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Schrift:
Al-Ḥusain b. Saʿīd, von einem unserer Gefährten, von al-Muʿallā Abū ʿUṯmān, von Abū Baṣīr, der sagte:
Ich fragte Abū ʿAbdillāh [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.) nach dem Wort Gottes, des Erhabenen: ﴾Und Dāwūd und Sulaimān, als sie über das Saatfeld richteten, in dem die Schafe der Leute nachts geweidet hatten﴿21:78 (21:78). Da sagte er:
"Das nächtliche Weiden (nafš) geschieht nur bei Nacht. Dem Besitzer der Saat obliegt es, die Saat bei Tag zu hüten, und dem Besitzer des Viehs obliegt es nicht, es bei Tag zu hüten, denn bei Tag weidet es und sucht seine Nahrung. Was es dann verdirbt, dafür haftet er nicht. Dem Besitzer des Viehs aber obliegt es, das Vieh bei Nacht vor der Saat der Menschen zu hüten. Was es bei Nacht verdirbt, dafür haften sie, und das ist das nafš. Dāwūd (as.) sprach dem, dessen Saat getroffen war, die Schafe selbst zu, und Sulaimān (as.) sprach ihm das risl und die ṯalla zu, das heißt die Milch und die Wolle, in jenem Jahr."
الحسين بن سعيد، عن بعض أصحابنا، عن المعلى أبي عثمان، عن أبي بصير قال:
سألت أبا عبدالله (ع) عن قول الله عزوجل: ﴿وداود وسليمان إذ يحكمان في الحرث إذ نفشت فيه غنم القوم﴾ فقال: لايكون النفش إلا بالليل، إن على صاحب الحرث أن يحفظ الحرث بالنهار وليس على صاحب الماشية حفظها بالنهار، إنما رعيها وإرزاقها بالنهار، فما أفسدت فليس عليها، وعلى صاحب الماشية حفظ الماشية بالليل عن حرث الناس، فما أفسدت بالليل فقد ضمنوا، وهو النفش، وإن داود (ع) حكم للذي أصاب زرعه رقاب الغنم، وحكم سليمان (ع) الرسل والثلة وهو اللبن والصوف في ذلك العام.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 14, S. 131–132, Ḥadīṯ 5 (nach Tahḏīb al-Aḥkām)