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ʿAlī b. Ibrāhīm, von seinem Vater, von Ibn Abī ʿUmair, von Hišām b. Sālim, von Abū Ayyūb al-Ḫazzāz, von Abū Baṣīr, von Abū ʿAbdillāh [Imām aṣ-Ṣādiq] (as.):
"Āzar, der Vater Ibrāhīms (Abrahams) (as.), war Sterndeuter des Nimrūd, und dieser unternahm nichts ohne seine Anweisung. Eines Nachts schaute er in die Sterne, und am Morgen sagte er zu Nimrūd: 'Ich habe etwas Erstaunliches gesehen.' Er sagte:
'Was ist es?' Er sagte: 'Ich sah, dass in unserem Land ein Kind geboren wird, durch dessen Hände unser Untergang kommt, und es dauert nur noch kurz, bis es empfangen wird.' Er sagte: Da wunderte er sich darüber und sagte: 'Haben die Frauen es schon empfangen?' Er sagte: 'Nein.' Er sagte: Da sperrte er die Frauen von den Männern ab und ließ keine Frau, ohne sie in der Stadt unterzubringen, wo niemand zu ihr gelangen konnte. Āzar aber verkehrte mit seiner Frau, und sie wurde mit Ibrāhīm (as.) schwanger. Er ahnte, dass es jener sei, und schickte nach Frauen von den Hebammen jener Zeit, denen nichts im Mutterleib verborgen blieb. Sie untersuchten sie, doch Gott, der Mächtige und Majestätische, ließ, was im Mutterleib war, am Rücken haften, und sie sagten: 'Wir sehen nichts in ihrem Bauch.' Zu dem Wissen, das ihm [Āzar] gegeben war, gehörte, dass er [das Kind] im Feuer verbrannt werden würde; nicht gegeben war ihm das Wissen, dass Gott, der Erhabene, ihn retten würde.
Er sagte: Als die Mutter Ibrāhīms gebar, wollte Āzar ihn zu Nimrūd bringen, damit der ihn töte. Da sagte seine Frau zu ihm: 'Bring deinen Sohn nicht zu Nimrūd, dass er ihn tötet. Lass mich ihn in eine der Höhlen bringen und ihn dort hineinlegen, bis seine Frist über ihn kommt; so bist nicht du es, der seinen Sohn tötet.' Er sagte zu ihr: 'So geh mit ihm.' Er sagte: Da brachte sie ihn in eine Höhle, stillte ihn, legte einen Felsblock vor den Eingang der Höhle und ging von ihm fort. Er sagte: Da legte Gott, der Mächtige und Majestätische, seine Versorgung in seinen Daumen: Er saugte daran, und Milch strömte daraus hervor. Und er wuchs an einem Tag, wie ein anderer in einer Woche wächst, in einer Woche, wie ein anderer in einem Monat wächst, und in einem Monat, wie ein anderer in einem Jahr wächst. So blieb er, solange Gott wollte, dass er bleibe.
Dann sagte seine Mutter zu seinem Vater: 'Wenn du mir erlaubtest, zu jenem Kind zu gehen, so täte ich es.' Er sagte: 'So tu es.' Sie ging, und da war Ibrāhīm (as.), und seine Augen leuchteten, als wären sie zwei Lampen. Er sagte: Da nahm sie ihn, drückte ihn an ihre Brust, stillte ihn und ging dann von ihm fort. Āzar fragte sie nach ihm, und sie sagte: 'Ich habe ihn in der Erde begraben.' So fuhr sie fort: Sie ging zu einer Besorgung hinaus, ging zu Ibrāhīm (as.), drückte ihn an sich, stillte ihn und kehrte zurück. Als er sich zu bewegen begann, kam sie zu ihm, wie sie zu kommen pflegte, und tat mit ihm, was sie zu tun pflegte. Als sie fortgehen wollte, griff er nach ihrem Gewand. Sie sagte zu ihm: 'Was hast du?' Er sagte zu ihr: 'Nimm mich mit dir.' Sie sagte zu ihm: 'Erst muss ich deinen Vater um Erlaubnis fragen.' Er sagte: Da kam die Mutter Ibrāhīms (as.) zu Āzar und erzählte ihm die Geschichte. Er sagte zu ihr: 'Bring ihn mir und setze ihn an den Weg; wenn seine Brüder an ihm vorbeikommen, geht er mit ihnen hinein, und er wird nicht erkannt.' Er sagte: Die Brüder Ibrāhīms (as.) fertigten Götzenbilder an, brachten sie auf die Märkte und verkauften sie. Er sagte: Da ging sie zu ihm, brachte ihn und setzte ihn an den Weg; seine Brüder kamen vorbei, und er ging mit ihnen hinein. Als sein Vater ihn sah, ergriff ihn Liebe zu ihm. So blieb er, solange Gott wollte.
Er sagte: Während seine Brüder eines Tages Götzenbilder anfertigten, nahm Ibrāhīm (as.) das Beil und ein Stück Holz und schnitzte daraus ein Götzenbild, wie sie noch nie eines gesehen hatten. Da sagte Āzar zu seiner Mutter: 'Ich hoffe, dass wir durch den Segen dieses deines Sohnes Gutes erlangen.' Er sagte: Während sie so dastanden, nahm Ibrāhīm das Beil und zerschlug das Götzenbild, das er gemacht hatte. Da erschrak sein Vater darüber heftig und sagte zu ihm: 'Was hast du getan?' Ibrāhīm (as.) sagte zu ihm: 'Und was tut ihr mit ihm?' Āzar sagte: 'Wir dienen ihm.' Da sagte Ibrāhīm (as.) zu ihm: ﴾Dient ihr dem, was ihr selbst meißelt?﴿37:95 (37:95) Da sagte Āzar zu seiner Mutter: 'Das ist der, durch dessen Hände der Untergang unserer Herrschaft kommt.'"
عَلِيُّ بْنُ إِبْرَاهِيمَ عَنْ أَبِيهِ عَنِ ابْنِ أَبِي عُمَيْرٍ عَنْ هِشَامِ بْنِ سَالِمٍ عَنْ أَبِي أَيُّوبَ الْخَزَّازِ عَنْ أَبِي بَصِيرٍ عَنْ أَبِي عَبْدِ اللَّهِ ع أَنَّ آزَرَ أَبَا إِبْرَاهِيمَ ع كَانَ مُنَجِّماً لِنُمْرُودَ وَ لَمْ يَكُنْ يَصْدُرُ إِلَّا عَنْ أَمْرِهِ فَنَظَرَ لَيْلَةً فِي النُّجُومِ فَأَصْبَحَ وَ هُوَ يَقُولُ
لِنُمْرُودَ لَقَدْ رَأَيْتُ عَجَباً قَالَ وَ مَا هُوَ قَالَ رَأَيْتُ مَوْلُوداً يُولَدُ فِي أَرْضِنَا يَكُونُ هَلَاكُنَا عَلَى يَدَيْهِ وَ لَا يَلْبَثُ إِلَّا قَلِيلًا حَتَّى يُحْمَلَ بِهِ قَالَ فَتَعَجَّبَ مِنْ ذَلِكَ وَ قَالَ هَلْ حَمَلَتْ بِهِ النِّسَاءُ قَالَ لَا قَالَ فَحَجَبَ النِّسَاءَ عَنِ الرِّجَالِ فَلَمْ يَدَعِ امْرَأَةً إِلَّا جَعَلَهَا فِي الْمَدِينَةِ لَا يُخْلَصُ إِلَيْهَا وَ وَقَعَ آزَرُ بِأَهْلِهِ فَعَلِقَتْ بِإِبْرَاهِيمَ ع فَظَنَّ أَنَّهُ صَاحِبُهُ فَأَرْسَلَ إِلَى نِسَاءٍ مِنَ الْقَوَابِلِ فِي ذَلِكَ الزَّمَانِ لَا يَكُونُ فِي الرَّحِمِ شَيْءٌ إِلَّا عَلِمْنَ بِهِ فَنَظَرْنَ فَأَلْزَمَ اللَّهُ عَزَّ وَ جَلَّ مَا فِي الرَّحِمِ إِلَى الظَّهْرِ فَقُلْنَ مَا نَرَى فِي بَطْنِهَا شَيْئاً وَ كَانَ فِيمَا أُوتِيَ مِنَ الْعِلْمِ أَنَّهُ سَيُحْرَقُ بِالنَّارِ وَ لَمْ يُؤْتَ عِلْمَ أَنَّ اللَّهَ تَعَالَى سَيُنْجِيهِ قَالَ فَلَمَّا وَضَعَتْ أُمُّ إِبْرَاهِيمَ أَرَادَ آزَرُ أَنْ يَذْهَبَ بِهِ إِلَى نُمْرُودَ لِيَقْتُلَهُ فَقَالَتْ لَهُ امْرَأَتُهُ لَا تَذْهَبْ بِابْنِكَ إِلَى نُمْرُودَ فَيَقْتُلَهُ دَعْنِي أَذْهَبْ بِهِ إِلَى بَعْضِ الْغِيرَانِ أَجْعَلْهُ فِيهِ حَتَّى يَأْتِيَ عَلَيْهِ أَجَلُهُ وَ لَا تَكُونَ أَنْتَ الَّذِي تَقْتُلُ ابْنَكَ فَقَالَ لَهَا فَامْضِي بِهِ قَالَ فَذَهَبَتْ بِهِ إِلَى غَارٍ ثُمَّ أَرْضَعَتْهُ ثُمَّ جَعَلَتْ عَلَى بَابِ الْغَارِ صَخْرَةً ثُمَّ انْصَرَفَتْ عَنْهُ قَالَ فَجَعَلَ اللَّهُ عَزَّ وَ جَلَّ رِزْقَهُ فِي إِبْهَامِهِ فَجَعَلَ يَمَصُّهَا فَيَشْخُبُ لَبَنُهَا وَ جَعَلَ يَشِبُّ فِي الْيَوْمِ كَمَا يَشِبُّ غَيْرُهُ فِي الْجُمْعَةِ وَ يَشِبُّ فِي الْجُمْعَةِ كَمَا يَشِبُّ غَيْرُهُ فِي الشَّهْرِ وَ يَشِبُّ فِي الشَّهْرِ كَمَا يَشِبُّ غَيْرُهُ فِي السَّنَةِ فَمَكَثَ مَا شَاءَ اللَّهُ أَنْ يَمْكُثَ ثُمَّ إِنَّ أُمَّهُ قَالَتْ لِأَبِيهِ لَوْ أَذِنْتَ لِي حَتَّى أَذْهَبَ إِلَى ذَلِكَ الصَّبِيِّ فَعَلْتُ قَالَ فَافْعَلِي فَذَهَبَتْ فَإِذَا هِيَ بِإِبْرَاهِيمَ ع وَ إِذَا عَيْنَاهُ تَزْهَرَانِ كَأَنَّهُمَا سِرَاجَانِ قَالَ فَأَخَذَتْهُ فَضَمَّتْهُ إِلَى صَدْرِهَا وَ أَرْضَعَتْهُ ثُمَّ انْصَرَفَتْ عَنْهُ فَسَأَلَهَا آزَرُ عَنْهُ فَقَالَتْ قَدْ وَارَيْتُهُ فِي التُّرَابِ فَمَكَثَتْ تَفْعَلُ فَتَخْرُجُ فِي الْحَاجَةِ وَ تَذْهَبُ إِلَى إِبْرَاهِيمَ ع فَتَضُمُّهُ إِلَيْهَا وَ تُرْضِعُهُ ثُمَّ تَنْصَرِفُ فَلَمَّا تَحَرَّكَ أَتَتْهُ كَمَا كَانَتْ تَأْتِيهِ فَصَنَعَتْ بِهِ كَمَا كَانَتْ تَصْنَعُ فَلَمَّا أَرَادَتِ الِانْصِرَافَ أَخَذَ بِثَوْبِهَا فَقَالَتْ لَهُ مَا لَكَ فَقَالَ لَهَا اذْهَبِي بِي مَعَكِ فَقَالَتْ لَهُ حَتَّى أَسْتَأْمِرَ أَبَاكَ قَالَ فَأَتَتْ أُمُّ إِبْرَاهِيمَ ع آزَرَ فَأَعْلَمَتْهُ الْقِصَّةَ فَقَالَ لَهَا ائْتِينِي بِهِ فَأَقْعِدِيهِ عَلَى الطَّرِيقِ فَإِذَا مَرَّ بِهِ إِخْوَتُهُ دَخَلَ مَعَهُمْ وَ لَا يُعْرَفُ قَالَ وَ كَانَ إِخْوَةُ إِبْرَاهِيمَ ع يَعْمَلُونَ الْأَصْنَامَ وَ يَذْهَبُونَ بِهَا إِلَى الْأَسْوَاقِ وَ يَبِيعُونَهَا قَالَ فَذَهَبَتْ إِلَيْهِ فَجَاءَتْ بِهِ حَتَّى أَقْعَدَتْهُ عَلَى الطَّرِيقِ وَ مَرَّ إِخْوَتُهُ فَدَخَلَ مَعَهُمْ فَلَمَّا رَآهُ أَبُوهُ وَقَعَتْ عَلَيْهِ الْمَحَبَّةُ مِنْهُ فَمَكَثَ مَا شَاءَ اللَّهُ قَالَ فَبَيْنَمَا إِخْوَتُهُ يَعْمَلُونَ يَوْماً مِنَ الْأَيَّامِ الْأَصْنَامَ إِذَا أَخَذَ إِبْرَاهِيمُ ع الْقَدُومَ وَ أَخَذَ خَشَبَةً فَنَجَرَ مِنْهَا صَنَماً لَمْ يَرَوْا قَطُّ مِثْلَهُ فَقَالَ آزَرُ لِأُمِّهِ إِنِّي لَأَرْجُو أَنْ نُصِيبَ خَيْراً بِبَرَكَةِ ابْنِكِ هَذَا قَالَ فَبَيْنَمَا هُمْ كَذَلِكَ إِذَا أَخَذَ إِبْرَاهِيمُ الْقَدُومَ فَكَسَرَ الصَّنَمَ الَّذِي عَمِلَهُ فَفَزِعَ أَبُوهُ مِنْ ذَلِكَ فَزَعاً شَدِيداً فَقَالَ لَهُ أَيَّ شَيْءٍ عَمِلْتَ فَقَالَ لَهُ إِبْرَاهِيمُ ع وَ مَا تَصْنَعُونَ بِهِ فَقَالَ آزَرُ نَعْبُدُهُ فَقَالَ لَهُ إِبْرَاهِيمُ ع ﴿أَ تَعْبُدُونَ ما تَنْحِتُونَ﴾ فَقَالَ آزَرُ لِأُمِّهِ هَذَا الَّذِي يَكُونُ ذَهَابُ مُلْكِنَا عَلَى يَدَيْهِ.
Quelle
al-Kāfī, al-Kulainī, B. 8, S. 366–368, Ḥadīṯ 558