1 Min Lesezeit· 258 Wörter
Schrift:
Mein Vater, von Saʿd, von al-Iṣfahānī, von al-Minqarī, von Ḥammād b. ʿĪsā, von Abū ʿAbdillāh [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.), der sagte:
Der Befehlshaber der Gläubigen [Imām ʿAlīImam ʿAlī (as.)Erster Imam, Fürst der Gläubigen (Amīr al-Muʾminīn).→ Alle Aḥādīṯ ansehen] (as.) sagte:
"Zu dem, womit Luqmān seinen Sohn ermahnte, gehört, dass er zu ihm sagte: Mein Sohn, wer schwach in seiner Gewissheit und matt in seiner Absicht beim Erwerb des Unterhalts ist, der bedenke, dass Gott, gesegnet und erhaben ist Er, ihn in drei Zuständen seines Daseins erschaffen und ihm seinen Unterhalt gebracht hat, ohne dass er in einem davon Erwerb oder Mittel hatte. Gott, gesegnet und erhaben ist Er, wird ihn auch im vierten Zustand versorgen. Zuerst war er im Mutterleib, wo Er ihn an einem sicheren Ort versorgte, wo ihm weder Hitze noch Kälte schadete. Dann führte Er ihn daraus hervor und ließ ihm Unterhalt aus der Milch seiner Mutter zufließen, die ihm genügte, ihn nährte und aufrichtete, ohne Kraft und Stärke seinerseits. Dann wurde er davon entwöhnt, und Er ließ ihm Unterhalt aus dem Erwerb seiner Eltern zufließen, aus Güte und BarmherzigkeitRaḥma — BarmherzigkeitDie göttliche Barmherzigkeit sowie das barmherzige Handeln unter den Menschen.→ Verwandte Aḥādīṯ für ihn in ihren Herzen, sodass sie nichts anderes vermochten, ja ihn in vielen Lagen sich selbst vorzogen. Wenn er dann groß wird, Verstand bekommt und für sich selbst erwirbt, wird ihm seine Lage eng, er hegt Vermutungen über seinen Herrn, leugnet die Pflichten an seinem Vermögen und knausert gegen sich und seine Familie aus Furcht vor Knappheit des Unterhalts und aus Mangel an Gewissheit über den Ersatz von Gott, gesegnet und erhaben ist Er, im Jetzt und im Später. Ein schlechter Diener ist das, mein Sohn."
أبي، عن سعد، عن الاصفهاني، عن المنقري، عن حماد بن عيسى، عن أبي عبدالله (ع) قال:
قال أمير المؤمنين (ع): كان فيما وعظ به لقمان ابنه أن قال له: يا بني ليعتبر من قصر يقينه وضعفت نيته في طلب الرزق أن الله تبارك وتعالى خلقه في ثلاثة أحوال من أمره وأتاه رزقه ولم يكن له في واحدة منها كسب ولا حيلة، إن الله تبارك وتعالى سيرزقه في الحال الرابعة، أما أول ذلك فإنه كان في رحم امه يرزقه هناك في قرار مكين حيث لا يؤذيه حر ولا برد، ثم أخرجه من ذلك وأجرى له رزقا من لبن امه يكفيه به ويربيه وينعشه من غير حول به ولا قوة، ثم فطم من ذلك فأجرى له رزقا من كسب أبويه برأفة ورحمة له من قلوبهما لا يملكان غير ذلك حتى أنهما يؤثرانه على أنفسهما في أحوال كثيرة، حتى إذا كبر وعقل واكتسب لنفسه ضاق به أمره وظن الظنون بربه وجحد الحقوق في ماله، وقتر على نفسه وعياله مخافة إقتار رزق، وسوء يقين بالخلف من الله تبارك وتعالى في العاجل والآجل، فبئس العبد هذا يا بني.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 13, S. 414, Ḥadīṯ 5 (nach al-Ḫiṣāl)