mein Großvater al-Ḥuṣain b. ʿAbd ar-Raḥmān erzählte mir, von seinem Vater, von seinem Großvater ʿAmr b. Saʿd, von Amīr al-MuʾminīnImam ʿAlī (as.)Erster Imam, Fürst der Gläubigen (Amīr al-Muʾminīn).→ Alle Aḥādīṯ ansehen ʿAlī b. Abī Ṭālib,
dass er eines Tages zu Ḥuḏaifa b. al-Yamān sagte:
"O Ḥuḏaifa, erzähle den Menschen nicht, was sie nicht wissen, sodass sie maßlos und gottlos werden. Gewiss, es gibt ein Wissen (ʿilm), das schwer ist und dessen Tragen hart ist. Würden die Berge es tragen, wären sie unfähig, es zu tragen. Gewiss, das Wissen von uns, den Leuten des Hauses (Ahl al-BaitAhl al-Bait (as.)Die Leute des Hauses — die reine Familie des Propheten (ṣ.).→ Verwandte Aḥādīṯ), wird geleugnet und für nichtig erklärt werden. Seine Überlieferer werden getötet und dem, der ihm folgt, wird aus Übergriff (baġy) und Neid Böses angetan wegen dessen, womit Gott die Nachkommenschaft (ʿitra) des Testamentsvollstreckers (waṣī) ausgezeichnet hat, des Testamentsvollstreckers des Propheten.
O Ibn al-Yamān, gewiss, der Prophet spuckte mir in den Mund, strich mit seiner Hand über meine Brust und sagte: 'O Gott, gib meinem Stellvertreter (ḫalīfa), meinem Testamentsvollstrecker, dem, der meine Schuld begleicht, der mein Versprechen und mein Anvertrautes (amāna) erfüllt, meinem Führer (walī) und meinem Helfer gegen Deinen Feind und meinen Feind, dem, der den Kummer von meinem Gesicht nimmt, das, was Du Ādam (Adam) an Wissen gegeben hast und was Du Nūḥ (Noah) an Langmut und Ibrāhīm (Abraham) an guter Nachkommenschaft (ʿitra) und Großmut gegeben hast und was Du Ayyūb (Hiob) an GeduldṢabr — GeduldStandhafte Geduld und Beharrlichkeit in Prüfung und Gehorsam.→ Verwandte Aḥādīṯ bei der Prüfung gegeben hast und was Du Dāwūd (David) an Stärke im Zweikampf mit den Ebenbürtigen gegeben hast und was Du Sulaimān (Salomo) an Verständnis gegeben hast. O Gott, verbirg vor ʿAlī nichts von der Welt, bis Du sie alle zwischen seinen Augen sein lässt wie die kleine Speisetafel (māʾida) zwischen seinen Händen. O Gott, gib ihm die Standhaftigkeit (ǧalāda) Mūsās (Moses) und setze in seine Nachkommenschaft einen, der ʿĪsā (Jesus) gleicht. O Gott, gewiss, Du bist mein Stellvertreter über ihn und über seine Nachkommenschaft (ʿitra) und seine gute, gereinigte Nachfahrenschaft (ḏurriyya), von der Du die Unreinheit (riǧs) und den Unrat (naǧas) entfernt hast und von der Du die Berührung durch die Teufel abgewendet hast. O Gott, wenn Quraiš sich gegen ihn vergeht und einen anderen vor ihn stellt, so setze ihn in die Stellung Hārūns (Aaron) gegenüber Mūsā (Moses), als Mūsā von ihm fort war.'
Dann sagte er zu mir: 'O ʿAlī, wie viele vortreffliche Kinder gibt es unter deinen Kindern, die getötet werden, während die Menschen dastehen und zusehen und nichts ändern! Verworfen sei eine Gemeinschaft (umma), die die Kinder ihres Propheten ungerecht getötet sieht, während sie nichts ändern. Gewiss, der Mörder, der Befehlende und der Zeuge, der nichts ändert, sind alle in der Sünde und im Fluch gleich und Teilhaber.'
O Ibn al-Yamān, gewiss, die Brüste der Quraiš weiten sich nicht, ihre Herzen sind nicht zufrieden und ihre Zungen fließen nicht zum Treueid (bayʿa) auf ʿAlī und zur Loyalität (muwālāt) ihm gegenüber, außer unter Widerwillen (kurh), Blindheit (ʿamā) und Erniedrigung (ṣaġār).
O Ibn al-Yamān, Quraiš wird ʿAlī den Treueid leisten, ihm gegenüber dann aber wortbrüchig werden (tankuṯ) und ihn bekämpfen, gegen ihn anstreiten und ihn mit Ungeheuerlichkeiten (ʿaẓāʾim) bewerfen. Nach ʿAlī übernimmt al-Ḥasan die Leitung und ihm gegenüber wird Wortbruch begangen werden. Dann übernimmt al-Ḥusain die Leitung und die Gemeinschaft (umma) seines Großvaters tötet ihn. Verflucht sei eine Gemeinschaft, die den Sohn der Tochter ihres Propheten tötet, und sie soll als Gemeinschaft nicht zu Ehren kommen. Verflucht sei der Anführer (qāʾid) über sie und der Einrichter ihres Frevlers (fāsiq). Bei dem, in dessen Hand die Seele ʿAlīs ist: Diese Gemeinschaft wird nach der Tötung meines Sohnes al-Ḥusain nicht aufhören, in Irrtum, Unrecht, Willkür (ʿasf) und Tyrannei (ǧaur) zu sein, im Streit über die Religion, in Veränderung (taġyīr) und Austausch (tabdīl) dessen, was Gott in Seinem Buch herabgesandt hat, im Sichtbarmachen von Neuerungen (bidaʿ), im Aufheben der Bräuche (sunan), in Zerrüttung, im Analogieschluss (qiyās) mit Mehrdeutigem (mutašābihāt) und im Verlassen von Eindeutigem (muḥkamāt), bis sie sich vom Islam löst und in Blindheit, Umherblicken (taladdud) und Umherirren (takassuʿ) eintritt.
Was ist mit dir, o Banū Umayya! Mögest du nicht rechtgeleitet werden, o Banū Umayya! Und was ist mit dir, o Banū l-ʿAbbās! Dir gebührt das Elend (al-atʿās), denn unter den Banū Umayya gibt es nur einen Ungerechten und unter den Banū l-ʿAbbās nur einen Übertreter (muʿtad), der sich gegen Gott durch Ungehorsam auflehnt, einen Mörder meiner Kinder, einen Entweiher meiner Verhüllung (sitr) und meiner Unantastbarkeit (ḥurma). So wird diese Gemeinschaft weiterhin aus Tyrannen (ǧabbārīn) bestehen, die sich gierig um das Verbotene (ḥarām) dieser Welt balgen, eingetaucht in Meere des Verderbens und in Täler des Blutes, bis der Verborgene von meinen Kindern den Augen der Menschen entschwindet und die Menschen wegen seines Fehlens oder seiner Tötung oder seines Todes in Wallung geraten. Dann tritt die Unruhe (fitna) hervor, die Heimsuchung kommt herab, der Stammesfanatismus (ʿaṣabiyya) verdichtet sich, die Menschen übertreiben in ihrer Religion und einigen sich darauf, dass der Beweis (ḥuǧǧa) dahingegangen und das Imamat nichtig ist.
Und die Pilger der Menschen pilgern in jenem Jahr, von den Anhängern (šīʿa) ʿAlīs und seinen Feinden (nawāṣib), um nach dem Nachfolger des Nachfolgers (ḫalaf al-ḫalaf) zu forschen und zu spähen, doch es wird weder eine Spur von ihm gesehen noch eine Nachricht von ihm erkannt noch gibt es einen Nachfolger. Da wird die Šīʿa ʿAlīs beschimpft: Ihre Feinde beschimpfen sie und die Bösen und Frevler (fussāq) gewinnen durch ihr Argumentieren die Oberhand über sie, bis die Gemeinschaft ratlos zurückbleibt, verwirrt ist und in ihrer Rede immer wieder sagt, der Beweis sei zugrunde gegangen und das Imamat nichtig.
Beim Herrn ʿAlīs: Gewiss, ihr Beweis steht gegen sie aufrecht, wandelt auf ihren Wegen, betritt ihre Häuser und Paläste, zieht im Osten und Westen dieser Erde umher, hört die Rede und grüßt die Gemeinschaft. Sie sieht und wird nicht gesehen bis zur bestimmten Zeit, zur Verheißung und zum Ruf des Rufers vom Himmel: 'Wahrlich, dies ist ein Tag, an dem Freude herrscht: die Nachkommen ʿAlīs und seine Anhänger.'"
أخبرنا أحمد بن محمد بن سعيد بن عقدة الكوفي، قال: حدثنا أحمد بن محمد الدينوري، قال: حدثنا علي بن الحسن الكوفي، عن عميرة بنت أوس قالت: حدثني جدي الحصين بن عبد الرحمن، عن أبيه، عن جده عمرو بن سعد، عن أمير المؤمنين علي بن أبي طالب
أنه قال يوماً لحذيفة بن اليمان:
يا حذيفة، لا تُحدّث الناس بما لا يعلمون فيطغوا ويكفروا. إنّ من العلم صعباً شديداً محملُه لو حملتْه الجبال عجزت عن حمله. إنّ عِلمنا أهل البيت سينكر ويبطل وتقتل رواتُه ويُساء إلى من يتلوه بغياً وحسداً لما فضّل الله به عترةَ الوصي وصيّ النبي .
يا بن اليمان، إن النبي تفلَ في فمي وأمرّ يده على صدري وقال: اللهم أعطِ خليفتي ووصيي وقاضي ديني ومنجز وعدي وأمانتي ووليّي وناصري على عدوك وعدوي ومفرّجَ الكرب عن وجهي ما أعطيتَ آدم من العلم، وما أعطيت نوحاً من الحلم وإبراهيم من العترة الطيبة والسماحة، وما أعطيت أيوب من الصبر عند البلاء، وما أعطيت داود من الشدة عند منازلة الأقران، وما أعطيت سليمان من الفهم. اللّهم لا تُخف عن عليّ شيئاً من الدنيا حتى تجعلها كلّها بين عينيه مثل المائدة الصغيرة بين يديه. اللهم أعطه جلادة موسى، واجعل في نسله شبيهَ عيسى. اللّهم إنك خليفتي عليه وعلى عترته وذرّيته الطيبة المطهّرة التي أذهبتَ عنها الرجس والنجس وصرفتَ عنها ملامسة الشياطين. اللّهم إن بغَت قريش عليه وقدّمت غيرَه عليه فاجعله بمنْزلة هارون من موسى إذ غاب عنه موسى.
ثم قال لي: يا عليُّ، كم في ولدك من ولد فاضل يُقتل والناس قيام ينظرون لا يغيّرون! فقُبّحت أمّة ترى أولاد نبيها يُقتلون ظلماً وهم لا يغيرون. إن القاتل والآمر والشاهد الذي لا يغير كلهم في الإثم واللّعان سواء مشتركون.
يا ابن اليمان، إن قريشاً لا تنشرح صدورُها ولا ترضى قلوبها ولا تجري ألسنتُها ببيعة عليّ وموالاته إلاّ على الكُره والعمى والصغار.
يا ابن اليمان، ستبايع قريشٌ علياً ثم تنكث عليه وتحاربه وتناضله وترميه بالعظائم، وبعد عليّ يلي الحسن وسينكث عليه، ثم يلي الحسينُ فتقتله أمّةُ جده، فلُعنت أمة تقتل ابنَ بنت نبيّها ولا تعز من أمة، ولعن القائد لها والمرتب لفاسقها، فوالذي نفسُ عليّ بيده لا تزال هذه الأمةُ بعد قتل الحسين ابني في ضلال وظلم وعسف وجور واختلافٍ في الدين وتغيير وتبديل لما أنزل الله في كتابه وإظهار البدع وإبطال السنن واختلال وقياسِ مشتبهات وتركِ محكمات حتى تنسلخ من الإسلام و تدخل في العمى والتلدد والتكسع.
مالك يا بني أمية! لا هُديت يا بني أمية! ومالك يا بني العباس! لك الأتعاس، فما في بني أميّة إلا ظالم، ولا في بني العباس إلا معتدٍ متمرّد على الله بالمعاصي، قتّال لولدي، هتّاك لستري وحُرمتي، فلا تزال هذه الأمة جبارين يتكالبون على حرام الدنيا منغمسين في بحار الهلكات وفي أوديةِ الدماء، حتى إذا غاب المتغيّب من ولدي عن عيون الناس وماج الناس بفقده أو بقتله أو بموته، أطلعت الفتنة ونزلت البلية والتحمت العصبيةُ وغلا الناس في دينهم وأجمعوا على أن الحجّة ذاهبة والإمامة باطلة.
ويحج حجيج الناس في تلك السنة من شيعة عليّ ونواصبه للتحسس والتجسس عن خلف الخلف، فلا يرى له أثر ولا يعرف له خبر ولا خلف، فعند ذلك سبّت شيعة عليٍّ، سبّها أعداؤها وظهرت عليها الأشرار والفساق باحتجاجِها حتى إذا بقيت الأمّة حيارى وتدلَّهت وأكثرت في قولها إن الحجة هالكة والإمامة باطلة،
فوربِّ عليّ إن حجتها عليها قائمةٌ ماشيةٌ في طرقها داخلة في دورها وقصورها جوالةٌ في شرق هذه الارض وغربها، تسمع الكلام وتسلّم على الجماعة، ترى ولا ترى إلى الوقت والوعد ونداء المنادي من السماء ألا ذلك يوم فيه سرور ولدُ عليّ وشيعته.
Quelle
al-Ġaiba (an-Nuʿmānī), Ḥadīṯ 3