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ʿAlī b. Ibrāhīm, von seinem Vater, von Ibn Abī ʿUmair, von Muʿāwiya b. Wahb, von Abū ʿAbdillāh [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.), der sagte:
ʿAlī [Imām ʿAlīImam ʿAlī (as.)Erster Imam, Fürst der Gläubigen (Amīr al-Muʾminīn).→ Alle Aḥādīṯ ansehen] (as.) sagte:
"Dāniyāl (as.) war eine Waise, ohne Mutter und ohne Vater, und eine alte, hochbetagte Frau von den Kindern Israels nahm ihn auf und zog ihn auf. Einer der Könige der Kinder Israels hatte zwei Richter, und die beiden hatten einen Freund, einen rechtschaffenen Mann, der eine strahlend schöne Frau hatte. Er kam zum König und unterhielt sich mit ihm. Der König brauchte einen Mann, den er in einer seiner Angelegenheiten aussenden wollte, und sagte zu den beiden Richtern: Wählt mir einen Mann, den ich in einer meiner Angelegenheiten aussende. Sie sagten: Der und der. Der König sandte ihn aus, und der Mann sagte zu den beiden Richtern: Ich vertraue euch meine Frau an, sorgt gut für sie. Sie sagten: Ja. Der Mann zog fort, und die beiden Richter kamen zur Tür des Freundes, verliebten sich in seine Frau und wollten sie verführen, doch sie weigerte sich. Da sagten sie zu ihr: Bei Gott, wenn du es nicht tust, bezeugen wir gegen dich vor dem König die Unzucht, dann steinigen wir dich. Sie sagte: Tut, was ihr wollt. Sie gingen zum König, berichteten es ihm und bezeugten vor ihm, dass sie Unzucht getrieben habe. Den König traf das schwer, sein Kummer um sie wurde groß, denn er hielt viel von ihr, und er sagte zu den beiden: Euer Wort wird angenommen, doch steinigt sie erst nach drei Tagen. Und er ließ in der Stadt, in der er war, ausrufen: Kommt zur Hinrichtung der Soundso, der Gottesdienerin, denn sie hat Unzucht getrieben, und die beiden Richter haben es gegen sie bezeugt. Die Leute redeten viel darüber, und der König sagte zu seinem Wesir: Weißt du einen Ausweg in dieser Sache? Er sagte: Ich weiß dazu nichts. Am dritten Tag, ihrem letzten Tag, ging der Wesir hinaus, und da waren nackte Knaben, die spielten, und unter ihnen Dāniyāl, den er nicht kannte. Dāniyāl sagte: Ihr Knaben, kommt her, ich bin der König, du, Soundso, bist die Gottesdienerin, und der und der sind die beiden Richter, die gegen sie zeugen. Dann häufte er Erde auf, machte ein Schwert aus Rohr und sagte zu den Knaben: Nehmt diesen an der Hand und führt ihn an den Ort so und so, und nehmt diesen an der Hand und führt ihn an den Ort so und so. Dann rief er einen der beiden und sagte zu ihm: Sag die Wahrheit, denn wenn du nicht die Wahrheit sagst, töte ich dich. Der Wesir stand dabei, sah zu und hörte. Er sagte: Sie hat Unzucht getrieben. Er sagte: Wann? Er sagte: An dem und dem Tag. Er sagte: Mit wem? Er sagte: Mit dem und dem, Sohn des Soundso. Er sagte: Und wo? Er sagte: An dem und dem Ort. Er sagte: Bringt ihn an seinen Platz zurück und holt den anderen. Sie brachten ihn an seinen Platz zurück und holten den anderen. Er sagte zu ihm: Was bezeugst du? Er sagte: Ich bezeuge, dass sie Unzucht getrieben hat. Er sagte: Wann? Er sagte: An dem und dem Tag. Er sagte: Mit wem? Er sagte: Mit dem und dem, Sohn des Soundso. Er sagte: Und wo? Er sagte: An dem und dem Ort. Und der eine widersprach dem anderen. Da sagte Dāniyāl: Gott ist größer, sie haben falsch gezeugt. Du, Soundso, rufe unter den Leuten aus, dass die beiden gegen die Soundso falsch gezeugt haben, kommt zu ihrer Hinrichtung. Der Wesir eilte zum König und berichtete ihm die Sache. Der König schickte nach den beiden Richtern, und sie widersprachen einander, wie die beiden Knaben einander widersprochen hatten. Da ließ der König unter den Leuten ausrufen und befahl, die beiden zu töten."
علي بن إبراهيم، عن أبيه، عن ابن أبي عمير، عن معاوية بن وهب، عن أبي عبدالله (ع) قال:
قال علي (ع): إن دانيال (ع) كان يتيما لا أم له ولا أب، وإن امرأة من بني إسرائيل عجوزا كبيرة ضمته فربته، وإن ملكا من ملوك بني إسرائيل كان له قاضيان، وكان لهما صديق، وكان رجلا صالحا، وكان له امرأة بهية جميلة، وكان يأتي الملك فيحدثه، واحتاج الملك إلى رجل يبعثه في بعض أموره فقال للقاضيين: اختارا رجلا أرسله في بعض أموري، فقالا: فلان، فوجهه الملك، فقال الرجل للقاضيين: أوصيكما بامرأتي خيرا، فقالا: نعم، فخرج الرجل، فكان القاضيان يأتيان باب الصديق فعشقا امرأته فراوداها عن نفسها فأبت، فقالا لها: والله لئن لم تفعل لنشهدن عليك عند الملك بالزنا ثم لنرجمنك، فقالت: افعلا ما أحببتما، فأتيا الملك فأخبراه وشهدا عنده أنها بغت، فدخل الملك من ذلك أمر عظيم واشتد بها غمه وكان بها معجبا فقال لهما: إن قولكما مقبول ولكن ارجموها بعد ثلاثة أيام، ونادى في البلد الذي هو فيه: احضروا قتل فلانة العابدة فإنها قد بغت، فإن القاضيين قد شهدا عليها بذلك، فأكثر الناس في ذلك، وقال الملك لوزيره: ماعندك في هذا من حيلة؟ فقال: ما عندي في ذلك من شئ. فخرج الوزير يوم الثالث وهو آخر أيامها فإذا هو بغلمان عراة يلعبون وفيهم دانيال لايعرفه، فقال دانيال: يامعشر الصبيان تعالوا حتى أكون أنا الملك وتكون أنت يافلان العابدة، ويكون فلان وفلان القاضيين شاهدين عليها، ثم جمع ترابا وجعل سيفا من قصب، وقال للصبيان: خذوا بيد هذا فنحوه إلى مكان كذا وكذا، وخذوا بيد هذا فنحوه إلى مكان كذا وكذا، ثم دعا بأحدهما وقال له: قل حقا فإنك إن لم تقل حقا قتلتك، والوزير قائم ينظر ويسمع، فقال: إنها بغت، فقال: متى؟ فقال: يوم كذا وكذا قال: مع من؟ قال: مع فلان ابن فلان، قال: وأين؟ قال: موضع كذا وكذا، قال: ردوه إلى مكانه وهاتوا الآخر، فردوه إلى مكانه وجاؤوا بالآخر، فقال له: بما تشهد؟ فقال: أشهد أنها بغت، قال: متى؟ قال: يوم كذا وكذا، قال: مع من؟ قال: مع فلان ابن فلان، قال: وأين؟ قال: موضع كذا وكذا، فخالف أحدهما صاحبه، فقال دانيال: الله أكبر شهدا بزور، يا فلان ناد في الناس أنهما شهدا على فلانة بزور فاحضروا قتلهما. فذهب الوزير إلى الملك مبادرا فأخبره الخبر، فبعث الملك إلى القاضيين فاختلفا كما اختلف الغلامان، فنادى الملك في الناس وأمر بقتلهما.
Quelle
Biḥār al-Anwār, al-Maǧlisī, B. 14, S. 375–376, Ḥadīṯ 18 (nach al-Kāfī)