2 Min Lesezeit· 350 Wörter
Schrift:
Al-Masʿūdī sagte in Murūǧ aḏ-Ḏahab:
"Man verleumdete ʿAlī b. Muḥammad al-Ǧawād [Imām al-Hādī, Sohn al-Ǧawāds] (as.) bei al-Mutawakkil, in seiner Wohnung seien Schriften und Waffen von seinen Anhängern aus Qum, und er beabsichtige, sich gegen die Herrschaft zu erheben. Da schickte er eine Gruppe von Türken zu ihm. Sie drangen nachts in sein Haus ein und fanden darin nichts. Sie fanden ihn in einem verschlossenen Raum, in einem Gewand aus Wolle, wie er auf Sand und Steinchen saß, Gott, dem Erhabenen, zugewandt, und Verse aus dem Qurʾān vortrug. Er wurde in diesem Zustand zu al-Mutawakkil gebracht, und sie sagten ihm: 'Wir haben in seinem Haus nichts gefunden und fanden ihn, wie er den Qurʾān las, zur Gebetsrichtung gewandt.' Al-Mutawakkil saß in einer Trinkrunde, und er wurde zu ihm hereingeführt, während der Becher in der Hand al-Mutawakkils war. Als er ihn sah, empfand er Ehrfurcht vor ihm, erwies ihm Achtung und ließ ihn an seiner Seite sitzen. Er reichte ihm den Becher, der in seiner Hand war. Da sagte er: 'Bei Gott, das hat mein Fleisch und mein Blut noch nie berührt. Erspare es mir.' Und er ersparte es ihm. Er sagte: 'Trag mir Gedichte vor.' Er (as.) sagte: 'Ich kenne nur wenig Dichtung.' Er sagte: 'Es muss sein.' Da trug er (as.) ihm vor, während er bei ihm saß: Sie übernachteten auf den Gipfeln der Berge, bewacht von starken Männern, doch die Gipfel nützten ihnen nichts. Sie wurden nach aller Macht aus ihren Burgen herabgeholt und in Gruben gelegt, welch schlimme Herberge. Ein Rufer rief ihnen zu, nachdem sie begraben waren: Wo sind die Armreife, die Kronen und die Gewänder? Wo sind die Gesichter, die in Wohlleben waren, vor denen Vorhänge und Baldachine gespannt wurden? Da gab das Grab Antwort über sie, als er sie fragte: Auf jenen Gesichtern streiten sich die Würmer. Lange haben sie gegessen und getrunken, und heute, nach dem Essen, werden sie selbst gegessen. Er sagte: Da weinte al-Mutawakkil, bis die Tränen seiner Augen seinen Bart nässten, und die Anwesenden weinten. Er gab ʿAlī (as.) viertausend Dinar und ließ ihn dann ehrenvoll in seine Wohnung zurückbringen."
قال المسعودي في مروج الذهب: سعي إلى المتوكل بعلي بن محمد الجواد (عليهما السلام) أن في منزله كتبا وسلاحا من شيعته من أهل قم، وأنه عازم على الوثوب بالدولة، فبعث إليه جماعة من الاتراك، فهجموا داره ليلا فلم يجدوا فيها شيئا ووجدوه في بيت مغلق عليه، وعليه مدرعة من صوف، وهو جالس على الرمل والحصا وهو متوجه إلى الله تعالى يتلو آيات من القرآن. فحمل على حاله تلك إلى المتوكل وقالوا له: لم نجد في بيته شيئا ووجدناه يقرأ القرآن مستقبل القبلة، وكان المتوكل جالسا في مجلس الشرب فدخل عليه والكأس في يد المتوكل. فلما رآه هابه وعظمه وأجلسه إلى جانبه، وناوله الكأس التي كانت في يده فقال: والله ما يخامر لحمي ودمي قط، فاعفني فأعفاه، فقال: أنشدني شعرا فقال (ع): إني قليل الرواية للشعر فقال: لا بد فأنشده (ع) وهو جالس عنده: باتوا على قلل الاجبال تحرسهم غلب الرجال فلم تنفعهم القلل، واستنزلوا بعد عز من معاقلهم وأسكنوا حفرا يا بئس ما نزلوا، ناداهم صارخ من بعد دفنهم أين الاساور والتيجان والحلل، أين الوجوه التي كانت منعمة من دونها تضرب الاستار والكلل، فأفصح القبر عنهم حين ساءلهم تلك الوجوه عليها الدود تقتتل، قد طال ما أكلوا دهرا وقد شربوا وأصبحوا اليوم بعد الاكل قد أكلوا. قال: فبكى المتوكل حتى بلت لحيته دموع عينيه، وبكى الحاضرون، ودفع إلى علي (ع) أربعة آلاف دينار، ثم رده إلى منزله مكرما.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 50, S. 211–212, Ḥadīṯ 24 (nach Murūǧ aḏ-Ḏahab)