Und in der Überlieferung von aṯ-Ṯumālī von Zain al-ʿĀbidīn [Imām as-Saǧǧād] (as.) und der Überlieferung von al-Kalbī und az-Zuhrī ebenfalls [heißt es],
dass er zu ihm sagte:
"Ihr habt diese Angelegenheit von den Anṣār genommen mit dem Beweis (ḥuǧǧa) gegen sie, der Verwandtschaft. Ihr habt behauptet, dass Muḥammad von euch sei, und sie gaben euch die Zügel und übergaben euch das Führungsamt. Und ich führe gegen euch den Beweis mit dem, womit ihr gegen die Anṣār Beweis geführt habt: Wir stehen Muḥammad (s.) näher als ihr, lebend und tot, denn wir sind seine Ahl al-BaytAhl al-Bait (as.)Die Leute des Hauses — die reine Familie des Propheten (ṣ.).→ Verwandte Aḥādīṯ und unter den Geschöpfen die ihm Nächsten. Wenn ihr Gott fürchtet, dann kehrt um und erkennt uns in dieser Angelegenheit zu, was die Anṣār euch zuerkannt haben. Und der Gesandte GottesProphet Muḥammad (s.)Der Gesandte Gottes (ṣ.) — Siegel der Propheten. Alle Aḥādīṯ von ihm.→ Alle Aḥādīṯ ansehen hat euch bereits zu seinen Lebzeiten den Treueid (bayʿa) für mich auf die Führerschaft (walāya) und die Gefolgschaft (muwālāt) abgenommen, einen Treueid, den Ǧibrāʾīl brachte und den Gott, der Mächtige und Erhabene, Seinem Propheten befahl.
"Ihr habt also gegen das gehandelt, was Gott euch befohlen hat, und gegen das, worauf ihr dem Gesandten Gottes den Treueid geleistet habt." Da sagte ʿUmar: "Gewiss, du, o Mann, wirst nicht in Ruhe gelassen, bis du den Treueid leistest." Da sagte der Amīr al-MuʾminīnImam ʿAlī (as.)Erster Imam, Fürst der Gläubigen (Amīr al-Muʾminīn).→ Alle Aḥādīṯ ansehen (as.): "Melke eine Melkung, von der dir die Hälfte gehört! Festige ihm heute die Angelegenheit, damit er sie dir morgen zurückgibt. Nein, bei Gott, ich leiste ihm den Treueid nicht, bis ich dazu gezwungen werde."
[...]
Da sagte Abū ʿUbaida: "Gewiss, du bist jung an Jahren" (und er (as.) war dreiunddreißig Jahre alt), "und diese hier sind Älteste, die über dir stehen. Wenn du am Leben bleibst, bist du morgen für diese Angelegenheit würdig aufgrund deiner Religion, deines Vorzugs, deiner Vorreiterschaft und deiner Verwandtschaft. Allerdings haben die Leute bereits den Treueid geleistet und sich mit diesem Ältesten zufriedengegeben. So gib dich zufrieden mit dem, womit die Muslime zufrieden sind."
Da sagte ʿAlī (as.): "Welcher Vorzug (faḍl) ist denn noch übrig, der mir nicht zugestanden wurde? Das Kalifat taugt nur für den, in dem diese Eigenschaften sind. Und sie sind in mir und nicht in euch, o Abū ʿUbaida. Du sagst: 'la-in hāḏihi l-umma' [so gedruckt, der Wortlaut ist offenkundig verderbt]. So fürchte Gott in Bezug auf dich selbst! Denn dieser Tag hat Tage, die ihm nachfolgen. Es steht dir nicht zu, dass ihr die Herrschaft Muḥammads aus seinem Haus und aus dem Innersten seiner Ahl al-Bayt in eure Häuser hinausbringt. Denn in unseren Häusern wurde der Qurʾān herabgesandt und wir sind die Fundgrube des Wissens (ʿilm), des Rechtsverständnisses (fiqh), der Religion (dīn), der Sunna und der Pflichten (farāʾiḍ). Und wir wissen über die Angelegenheiten der Geschöpfe besser Bescheid als ihr. So folgt nicht der Neigung (hawā), sodass ihr euch von Gott noch weiter entfernt und Sein Zorn auf euch zunimmt."
Da sagte Bašīr b. Saʿd al-Anṣārī: "Bei Gott, hätten die Leute diese Rede von dir gehört, hätten zwei Männer sich nicht über dich uneins gezeigt und alle Leute hätten dir den Treueid geleistet. Allerdings hast du in deinem Haus gesessen und bist bei dieser Angelegenheit nicht zugegen gewesen. Da meinten die Leute, du hättest daran keinen Bedarf. Und jetzt ist dir mit dem Treueid für diesen Ältesten zuvorgekommen worden."
Da sagte ʿAlī: "O Bašīr, war es etwa meine Pflicht, den Gesandten Gottes in seinem Haus zurückzulassen, ohne ihn in seinem Grab zu bergen, und hinauszugehen und um das Kalifat zu streiten?"
Dann sagte er: "Fürwahr, meine Bayʿa war vor der Bayʿa Abū Bakrs. Der Gesandte Gottes (s.) bezeugte sie und Gott gebot sie. Hat er mir nicht bereits den Treueid geleistet? Meine Bayʿa ging voran. Der Gesandte Gottes (s.) bezeugte sie und er nahm Gott gegen sie zum Zeugen. Was ist mit den beiden, dass sie beanspruchen, was ihnen nicht zusteht, und dessen nicht würdig sind?"
وفى حديث الثمالى عن زين العابدين ع وحديث الكلبى والزهرى ايضا انه قال له
اخذتم هذا الامر من الانصار بالحجة عليهم بالقرابة زعمتم ان محمدا منكم واعطوكم المقادة وسلموتا اليكم الامارة وانا احتج عليكم بالذى احججتم به على الانصار نحن اولى بمحمد ص منكم حيا وميتا لانا اهل بيته واقرب الخلق اليه فان كنتم تخافون الله فانصرفوا واعرفوا لنا فى هذا الامر ما عرفته لكم الانصار وقد بايعكم رسول الله لى فى حياته بالولاية والموالاة بيعة جاء بها جبرئيل وامر الله عزوجل نبيه بها .
فقد خالفتم ما امركم الله وما بايعتم على رسول الله فقال عمر انك ايها الرجل لست بمتروك او تبايع فقال اميرالمؤمنين ع احلب حلبا لك شطره اسدد له اليوم الامر ليرده عليك غدا لا والله لا ابايعه حتى اكره.
[...]
فقال ابوعبيدة انك حدث السن وكان ع ابن ثلاث وثلاثون سنه وهولاء مشيخة فوقك فان بقيت فانت غدا الى هذا الامر حليق بدينك وفضلك وسابقتك وقرابتك غير ان الناس قد بايعوا ورضوا بهذا الشيخ فارض بما رضى به المسلمون
فقال عليّ ع فاى شيئ بقى من الفضل لم يقر لى ولا تصلح الخلافة الا لمن كانت هذه الخصال فيه وهى فيّ لا فيكم يا ابا عبيدة تقول انت لئن هذه الامة فاتق الله فى نفسك فان هذا اليوم له ما بعده من الايام فليس لك ان تخرجوا سلطان محمد من داره وقعر اهل بيته الى دوركم ففى بيوتنا نزل القرآن ونحن معدن العلم والفقه والدين والسنة والفرائض ونحن اعلم بامور الخلق منكم فلا تتبعوا الهوى فتزدادوا من الله بعدا ومنه عليكم سخطا .
فقال بشير بن سعد الانصارى والله لو ان هذه الكلام سمعه منك الناس لما اختلفوا عليك رجلان ولبايعك الناس اجمعهم غير انك جلست فى منزلك ولم تشهد هذا الامر فظن الناس انه لا حاجة لك فيه والآن قد سبقت بالبيعة لهذا الشيخ
فقال عليّ يا بشير أو كان يجب عليّ ان اترك رسول الله فى بيته لم اجنه فى حفرته واخرج وانازع الخلافة.
ثم قال لبيعتى كانت قبل بيعة ابى بكر شهدها رسول الله ص وامر الله بها أو ليس قد بايعنى وسبقت بيعتى وشهدها رسول الله ص واشهد الله عليهم فما بالهما يدعيان ما ليس لهما وليسا باهله.
Quelle
Maṯālib an-nawāṣib (Ibn Šahrāšūb), B. 2, S. 233–235