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Schrift:
Es berichtete uns al-Muẕaffar b. Ǧaʿfar b. al-Muẕaffar al-ʿAlawī (r.), er sagte: Es berichtete uns Ǧaʿfar b. Muḥammad b. Masʿūd, von seinem Vater, von ʿAbdullāh b. Muḥammad b. Ḫālid, er sagte: Es berichtete mir al-Ḥasan b. ʿAlī al-Waššāʾ, er sagte: Ich hörte ʿAlī b. Mūsā ar-Riḍā (as.) sagen:
"Das Gesetz unter den Kindern Israels war: Wenn jemand etwas stahl, wurde er dafür zum Sklaven gemacht. Yūsuf (as.) war als kleines Kind bei seiner Tante, und sie liebte ihn. Isḥāq (as.) hatte einen Gürtel, den er dessen Vater Yaʿqūb (as.) umgelegt hatte, und der befand sich bei seiner Tochter. Yaʿqūb verlangte Yūsuf zurück und wollte ihn von seiner Tante nehmen. Das bekümmerte sie, und sie sagte zu ihm: Lass ihn, bis ich ihn dir schicke. Dann schickte sie ihn, nahm aber den Gürtel und band ihn ihm unter den Kleidern um die Mitte. Als Yūsuf zu seinem Vater kam, kam sie und sagte: Der Gürtel ist gestohlen worden. Sie durchsuchte ihn und fand ihn an seiner Mitte. Deshalb sagten die Brüder Yūsufs, als er den Becher in das Gepäck seines Bruders legte: ﴾Wenn er stiehlt, so hat schon ein Bruder von ihm zuvor gestohlen﴿12:77 (12:77). Yūsuf hatte zu ihnen gesagt: ﴾Was ist die Strafe dessen, in dessen Gepäck wir es finden? Sie sagten: Er selbst ist die Strafe dafür﴿12:74 (12:74–75), wie es der Brauch war, der unter ihnen galt. ﴾Da begann er mit ihren Behältern vor dem Behälter seines Bruders, dann zog er ihn aus dem Behälter seines Bruders hervor﴿12:76 (12:76). Deshalb sagten die Brüder Yūsufs ﴾Wenn er stiehlt, so hat schon ein Bruder von ihm zuvor gestohlen﴿, und sie meinten den Gürtel. ﴾Yūsuf aber hielt es in seinem Inneren geheim und offenbarte es ihnen nicht﴿ (12:77)."
حَدَّثَنَا الْمُظَفَّرُ بْنُ جَعْفَرِ بْنِ الْمُظَفَّرِ الْعَلَوِيُّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ قَالَ حَدَّثَنَا جَعْفَرُ بْنُ مُحَمَّدِ بْنِ مَسْعُودٍ عَنْ أَبِيهِ عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ خَالِدٍ قَالَ حَدَّثَنِي الْحَسَنُ بْنُ عَلِيٍّ الْوَشَّاءُ قَالَ سَمِعْتُ عَلِيَّ بْنَ مُوسَى الرِّضَا (ع) يَقُولُ
كَانَتِ الْحُكُومَةُ فِي بَنِي إِسْرَائِيلَ إِذَا سَرَقَ أَحَدٌ شَيْئاً اسْتُرِقَّ بِهِ وَ كَانَ يُوسُفُ (ع) عِنْدَ عَمَّتِهِ وَ هُوَ صَغِيرٌ وَ كَانَتْ تُحِبُّهُ وَ كَانَ لِإِسْحَاقَ (ع) مِنْطَقَةٌ أَلْبَسَهَا أَبَاهُ يَعْقُوبَ (ع) وَ كَانَتْ عِنْدَ ابْنَتِهِ وَ إِنَّ يَعْقُوبَ طَلَبَ يُوسُفَ بِأَخْذِهِ مِنْ عَمَّتِهِ فَاغْتَمَّتْ لِذَلِكَ وَ قَالَتْ لَهُ دَعْهُ حَتَّى أُرْسِلَهُ إِلَيْكَ فَأَرْسَلَتْهُ وَ أَخَذَتِ الْمِنْطَقَةَ فَشَدَّتْهَا فِي وَسَطِهِ تَحْتَ الثِّيَابِ فَلَمَّا أَتَى يُوسُفُ أَبَاهُ جَاءَتْ وَ قَالَتْ سُرِقَتِ الْمِنْطَقَةُ فَفَتَّشَتْهُ فَوَجَدَتْهَا فِي وَسَطِهِ فَلِذَلِكَ قَالَ إِخْوَةُ يُوسُفَ حَيْثُ جَعَلَ الصَّاعَ فِي وِعَاءِ أَخِيهِ إِنْ يَسْرِقْ فَقَدْ سَرَقَ أَخٌ لَهُ مِنْ قَبْلُ فَقَالَ لَهُمْ يُوسُفُ مَا جَزَاءُ مَنْ وَجَدْنَا فِي رَحْلِهِ قَالُوا هُوَ جَزَاؤُهُ كَمَا جَرَتِ السُّنَّةُ الَّتِي تَجْرِي فِيهِمْ فَبَدَأَ بِأَوْعِيَتِهِمْ قَبْلَ وِعاءِ أَخِيهِ ثُمَّ اسْتَخْرَجَها مِنْ وِعاءِ أَخِيهِ وَ لِذَلِكَ قَالَ إِخْوَةُ يُوسُفَ إِنْ يَسْرِقْ فَقَدْ سَرَقَ أَخٌ لَهُ مِنْ قَبْلُ يَعْنُونَ الْمِنْطَقَةَ فَأَسَرَّها يُوسُفُ فِي نَفْسِهِ وَ لَمْ يُبْدِها لَهُمْ
Quelle
ʿIlal aš-Šarāʾiʿ (aṣ-Ṣadūq), B. 1, S. 50–51, Bāb 42, Ḥadīṯ 2