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Schrift:
Al-Hamadānī, von ʿAlī, von seinem Vater, von ʿAlī b. Maʿbad, von al-Ḥusain b. Ḫālid, von Abū l-Ḥasan ʿAlī b. Mūsā ar-Riḍā (as.), von seinem Vater Mūsā b. Ǧaʿfar, von seinem Vater Ǧaʿfar b. Muḥammad [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.), der sagte:
"Sulaimān b. Dāwūd (as.) sagte eines Tages zu seinen Gefährten: Gott, gesegnet und erhaben ist Er, hat mir ein Königtum geschenkt, das keinem nach mir zusteht. Er machte mir den Wind, die Menschen, die Ǧinn, die Vögel und die wilden Tiere dienstbar, lehrte mich die Sprache der Vögel und gab mir von allem. Doch bei all dem Königtum, das mir gegeben wurde, war mir nie eine Freude von einem Tag bis zum Abend vollständig. Ich möchte morgen in meinen Palast gehen, auf seine Höhe steigen und auf meine Reiche schauen. Lasst also niemanden zu mir, damit mir nichts zukommt, was mir den Tag trübt. Sie sagten: Ja. Als es Morgen wurde, nahm er seinen Stab in die Hand, stieg auf die höchste Stelle seines Palastes, stand auf seinen Stab gestützt und schaute auf seine Reiche, erfreut über das, was ihm gegeben war, froh über das, was er erhalten hatte. Da erblickte er einen jungen Mann mit schönem Gesicht und schöner Kleidung, der aus einer der Ecken seines Palastes zu ihm herauskam. Als Sulaimān (as.) ihn sah, sagte er zu ihm: Wer hat dich in diesen Palast gelassen, wo ich heute darin allein sein wollte? Mit wessen Erlaubnis bist du eingetreten? Der junge Mann sagte: In diesen Palast hat mich sein Herr gelassen, und mit Seiner Erlaubnis bin ich eingetreten. Er sagte: Sein Herr hat mehr Anrecht auf ihn als ich. Wer bist du? Er sagte: Ich bin der Engel des Todes. Er sagte: Und wozu bist du gekommen? Er sagte: Ich bin gekommen, deine Seele zu nehmen. Er sagte: Führe aus, was dir befohlen wurde. Dies ist der Tag meiner Freude, und Gott, der Mächtige und Erhabene, wollte nicht, dass mir eine Freude sei außer der Begegnung mit Ihm. Da nahm der Engel des Todes seine Seele, während er auf seinen Stab gestützt war. So blieb Sulaimān (as.) tot auf seinen Stab gestützt stehen, solange Gott wollte, während die Leute ihn ansahen und meinten, er sei lebendig. Da gerieten sie seinetwegen in Verwirrung und Streit. Einige von ihnen sagten: Sulaimān (as.) steht diese vielen Tage auf seinen Stab gestützt, ohne zu ermüden, ohne zu schlafen, ohne zu essen und ohne zu trinken. Er ist unser Herr, den wir anbeten müssen. Andere sagten: Sulaimān (as.) ist ein Zauberer. Er zeigt uns, dass er auf seinen Stab gestützt steht, er verzaubert unsere Augen, und es ist nicht so. Die Gläubigen aber sagten: Sulaimān ist der Diener Gottes und Sein Prophet. Gott lenkt seine Angelegenheit, wie Er will. Als sie so uneins waren, sandte Gott, der Mächtige und Erhabene, die Termite, die in seinen Stab kroch. Als sie sein Inneres aufgefressen hatte, brach der Stab, und Sulaimān (as.) fiel von seinem Palast auf sein Gesicht. Da dankten die Ǧinn der Termite für ihr Werk. Deshalb findet man die Termite an keinem Ort, ohne dass bei ihr Wasser und Lehm sind. Das ist das Wort Gottes, des Mächtigen und Erhabenen: ﴾Als Wir dann für ihn den Tod bestimmt hatten, wies sie auf sein Sterben nur das Tier der Erde hin, das seinen Stab fraß﴿34:14 (34:14), das heißt seinen Stab, ﴾als er nun niederfiel, wurde den Ǧinn klar, dass sie, wenn sie das Verborgene gewusst hätten, nicht in der schmählichen Strafe verblieben wären﴿ (34:14)." Dann sagte aṣ-Ṣādiq (as.): "Bei Gott, dieser Vers ist nicht so herabgesandt worden. Er wurde vielmehr so herabgesandt: Als er nun niederfiel, wurde den Menschen klar, dass die Ǧinn, wenn sie das Verborgene gewusst hätten, nicht in der schmählichen Strafe verblieben wären."
الهمداني عن علي، عن أبيه، عن علي بن معبد، عن الحسين بن خالد، عن أبي الحسن علي بن موسى الرضا (ع)، عن أبيه موسى بن جعفر، عن أبيه جعفر بن محمد (ع) قال:
إن سليمان بن داود (ع) قال ذات يوم لاصحابه: إن الله تبارك وتعالى قد وهب لي ملكا لاينبغي لاحد من بعدي، سخر لي الريح والانس و الجن والطير والوحوش، وعلمني منطق الطير، وآتاني من كل شئ، ومع جميع ما أوتيت من الملك ماتم لي سرور يوم إلى الليل، وقد أحببت أن أدخل قصري في غد فأصعد أعلاه وأنظر إلى ممالكي فلا تأذنوا لاحد علي لئلا يرد علي ما ينغص على يومي قالوا: نعم، فلما كان من الغد أخذ عصاه بيده وصعد إلى أعلى موضع من قصره، ووقف متكئا على عصاه ينظر إلى ممالكه مسرورا بما أوتي فرحا بما أعطي إذ نظر إلى شاب حسن الوجه واللباس قد خرج عليه من بعض زوايا قصره، فلما بصر به سليمان (ع) قال له: من أدخلك إلى هذا القصر وقد أردت أن أخلو فيه اليوم؟ فبإذن من دخلت؟ فقال الشاب: أدخلني هذا القصر ربه وبإذنه دخلت، فقال: ربه أحق به مني، فمن أنت؟ قال: أنا ملك الموت، قال: وفيما جئت؟ قال: جئت لاقبض روحك، قال: امض لما أمرت به فهذا يوم سروري، وأبى الله عزوجل أن يكون لي سرور دون لقائه، فقبض ملك الموت روحه وهو متكئ على عصاه، فبقي سليمان (ع) متكئا على عصاه وهو ميت ماشاء الله والناس ينظرون إليه وهم يقدرون أنه حي فافتتنوا فيه واختلفوا فمنهم من قال: إن سليمان (ع) قد بقي متكئا على عصاه هذه الايام الكثيرة ولم يتعب ولم ينم ولم يأكل ولم يشرب، إنه لربنا الذي يجب علينا أن نعبده، وقال قوم: إن سليمان (ع) ساحر وإنه يرينا أنه واقف متكئ على عصاه، يسحر أعيننا وليس كذلك، فقال المؤمنون: إن سليمان هو عبدالله ونبيه يدبر الله أمره بما شاء، فلما اختلفوا بعث الله عزوجل الارضة فدبت في عصاه، فلما أكلت جوفها انكسرت العصا وخر سليمان (ع) من قصره على وجهه، فشكرت الجن للارضة صنيعها، فلاجل ذلك لاتوجد الارضة في مكان إلا وعندها ماء وطين، وذلك قول الله عزوجل: « فلما قضينا عليه الموت مادلهم على موته إلا دابة الارض تأكل منسأته » يعني عصاه « فلما خر تبينت الجن أن لو كانوا يعلمون الغيب مالبثوا في العذاب المهين » ثم قال الصادق (ع): والله ما نزلت هذه الآية هكذا، وإنما نزلت: « فلما خر تبينت الانس أن الجن لو كانوا يعلمون الغيب مالبثوا في العذاب المهين. ».
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 14, S. 136–137, Ḥadīṯ 1 (nach ʿIlal aš-Šarāʾiʿ und ʿUyūn Aḫbār ar-Riḍā)