Es wurde überliefert, dass ʿUmar b. al-Ḫaṭṭāb den Menschen auf der Kanzel des Gesandten GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen (s.) predigte und in seiner Predigt erwähnte, dass er ﴾den Gläubigen näher ist als sie sich selbst﴿ (33:6). Da sagte al-Ḥusain (as.) aus einer Ecke der Moschee zu ihm: "Steig herab, du Lügner, von der Kanzel meines Vaters, des Gesandten Gottes, nicht der Kanzel deines Vaters!" ʿUmar sagte zu ihm: "Die Kanzel deines Vaters also, bei meinem Leben, Ḥusain, nicht die Kanzel meines Vaters. Wer hat dich das gelehrt? Dein Vater ʿAlī b. Abī Ṭālib?" Al-Ḥusain (as.) sagte zu ihm: "Wenn ich meinem Vater in dem gehorche, was er mir befohlen hat, dann ist er, bei meinem Leben, ein Rechtleitender, und ich bin durch ihn rechtgeleitet. Ihm gebührt der Treueid (baiʿa) auf den Nacken der Menschen gemäß dem Bund (ʿahd) des Gesandten Gottes, mit dem Ǧibrīl von Gott, dem Erhabenen, herabkam. Niemand leugnet ihn außer einem, der das Buch verleugnet. Die Menschen haben ihn mit ihren Herzen erkannt und mit ihren Zungen geleugnet. Wehe denen, die unser Recht leugnen, das Recht der Leute des Hauses! Was wird Muḥammad, der Gesandte Gottes (s.), ihnen an fortdauerndem Zorn und harter Strafe entgegenbringen!" ʿUmar sagte: "Ḥusain, wer das Recht deines Vaters leugnet, auf dem liegt der Fluch Gottes. Die Menschen haben uns zu Befehlshabern gemacht, und so übernahmen wir den Befehl. Hätten sie deinen Vater zum Befehlshaber gemacht, hätten wir gehorcht." Al-Ḥusain sagte zu ihm: "Sohn des Ḫaṭṭāb, welcher der Menschen hat dich denn zum Befehlshaber über sich gemacht, bevor du Abū Bakr zum Befehlshaber über dich gemacht hast, damit er dich zum Befehlshaber über die Menschen macht, ohne einen Beweis von einem Propheten und ohne Zustimmung der Familie Muḥammads? War denn eure Zustimmung für Muḥammad (s.) eine Zustimmung, oder war die Zustimmung seiner Familie ihm ein Missfallen? Doch bei Gott, gäbe es für die Zunge eine Rede, deren Bestätigung lange anhält, und eine Tat, bei der die Gläubigen ihr beistehen, dann wärst du nicht über die Nacken der Familie Muḥammads hinweggeschritten, um ihre Kanzel zu besteigen, und wärst nicht zum Richter über sie geworden mit einem Buch, das über sie herabkam, dessen Wortlaut (muʿǧam) du nicht kennst und dessen Auslegung du nicht weißt außer durch das, was die Ohren hören. Der Irrende und der Treffende sind bei dir gleich. So vergelte Gott dir nach deinem Verdienst und befrage dich eindringlich über das, was du an Neuem eingeführt hast."
Er [der Erzähler] sagte: Da stieg ʿUmar zornig herab, und es gingen Leute von seinen Gefährten mit ihm, bis er zur Tür des Befehlshabers der Gläubigen (as.) kam. Er bat ihn um Erlaubnis einzutreten, und er erlaubte es ihm. Er trat ein und sagte: "Abū l-Ḥasan, was ich heute von deinem Sohn al-Ḥusain erlebt habe! Er schreit uns laut an in der Moschee des Gesandten Gottes und hetzt das Gesindel (ṭaġām) und die Leute von Madīna gegen mich auf." Al-Ḥasan (as.) sagte zu ihm: "Gegen einen wie al-Ḥusain, den Sohn des Propheten (s.), wird mit dem Unruhe gestiftet (yašḫabu), der keine Urteilsgewalt hat, oder beruft man sich auf das Gesindel gegen die Leute seiner Religion? Doch bei Gott, du hast es nur durch das Gesindel erlangt. So verfluche Gott den, der das Gesindel aufhetzt!" Der Befehlshaber der Gläubigen (as.) sagte zu ihm: "Sachte, Abū Muḥammad! Du bist ja weder schnell im Zorn noch von niedriger Herkunft, und in dir sind keine Adern von den Schwarzen (as-sūdān). Höre meine Rede und übereile dich nicht mit dem Reden." ʿUmar sagte zu ihm: "Abū l-Ḥasan, die beiden trachten in ihrem Inneren nach etwas, das außer in der Nachfolge (ḫilāfa) nicht zu sehen ist." Der Befehlshaber der Gläubigen sagte: "Die beiden stehen in der Abstammung dem Gesandten Gottes zu nahe, als dass sie nach etwas trachten müssten. Doch stelle sie zufrieden, Sohn des Ḫaṭṭāb, in ihrem Recht, dann ist mit dir zufrieden, wer nach ihnen kommt." Er sagte: "Und worin besteht ihre Zufriedenheit, Abū l-Ḥasan?" Er sagte: "Ihre Zufriedenheit ist die Umkehr von der Verfehlung und das Sich-Hüten (taqiyya) vor dem Ungehorsam durch die ReueTawba — ReueAufrichtige Umkehr und Rückkehr zu Gott nach einer Sünde.→ Verwandte Aḥādīṯ." ʿUmar sagte zu ihm: "Erziehe, Abū l-Ḥasan, deinen Sohn, dass er sich nicht mit den Herrschern (salāṭīn) anlegt, die die Weisen (ḥukamāʾ) auf der Erde sind." Der Befehlshaber der Gläubigen (as.) sagte zu ihm: "Ich erziehe die Leute der Sünden für ihre Sünden und den, bei dem ich Fehltritt und Verderben fürchte. Wer aber den Gesandten Gottes zum Vater hat und wem dieser seine Erziehung geschenkt hat, der wechselt zu keiner Erziehung über, die besser für ihn wäre als sie. Doch stelle die beiden zufrieden, Sohn des Ḫaṭṭāb!"
Er sagte: Da ging ʿUmar hinaus, und ʿUṯmān b. ʿAffān und ʿAbd ar-Raḥmān b. ʿAuf kamen ihm entgegen. ʿAbd ar-Raḥmān sagte zu ihm: "Abū Ḥafṣ, was hast du ausgerichtet? Die Auseinandersetzung zwischen euch beiden hat ja lange gedauert." ʿUmar sagte zu ihm: "Gibt es denn eine Beweisführung gegen den Sohn Abū Ṭālibs und seine beiden Löwenjungen?" ʿUṯmān sagte zu ihm: "Sohn des Ḫaṭṭāb, sie sind die Söhne ʿAbd Manāfs, die Wohlgenährten, während die Menschen mager sind." ʿUmar sagte zu ihm: "Was du erreicht hast, rechne ich nicht als Ruhm, dessen du dich in deiner Dummheit rühmst." Da packte ʿUṯmān ihn am Kragen seiner Kleider (maǧāmiʿ ṯiyābihi), dann stieß er ihn weg und wies ihn zurück. Dann sagte er zu ihm: "Sohn des Ḫaṭṭāb, als ob du leugnetest, was ich sage." Da ging ʿAbd ar-Raḥmān zwischen die beiden und trennte sie, und die Leute gingen auseinander.
رُوِيَ أَنَّ عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ كَانَ يَخْطُبُ النَّاسَ عَلَى مِنْبَرِ رَسُولِ اللَّهِ (ص)، فَذَكَرَ فِي خُطْبَتِهِ أَنَّهُ ﴿أَوْلَىٰ بِٱلْمُؤْمِنِينَ مِنْ أَنفُسِهِمْ﴾، فَقَالَ لَهُ الْحُسَيْنُ (ع) مِنْ نَاحِيَةِ الْمَسْجِدِ: "انْزِلْ أَيُّهَا الْكَذَّابُ عَنْ مِنْبَرِ أَبِي رَسُولِ اللَّهِ، لَا [إِلَى] مِنْبَرِ أَبِيكَ". فَقَالَ لَهُ عُمَرُ: "فَمِنْبَرُ أَبِيكَ لَعَمْرِي يَا حُسَيْنُ، لَا مِنْبَرُ أَبِي. مَنْ عَلَّمَكَ هَذَا؟ أَبُوكَ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ؟" فَقَالَ لَهُ الْحُسَيْنُ (ع): "إِنْ أُطِعْ أَبِي فِيمَا أَمَرَنِي فَلَعَمْرِي إِنَّهُ لَهَادٍ وَ أَنَا مُهْتَدٍ بِهِ، وَ لَهُ فِي رِقَابِ النَّاسِ الْبَيْعَةُ عَلَى عَهْدِ رَسُولِ اللَّهِ، نَزَلَ بِهَا جَبْرَئِيلُ مِنْ عِنْدِ اللَّهِ تَعَالَى، لَا يُنْكِرُهَا إِلَّا جَاحِدٌ بِالْكِتَابِ، قَدْ عَرَفَهَا النَّاسُ بِقُلُوبِهِمْ وَ أَنْكَرُوهَا بِأَلْسِنَتِهِمْ، وَ وَيْلٌ لِلْمُنْكِرِينَ حَقَّنَا أَهْلَ الْبَيْتِ، مَا ذَا يَلْقَاهُمْ بِهِ مُحَمَّدٌ رَسُولُ اللَّهِ (ص) مِنْ إِدَامَةِ الْغَضَبِ وَ شِدَّةِ الْعَذَابِ". فَقَالَ عُمَرُ: "يَا حُسَيْنُ، مَنْ أَنْكَرَ حَقَّ أَبِيكَ فَعَلَيْهِ لَعْنَةُ اللَّهِ. أَمَّرَنَا النَّاسُ فَتَأَمَّرْنَا، وَ لَوْ أَمَّرُوا أَبَاكَ لَأَطَعْنَا". فَقَالَ لَهُ الْحُسَيْنُ: "يَا ابْنَ الْخَطَّابِ، فَأَيُّ النَّاسِ أَمَّرَكَ عَلَى نَفْسِهِ قَبْلَ أَنْ تُؤَمِّرَ أَبَا بَكْرٍ عَلَى نَفْسِكَ لِيُؤَمِّرَكَ عَلَى النَّاسِ بِلَا حُجَّةٍ مِنْ نَبِيٍّ وَ لَا رِضًى مِنْ آلِ مُحَمَّدٍ؟ فَرِضَاكُمْ كَانَ لِمُحَمَّدٍ (ص) رِضًى، أَوْ رِضَا أَهْلِهِ كَانَ لَهُ سَخَطاً؟ أَمَا وَ اللَّهِ لَوْ أَنْ لِلِّسَانِ مَقَالًا يَطُولُ تَصْدِيقُهُ وَ فِعْلًا يُعِينُهُ الْمُؤْمِنُونَ، لَمَا تَخَطَّأْتَ رِقَابَ آلِ مُحَمَّدٍ تَرْقَى مِنْبَرَهُمْ وَ صِرْتَ الْحَاكِمَ عَلَيْهِمْ بِكِتَابٍ نَزَلَ فِيهِمْ، لَا تَعْرِفُ مُعْجَمَهُ وَ لَا تَدْرِي تَأْوِيلَهُ إِلَّا سَمَاعَ الْآذَانِ، الْمُخْطِئُ وَ الْمُصِيبُ عِنْدَكَ سَوَاءٌ، فَجَزَاكَ اللَّهُ جَزَاكَ، وَ سَأَلَكَ عَمَّا أَحْدَثْتَ سُؤَالًا حَفِيّاً".
قَالَ: فَنَزَلَ عُمَرُ مُغْضَباً، فَمَشَى مَعَهُ أُنَاسٌ مِنْ أَصْحَابِهِ حَتَّى أَتَى بَابَ أَمِيرِ الْمُؤْمِنِينَ (ع)، فَاسْتَأْذَنَ عَلَيْهِ فَأَذِنَ لَهُ، فَدَخَلَ فَقَالَ: "يَا أَبَا الْحَسَنِ، مَا لَقِيتُ الْيَوْمَ مِنِ ابْنِكَ الْحُسَيْنِ! يُجْهِرُنَا بِصَوْتٍ فِي مَسْجِدِ رَسُولِ اللَّهِ وَ يُحَرِّضُ عَلَيَّ الطَّغَامَ وَ أَهْلَ الْمَدِينَةِ". فَقَالَ لَهُ الْحَسَنُ (ع): "عَلَى مِثْلِ الْحُسَيْنِ ابْنِ النَّبِيِّ (ص) يَشْخَبُ بِمَنْ لَا حُكْمَ لَهُ، أَوْ يَقُولُ بِالطَّغَامِ عَلَى أَهْلِ دِينِهِ؟ أَمَا وَ اللَّهِ مَا نِلْتَ إِلَّا بِالطَّغَامِ، فَلَعَنَ اللَّهُ مَنْ حَرَّضَ الطَّغَامَ". فَقَالَ لَهُ أَمِيرُ الْمُؤْمِنِينَ (ع): "مَهْلًا يَا أَبَا مُحَمَّدٍ، فَإِنَّكَ لَنْ تَكُونَ قَرِيبَ الْغَضَبِ وَ لَا لَئِيمَ الْحَسَبِ وَ لَا فِيكَ عُرُوقٌ مِنَ السُّودَانِ، اسْمَعْ كَلَامِي وَ لَا تَعْجَلْ بِالْكَلَامِ". فَقَالَ لَهُ عُمَرُ: "يَا أَبَا الْحَسَنِ، إِنَّهُمَا لَيَهُمَّانِ فِي أَنْفُسِهِمَا بِمَا لَا يُرَى بِغَيْرِ الْخِلَافَةِ". فَقَالَ أَمِيرُ الْمُؤْمِنِينَ: "هُمَا أَقْرَبُ نَسَباً بِرَسُولِ اللَّهِ مِنْ أَنْ يَهُمَّا، أَمَا فَأَرْضِهِمَا يَا ابْنَ الْخَطَّابِ بِحَقِّهِمَا يَرْضَ عَنْكَ مَنْ بَعْدَهُمَا". قَالَ: "وَ مَا رِضَاهُمَا يَا أَبَا الْحَسَنِ؟" قَالَ: "رِضَاهُمَا الرَّجْعَةُ عَنِ الْخَطِيئَةِ وَ التَّقِيَّةُ عَنِ الْمَعْصِيَةِ بِالتَّوْبَةِ". فَقَالَ لَهُ عُمَرُ: "أَدِّبْ يَا أَبَا الْحَسَنِ ابْنَكَ أَنْ لَا يَتَعَاطَى السَّلَاطِينَ الَّذِينَ هُمُ الْحُكَمَاءُ فِي الْأَرْضِ". فَقَالَ لَهُ أَمِيرُ الْمُؤْمِنِينَ (ع): "أَنَا أُؤَدِّبُ أَهْلَ الْمَعَاصِي عَلَى مَعَاصِيهِمْ وَ مَنْ أَخَافُ عَلَيْهِ الزَّلَّةَ وَ الْهَلْكَةَ، فَأَمَّا مَنْ وَالِدُهُ رَسُولُ اللَّهِ وَ نَحَلَهُ أَدَبَهُ فَإِنَّهُ لَا يَنْتَقِلُ إِلَى أَدَبٍ خَيْرٍ لَهُ مِنْهُ، أَمَا فَأَرْضِهِمَا يَا ابْنَ الْخَطَّابِ".
قَالَ: فَخَرَجَ عُمَرُ فَاسْتَقْبَلَهُ عُثْمَانُ بْنُ عَفَّانَ وَ عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ عَوْفٍ، فَقَالَ لَهُ عَبْدُ الرَّحْمَنِ: "يَا أَبَا حَفْصٍ، مَا صَنَعْتَ فَقَدْ طَالَتْ بِكُمَا الْحُجَّةُ؟" فَقَالَ لَهُ عُمَرُ: "وَ هَلْ حُجَّةٌ مَعَ ابْنِ أَبِي طَالِبٍ وَ شِبْلَيْهِ؟" فَقَالَ لَهُ عُثْمَانُ: "يَا ابْنَ الْخَطَّابِ، هُمْ بَنُو عَبْدِ مَنَافٍ الْأَسْمَنُونَ وَ النَّاسُ عِجَافٌ". فَقَالَ لَهُ عُمَرُ: "مَا أَعُدُّ مَا صِرْتَ إِلَيْهِ فَخْراً فَخَرْتَ بِهِ بِحُمْقِكَ". فَقَبَضَ عُثْمَانُ عَلَى مَجَامِعِ ثِيَابِهِ ثُمَّ نَبَذَ بِهِ وَ رَدَّهُ، ثُمَّ قَالَ لَهُ: "يَا ابْنَ الْخَطَّابِ، كَأَنَّكَ تُنْكِرُ مَا أَقُولُ". فَدَخَلَ بَيْنَهُمَا عَبْدُ الرَّحْمَنِ وَ فَرَّقَ بَيْنَهُمَا، وَ افْتَرَقَ الْقَوْمُ.
Quelle
al-Iḥtiǧāǧ, aṭ-Ṭabarsī, B. 2, S. 292–293 (auch Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 30, S. 47–50, Ḥadīṯ 1)