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19. Ǧumādā l-Ūlā 1448n.H.
1. Nov. 2026
Der Wissende (al-ʿālim), Mūsā b. Ǧaʿfar [Imām al-Kāẓim] (as.), sagte:
Als der Gesandte GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen (s.) den Befehlshaber der Gläubigen ʿAlī b. Abī Ṭālib (as.) am Tag von ĠadīrĠadīr ḪummDer Ort, an dem der Prophet (ṣ.) Imam ʿAlī (as.) zum Nachfolger (Walī) bestimmte.→ Verwandte Aḥādīṯ an seinem berühmten, bekannten Platz aufstellte, sagte er: "O Diener Gottes, nennt mir meine Abstammung." Sie sagten: "Du bist Muḥammad b. ʿAbd Allāh b. ʿAbd al-Muṭṭalib b. Hāšim b. ʿAbd Manāf." Dann sagte er: "O ihr Menschen, habe ich nicht mehr Anspruch (awlā) auf euch als ihr auf euch selbst?" (Sie sagten: "Doch, o Gesandter Gottes." Er (s.) sagte:) "Euer Gebieter (mawlā) hat mehr Anspruch (awlā) auf euch als ihr auf euch selbst?" Sie sagten: "Doch, o Gesandter Gottes." Da blickte er zum Himmel und sagte: "O Gott, sei Zeuge." Er (s.) sagte dies, und [sie] sagten dies dreimal. Dann sagte er: "Wisset: [So] wessen Gebieter (mawlā) ich bin und auf wen ich mehr Anspruch (awlā) habe, dessen Gebieter ist dieser ʿAlī und auf ihn hat er mehr Anspruch. O Gott, sei dem verbunden (wāli), der ihm verbunden ist (wālāhu), sei demjenigen feind (ʿādi), der ihm feind ist (ʿādāhu), unterstütze (unṣur) den, der ihn unterstützt (naṣarahu), und lasse den im Stich (uḫḏul), der ihn im Stich lässt (ḫaḏalahu)." Dann sagte er: "Steh auf, o Abū Bakr, und leiste ihm den Treueid (bayʿa) auf das Amt des Befehlshabers der Gläubigen." Da stand er auf und leistete ihm den Treueid auf das Amt des Befehlshabers der Gläubigen. Dann sagte er: "Steh auf, o ʿUmar, und leiste ihm den Treueid auf das Amt des Befehlshabers der Gläubigen." Da stand er auf und leistete ihm den Treueid auf das Amt des Befehlshabers der Gläubigen. Dann sagte er danach zur Vervollständigung (der Neun, sodann zu den führenden Männern) der Muhāǧirūn und Anṣār. Sie alle leisteten ihm den Treueid. Da stand ʿUmar b. al-Ḫaṭṭāb aus ihrer Mitte auf und sagte: "Bravo, bravo (baḫ baḫ), o Sohn Abū Ṭālibs! Du bist mein Gebieter (mawlā) und der Gebieter eines jeden gläubigen Mannes und einer jeden gläubigen Frau geworden." Dann gingen sie auseinander, nachdem die Bündnisse und Verpflichtungen ihnen gegenüber nachdrücklich bekräftigt worden waren. Daraufhin verschworen sich einige ihrer Aufsässigen und Tyrannen untereinander, dass sie, wenn Muḥammad (s.) etwas zustieße, diese Angelegenheit gewiss von ʿAlī abwenden und sie ihm nicht überlassen würden. Gott, der Erhabene, wusste dies von ihnen. Sie pflegten zum Gesandten Gottes (s.) zu kommen und zu sagen: "Du hast über uns den Gott, dir und uns Liebsten (von Gottes Geschöpfen) eingesetzt. Durch ihn hast du uns die Mühsal der Unterdrücker gegen uns und derjenigen erspart, die uns ungerecht regieren." Doch Gott, der Erhabene, wusste, dass in ihren Herzen das Gegenteil davon war und dass sie aufgrund ihrer gegenseitigen Verschwörung in der Feindschaft verharrten und es vorzogen, die Angelegenheit von dem abzuwenden, dem sie gebührte. Da setzte Gott, der Mächtige und Erhabene, Muḥammad (s.) über sie in Kenntnis und sprach: "O Muḥammad, ﴾Und unter den Menschen gibt es welche, die sagen: Wir glauben an Gott﴿ (2:8), Der dir geboten hat, ʿAlī als Imām, als Lenker (sāʾis) deiner Gemeinschaft und als Verwalter (mudabbir) einzusetzen, ﴾doch sie sind keine Gläubigen﴿ (2:8) daran. Vielmehr verschwören sie sich zu deiner Vernichtung und seiner Vernichtung und stellen sich darauf ein, sich gegen ʿAlī (as.) aufzulehnen, wenn dir etwas zustößt." [Imām] Mūsā b. Ǧaʿfar [al-Kāẓim] (as.) sagte: So gelangte das, was an ihrer Verschwörung, ihren Aussagen über ʿAlī (as.) und ihren üblen Plänen gegen ihn ausging, zum Gesandten Gottes (s.). Er rief sie zu sich und tadelte sie. Da legten sie nachdrücklich Eide ab. Der Erste von ihnen sprach: "O Gesandter Gottes, bei Gott, nichts habe ich so hoch angerechnet wie diesen Treueid (bayʿa). Und wahrlich, ich habe gehofft, dass Gott [mir] dadurch in den Palästen der Paradiesgärten Raum schafft und mich darin zu den vortrefflichsten Gästen und Bewohnern macht." Der Zweite von ihnen sprach: "Mein Vater und meine Mutter seien dir geopfert, o Gesandter Gottes. Ich habe mein Vertrauen auf den Eintritt ins Paradies und die Errettung vor dem Feuer nur auf diesen Treueid (bayʿa) gegründet. Bei Gott, es würde mich nicht erfreuen, ihn gebrochen oder widerrufen zu haben, nachdem ich von mir selbst gegeben habe, was ich gegeben habe, selbst wenn mir eine den Raum zwischen dem Erdreich und dem Thron ausfüllende Menge frischer Perlen und kostbarer Edelsteine [gehörte]." Der Dritte von ihnen sprach: "Bei Gott, o Gesandter Gottes, durch die Freude über diesen Treueid (bayʿa), [durch die Wonne] und die Weite der Hoffnungen auf das Wohlgefallen Gottes, bin ich zu einer solchen Gewissheit gelangt, dass, wenn die Sünden aller Bewohner der Erde auf mir lägen, sie durch diesen Treueid von mir getilgt würden." Und er schwor auf das, was er davon sagte, und verfluchte denjenigen, der dem Gesandten Gottes (s.) von ihm das Gegenteil dessen überbrachte, worauf er geschworen hatte. Danach folgten die Tyrannen und Aufsässigen nach ihnen mit einer solchen Entschuldigung. Da sprach Gott, der Mächtige und Erhabene, zu Muḥammad (s.): ﴾Sie versuchen, Gott zu täuschen﴿ (2:9), das heißt: Sie versuchen, den Gesandten Gottes (s.) durch ihre Eide zu täuschen, die dem widersprechen, was in ihrem Innern ist. ﴾und diejenigen, die glauben﴿ (2:9), ebenso diejenigen, deren Gebieter (sayyid) und Vortrefflichster (fāḍil) ʿAlī b. Abī Ṭālib (as.) ist. Dann sprach Er: ﴾und sie täuschen niemanden außer sich selbst﴿ (2:9), und sie schaden mit dieser Täuschung niemandem außer sich selbst. Denn Gott ist ihrer und ihrer Unterstützung unbedürftig. Und wäre nicht Sein Aufschub für sie, hätten sie nichts von ihrem Frevel (fuǧūr) und ihrer Auflehnung (ṭuġyān) vollbringen können. ﴾und sie merken es nicht﴿ (2:9), dass die Sache so ist und dass Gott Seinen Propheten über ihre Heuchelei (nifāq), ihre Lüge und ihren Unglauben (kufr) in Kenntnis setzt und ihm befiehlt, sie mit dem Fluch über die Ungerechten und Wortbrüchigen (nākithūn) zu belegen. Dieser Fluch weicht nicht von ihnen: Im Diesseits werden sie von den Auserwählten unter den Dienern Gottes verflucht, und im Jenseits werden sie mit den Härten der Strafe (ʿiqāb) Gottes heimgesucht.
[ قال الإمام عليه السلام ] : قال العالم موسى بن جعفر عليهما السلام : إن رسول الله صلى الله عليه وآله لما أوقف أمير المؤمنين علي بن أبي طالب عليه السلام في يوم الغدير موقفه المشهور المعروف ثم قال : يا عباد الله انسبوني . فقالوا : أنت محمد بن عبد الله بن عبد المطلب بن هاشم بن عبد مناف . ثم قال : أيها الناس ألست أولى بكم من أنفسكم ؟ ( قالوا بلى يا رسول الله . قال صلى الله عليه وآله : ) مولاكم أولى بكم من أنفسكم ؟ قالوا بلى يا رسول الله . فنظر إلى السماء ، وقال : اللهم اشهد . يقول هو ذلك صلى الله عليه وآله ، و [ هم ] يقولون ذلك - ثلاثا - . ثم قال : ألا [ ف ] من كنت مولاه وأولى به ، فهذا علي مولاه وأولى به ، اللهم وال من والاه ، وعاد من عاداه ، وانصر من نصره ، واخذل من خذله . ثم قال : قم يا أبا بكر ، فبايع له بإمرة المؤمنين . فقام فبايع له بإمرة المؤمنين . ثم قال : قم يا عمر ، فبايع له بإمرة المؤمنين ، فقام فبايع له بإمرة المؤمنين . ثم قال بعد ذلك لتمام ( التسعة ثم لرؤساء ) المهاجرين والأنصار ، فبايعوا كلهم . فقام من بين جماعتهم عمر بن الخطاب ، فقال : بخ بخ لك يا بن أبي طالب ، أصبحت مولاي ومولى كل مؤمن ومؤمنة . ثم تفرقوا عن ذلك ، وقد وكدت عليهم العهود والمواثيق . ثم إن قوما من متمرديهم وجبابرتهم تواطأوا بينهم : لئن كانت لمحمد صلى الله عليه وآله كائنة ، ليدفعن هذا الامر عن علي ولا يتركونه له . فعرف الله تعالى ذلك من قبلهم ، وكانوا يأتون رسول الله صلى الله عليه وآله ويقولون : لقد أقمت علينا أحب ( خلق الله ) إلى الله وإليك وإلينا ، كفيتنا به مؤنة الظلمة لنا والجائرين في سياستنا . وعلم الله تعالى من قلوبهم خلاف ذلك ، ومن مواطأة بعضهم لبعض أنهم على العداوة مقيمون ، ولدفع الامر عن مستحقه مؤثرون . فأخبر الله عز وجل محمدا عنهم ، فقال : يا محمد ( وَمِنَ ٱلنَّاسِ مَن يَقُولُ ءَامَنَّا بِٱللَّهِ ) الذي أمرك بنصب علي إماما ، وسائسا لامتك ومدبرا ، ( وَمَا هُم بِمُؤْمِنِينَ ) بذلك ، ولكنهم يتواطؤون على إهلاكك وإهلاكه ، يوطنون أنفسهم على التمرد على علي عليه السلام إن كانت بك كائنة . [ قال الإمام عليه السلام : ] قال [ الامام ] موسى بن جعفر عليه السلام : فاتصل ذلك من مواطأتهم وقيلهم في علي عليه السلام ، وسوء تدبيرهم عليه برسول الله صلى الله عليه وآله ، فدعاهم وعاتبهم ، فاجتهدوا في الايمان . وقال أولهم : يا رسول الله والله ما اعتددت بشئ كاعتدادي بهذه البيعة ، ولقد رجوت أن يفسح الله بها [ لي ] في قصور الجنان ، ويجعلني فيها من أفضل النزال والسكان . وقال ثانيهم : بأبي أنت وأمي يا رسول الله ما وثقت بدخول الجنة ، والنجاة من النار إلا بهذه البيعة ، والله ما يسرني إن نقضتها أو نكثت بعد ما أعطيت من نفسي ما أعطيت ، وإن [ كان ] لي طلاع ما بين الثرى إلى العرش لآلي رطبة وجواهر فاخرة . وقال ثالثهم : والله يا رسول الله لقد صرت من الفرح بهذه البيعة - [ من السرور ] والفسح من الآمال في رضوان الله - ما أيقنت أنه لو كانت ذنوب أهل الأرض كلها علي لمحصت عني بهذه البيعة . وحلف على ما قال من ذلك ، ولعن من بلغ عنه رسول الله صلى الله عليه وآله خلاف ما حلف عليه . ثم تتابع بمثل هذا الاعتذار من بعدهم من الجبابرة والمتمردين . فقال الله عز وجل لمحمد صلى الله عليه وآله ( يُخَـٰدِعُونَ ٱللَّهَ ) يعنى يخادعون رسول الله صلى الله عليه وآله بأيمانهم خلاف ما في جوانحهم . ( وَٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ ) كذلك أيضا الذين سيدهم وفاضلهم علي بن أبي طالب عليه السلام . ثم قال : ( وَمَا يَخْدَعُونَ إِلَّآ أَنفُسَهُمْ ) وما يضرون بتلك الخديعة إلا أنفسهم ، فان الله غني عنهم وعن نصرتهم ، ولولا إمهاله لهم لما قدروا على شئ من فجورهم وطغيانهم . ( وَمَا يَشْعُرُونَ ) أن الامر كذلك ، وأن الله يطلع نبيه على نفاقهم ، وكذبهم وكفرهم ويأمره بلعنهم في لعنة الظالمين الناكثين . وذلك اللعن لا يفارقهم : في الدنيا يلعنهم خيار عباد الله ، وفي الآخرة يبتلون بشدائد عقاب الله .
Quelle
Tafsīr al-Imām al-ʿAskarī (dem Imām al-ʿAskarī zugeschrieben), S. 111–114, Ḥadīṯ 58–59
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